DOSB und Saftblog einigen sich

Wie auf dem Saftblog zu lesen ist, hat der Spuk um die Abmahnung durch die Anwälte des Deutschen Olympischen Sportbundes nun ein Ende. Beide Seiten haben sich geeinigt, Geschäftsführerin Kirstin Walther hat eine Stellungnahme veröffentlicht und die Kostennote wurde auf rund ein Zehntel reduziert. Das Saftblog musste dafür die olympischen Ringe aus einem Beitrag entfernen. Die Begriffe “olympisch” und “Olympiade” dürfen aber verbleiben. In diesem Artikel hatte ich die Hintergründe des Falls zusammengefasst. Der Deutsche Olympische Sportbund stützt sich bei seinen Abmahnungen offenbar unter anderem auf das Sondergesetz OlympSchG, das unter Juristen höchst umstritten ist und von manchen als nicht verfassungskonform angesehen wird. Inzwischen gibt es eine Petition, die sich um die ersatzlose Abschaffung dieses Gesetzes bemüht. Hier kann diese Petition unterzeichnet werden.

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Ein Gedanke zu „DOSB und Saftblog einigen sich

  1. Was ist aus der Petition gegen das höchst einseitige “Olympiaschutzgesetz” geworden ?

    Ich bin als Verantwortlicher -Stand 11.08.2010- mit einem 59-seitigen Anwaltsschreiben und einer 5-stelligen Kostennote wegen der Verwendung von “olympiaähnlichen” Begriffen und Zeichen abgemahnt worden.

    Olympia und die Olympiade wollten wir nicht neu erfinden oder nachmachen, aber an der Namensähnlichkeit “Budolympics” und einer IOC-ähnlichen Struktur sind wir für eine Zusammenballung von Budo-Kampfsportarten nicht vorbeigekommen. Das Olympiaschutzgesetz war uns leider nicht bekannt.

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