Gedruckter Bürgerjournalismus

Galt Bürgerjournalismus bislang vor allem als Internet-Phänomen, gibt es mit der Wochenzeitschrift myheimat nun eine gedruckte Variante. Bislang erscheint sie in 17 Kleinstädten Süddeutschlands. Wer mehr wissen will: Es gibt ein myheimat-Projektblog und im Blog von Gwinner einen längeren Beitrag. Gefunden im CP-Blog.

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(Cover-Illustration: © enotmaks, depositphotos.com)

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6 Gedanken zu „Gedruckter Bürgerjournalismus

  1. Danke für den Link. Aber das Bürgerjournalismus bislang ein Internetphänomen gewesen sein soll halte ich für eine gewagte Behauptung mit Verweis auf offene Fernsehsender (in Hamburg heißt der z.B. Offener Kanal) oder die ganze Entstehungsgeschichte des Privatradios in Deutschland… Das man mit Bürgerjournalismus jedoch auch ungefördert Geld verdienen kann, ist mir auch erst seit dem myheimat-Beispiel bekannt.

    Besten Gruß, lvgwinner

  2. Das sehe ich ein bisschen anders: Bürgerjournalismus ist nach meinem Empfinden erst durch das Internet zu einem beachteten und vieldiskutierten Phänomen geworden. Und das ist auch logisch: Nur hier hast Du die gleiche theoretische Reichweite, unabhängig von Frequenzen, Genehmigungen und finanzieller Ausstattung. Außerdem darf man in meinem Satz das “vor allem” und das “galt” nicht übersehen ;-)

  3. Nun ja, es gab bereits im 19. Jahrhundert v.a. in England Zeitungen, die (mehrheitlich) aus Leserbeiträgen bestanden (z.B. in der frühen Arbeiterbewegung). Leider habe ich dazu gerade keine Links dazu zur Hand.

  4. @gis: Interessante Ergänzung. Neulich bezeichnete Craig Newmark ja Martin Luther als ersten Blogger. So gesehen hat es alles irgendwie schonmal gegeben… ;-)

  5. Wie Ihr auf der Blogseite(n) und den verlinkten Artikel(n) sehen und hören könnt habe ich gezeigt wie wirksam direkter Bürgerjornalismus ist. Die “Betroffenen” fühlen sich auch gemeint. Das Portal MYheimat ist durch seine Offenheit eine mutmachende Bereicherung in unserer diktierten Welt.Ich muß mir nicht suchen was weggelassen wurde was nicht stimmt oder wem es nützt.
    Die Kontrolle findet durch die Mitschreiber und Leser statt kein admin entscheidet ob oder nicht. Was in das Printmagazin kommt entscheidet die gesmmte Plattform mit.Werbung ist als Selbstzweck erkennbar.
    MyHEIMAT ist ein Mutmacher von Menschen die gelernt haben vernetzt zu denken
    Ich wünsche euch ein schoenes Leben
    gruß Manfred Habl

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