26 Wege fürs Geld verdienen mit Podcasts

Über Alex Wunschels Twitterfeed bin ich auf diese Präsentation mit 26 Ideen fürs Geld verdienen mit Podcasts (PDF, 3,8 MB) aufmerksam geworden. Autor ist Tim Bourquin (Podcastbrothers). Manches davon ist in der Form vielleicht (noch) nicht in Deutschland möglich. Man muss auch nicht jede Idee gutfinden. Aber anregend ist es allemal.

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(Coverfoto: © fizkes, depositphotos.com)

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11 Gedanken zu „26 Wege fürs Geld verdienen mit Podcasts

  1. Vieles davon ist in Amerika schon lange möglich. Podcasting in Deutschland startete einen Monat nach den USA, man kann also nicht sagen, alles dauert hier. Es ist die Werbeindustrie, die immer noch auf Masse setzt – weil es für sie sicherer ist und sie vom Streuverlust leben.
    Gerade Alex Wunschel weiss genau, dass der einzelne Podcaster keineswegs wirklich Geld verdienen kann.
    Um genau zu sein: fast alle Tips werden in Deutschland nicht funktionieren. Hier und da kommt mal ein wenig Geld rein, aber das wars. UNd manche, wie Hold Your Show Hostage” sind großer Unsinn. Nur wer hochqualitativen spezialisierten Content anbietet, hat überhaupt den Hauch einer Chance. Und da sehe ich ganz ganz wenige Anbieter in Deutschland. Um es klar zu sagen: Es gibt keinen Werbemarkt für Podcasts, so wie es auch nicht wirklich einen für Blogs gibt.

  2. Vielen Dank für die interessanten Ergänzungen. Ich persönlich schaue sehr gern, was anderswo möglich ist. Und ich finde es auch anregend mal zu lesen, dass es das gibt und dass es geht. Dass das alles grundsätzlich in Deutschland nicht möglich sein soll, kann ich mir wiederum auch nicht vorstellen. Gut, wir haben in mancherlei Hinsicht eine andere Kultur, vieles ist hier mühsamer umzusetzen, aber vielleicht könnte es ja dennoch klappen. Ich finde vor allem, dass man in Deutschland viel zu schnell aufgibt und Urteile fällt. Aber darauf kann man reagieren.

  3. Mir geht es vor allem darum, dass die Tipps mindestens drei Jahre alt sind. Deutschland verpennt seit Jahren die Werbung in Podcasts etc. Was aber vor allem – wie oben gesagt – am Widerstand der Werbeindustrie liegt.

  4. …oder an ihrer Bequemlichkeit. Denn “Reichweite” bekomme ich online heute schon sehr schnell zusammen. Warum sollte ich da als Werber den steinigen Weg gehen, in privaten Podcasts zu werben? Viele wollen keine Werbung. Die anderen können mir nicht sagen, wer ihre Hörer sind oder nicht einmal, wie viele Downloads sie eigentlich haben.

    Mein persönlicher Eindruck ist beim Blick in die USA: Auch aus dem Kreis privater Projekte wie eben Podcasts entstehen dort immer wieder recht professionell aufgezogene Angebote, die dann auch entsprechend interessant für die Werbeindustrie sind. Das gilt jetzt für Podcasts, Weblogs und andere Dinge, die ich online anstellen kann. Die Macher haben eine klare Zielgruppe im Blick, die arbeiten regelmäßig an ihren Projekten und sie wissen, was im Profibereich erwartet wird.

    In Deutschland haben wir hingegen noch immer eine große Lücke zwischen den professionellen und den privaten Machern. Dabei gibt es so viele Themen, die große Verlage beispielsweise gar nicht im Blick haben und auch nie glaubwürdig abdecken könnten. Und wir haben zugleich viele Möglichkeiten, ohne großes finanzielles Risiko online eigene Medienprojekte zu starten. Aber es passiert kaum.

    Dass die Werbeindustrie in Deutschland nicht gerade innovativ ist, mag sein. Aber ich denke, dass es andererseits nicht genügend Podcaster gibt, die entsprechend professionell auftreten – vielleicht weil sie noch nie daran gedacht haben. Das ist jetzt auch überhaupt nicht negativ gemeint. Ich höre nahezu ausschließlich private Podcasts und möchte nicht darauf verzichten. Gerade deshalb finde ich es sehr schade, wenn sie ihren engagierten und kreativen Machern nie etwas einbringen.

    Und das liegt (vielleicht, vielleicht) auch an einem fehlenden Bewusstsein, dass da etwas möglich wäre, würde man mal über eine längere Strecke hinweg konsequent darauf hinarbeiten.

  5. Jan, Thomas, ich würde gerne noch andere, aus meiner Sicht nicht ganz unwichtige Aspekte mit in die Diskussion werfen:

    1. Weder Werbungtreibende, noch Mediaagenturen haben Planungsdaten und damit Grundlagen für mögliche Kampagnenideen. Was nicht geplant werden kann,

    2. Wir haben noch keinen einzigen validen Wirkungsnachweis. Die Kampagne von E.ON hatte eine erstaunliche “Conversion”, aber mit der Dokumentation solcher Einzelfälle lässt sich schlecht eine Branche anschieben. Solange die “professionellen” Vermarkter auf den Zahlen sitzen lässt sich kein Vertrauen für dieses Medium aufbauen.

    3. Bei den ersten Kampagnen hatte ich auch nicht wirklich das Gefühl, dass man in Deutschland Geld verdienen will. Das ist vielleicht ein kultureller Unterschied. Aber habt ihr hier schon mal gute Media-Kits gesehen oder “Cold Calls” machen hören?

    4. Die Amis kochen auch nur mit Wasser

    5. Ich muss mich bei allen Anmerkungen auch selber an die Nase fassen.

    Alex

  6. Alex, stimmt nur begrenzt. Natuerlich vermarkten sich die eizelnen zu wenig, aber das macht ein Buchautor auch nicht. Podhost.de und Audioads habe sehr wohl gute Daten. Und was die Wirkung angeht: gerade E.on wird auch in Print keine Wirkung im Sinne von Umsaetezen erzielen. Werbung muss weg von der Reichweite und neue Modelle erfinden. Das ist deren Job und nicht der der Contentanbieter. Du hast dch eigentlich vorgemacht, wie es gehen kann.

  7. Vielen Dank für den Hinweis. Der Link ist halt gut ein Jahr alt und hat sich wohl leider geändert. Falls jemand das Dokument wiederfindet, freue ich mich über einen entsprechenden Kommentar.

  8. Pingback: Das Podcast-Buch

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