Plastikdisplays: das Blog zum Mitnehmen

Eine Wirtschaftsmeldung bei Spiegel Online zeigt, wohin die Reise technologisch in den nächsten Jahren geht: In Dresden baut der britische Investor Plastic Logic eine Fabrik, in der Plastikdisplays hergestellt werden sollen. Die Teile seien die entscheidende Komponente für flexible Bildschirme, heißt es in dem Artikel. Mit diesen soll man Bücher und Zeitungen in elektronischer Form lesen können. “Unsere Displays sind so bequem und natürlich wie echtes Papier”, sagt John Mills, Vorstand bei Plastic Logic, laut Spiegel Online. Die Batterie des Geräts soll für mehrere tausend Seiten Text reichen. 2008 soll die Produktion in Dresden beginnen. Damit dürfte dann auch eines der letzten Hemmnisse für Online-Publikationen künftig entfallen: die Bindung an unhandliche und empfindliche Geräte. Ab wann solche Plastikdisplays allerdings reif für den Massenmarkt sind, geht aus dem Artikel nicht hervor. Der weltweite Markt für Plastikelektronik soll nach Schätzungen bis 2015 ein Volumen von 30 Milliarden Dollar erreichen. Nachtrag: Eine Phlips-Tochter hat den Start der Produktion “rollbarer Displays” für 2007 angekündigt, berichtet die Netzeitung.