Startup-Steckbrief Zenkit: Projektmanagement in der Cloud

Zenkit will Teams die Zusammenarbeit an Projekten erleichtern. Dabei lässt es sich flexibel an die jeweiligen Aufgaben anpassen. Aber damit nicht genug: „Unser Ziel ist es, Zenkit zur einzig notwendigen Anwendung zu machen, wenn Daten sicher abgelegt und organisiert werden sollen.“ Mehr über das Startup und seinen bisherigen Werdegang in diesem Steckbrief.

Zenkit
Von der Geburtstagsparty übers Kundenmanagement bis hin zu Kolonien auf dem Mars: Zenkit will Teams beim Projektmanagement helfen.

Basisdaten

  • Name des Startups: Zenkit
  • URL: www.zenkit.com
  • Gründungsdatum und Ort: Oktober 2016, Karlsruhe
  • Gründungsteam: Martin Welker (CEO), Peter Oehler (COO) und das Zenkit-Team
  • Das Startup erklärt – was es leistet, für wen und wie: Zenkit ist ein cloudbasiertes Projektmanagement-Tool, das seine Nutzer dabei unterstützt, Aufgaben und Projekte zu planen und zu managen. Egal ob eine private Geburtstagsparty organisiert oder im Unternehmen ein CRM-System, Help-Desk oder Finanzplaner benötigt wird – Zenkit lässt sich flexibel und aufgabenspezifisch anwenden. In Zenkit hinterlegte Daten können als To- Do-Liste, Kanban-Board, in Kalender- oder in Tabellenansicht aufbereitet werden. Durch Funktionen wie die Möglichkeit gemeinsame Fortschritte und Ergebnisse projektübergreifend in einem Dashboard aufzurufen oder in Echtzeit mit anderen Nutzern zu kommunizieren, ist Zenkit außerdem das perfekte Tool für die Teamarbeit. Zenkit ist auf allen gängigen Devices und als Web-App nutzbar.

Fragebogen

Der wichtigste Meilenstein auf dem bisherigen Weg?

Ganz wichtig ist es für uns natürlich zu sehen, dass Zenkit Erfolg bei unseren Nutzern hat. Deswegen wird bei uns im Büro regelmäßig unsere wachsende Nutzerzahl gefeiert. Bei jedem dazukommenden zehntausendsten Nutzer essen und trinken wir etwas Kleines zusammen und schießen ein Team-Foto.

Was ebenfalls toll ist: Wir konnten nach und nach von uns genutzte Tools wie Wunderlist oder Trello durch Zenkit ersetzen. Wir haben also ein Produkt geschaffen, von dessen Nutzen wir selbst profitieren und hundertprozentig überzeugt sind.

Der wichtigste nächste Meilenstein?

Unser Ziel ist es, Zenkit zur einzig notwendigen Anwendung zu machen, wenn Daten sicher abgelegt und organisiert werden sollen. Wir wollen in diesem Bereich also sozusagen das schaffen, was Slack und MS Team als universelle Kommunikationsplattformen erreicht haben. Der Nutzer soll seine Zeit nicht länger mit Ärgernissen verschwenden, die durch Parallelnutzung mehrere Tools entstehen, wie beispielsweise lästigen Datensilos oder das aufwendige Hin- und Herschieben von Informationen.

Zudem ist es natürlich ganz wichtig, dass wir Zenkit zugänglich für innovative Technologien wie den Digitalen Software-Zwilling oder Künstliche Intelligenz machen. Projekt- und Daten-Management wird unseren Nutzern vernetzter, flexibler und gleichzeitig viel selbstverständlicher von der Hand gehen.

Wie sehen die Finanzierung und das Geschäftsmodell aus?

Zenkit ist vollständig eigenfinanziert und macht bereits Umsatz. Allerdings ist es in unserem Marktbereich fast schon wichtiger, sich rechtzeitig passend zu positionieren. Frühzeitige Marktdurchdringung war zunächst einmal unsere oberste Priorität.

Zenkit Asmo
Zenkit-Maskottchen Asmo

Was waren bisher die größten Fallstricke und Hürden?

Wir glauben, dass jeder Gründer im Laufe der Jahre so einige Rückschläge erlebt. Darin besteht natürlich aber auch die Chance auf Verbesserung. Zenkit, zum Beispiel, ist aus einem Vorgängerprojekt entstanden. Obwohl wir in dieses enorm viel Zeit und Herzblut gesteckt haben, war es einfach nicht massentauglich genug. Kurz vor Weihnachten mussten wir alles noch einmal auf Anfang stellen. Das hat natürlich erstmal enorm wehgetan.

Wie kommen Sie an Ihre Kunden?

Wir haben ein super Marketing- und PR-Team, das sich bestens mit Online-Marketing und SEO auskennt. Auf diese Weise haben wir uns einen guten Ruf in der Presse aufbauen können. Beispielsweise haben Fachmagazine wie t3n, Forbes oder Business Insider Deutschland bereits über uns berichtet. Word-of-mouth ist natürlich auch ein ganz wichtiger Faktor: Von Zenkit überzeugte Nutzer empfehlen uns weiter und generieren so neue Kunden. Außerdem wird Zenkit über Reseller vertrieben, was ebenfalls unseren Kundenkreis erweitert.

Wie organisiert sich das Team (Tools, Prozesse…)?

Wir sind ein relativ kleines Team, achten aber sehr darauf, unsere Prozesse und Abläufe agil zu gestalten. In regelmäßigen Abständen starten wir Testvorgänge. Das bedeutet wir bauen Prototypen, die nicht sofort entwickelt werden sollen, sondern unser Team offen für Neues machen und uns dabei helfen, neue Wege einzuschlagen.

Die Tools, Dienste, Geräte etc., auf die dieses Startup nicht verzichten möchte und warum:

Um unsere Prozesse und Abläufe zu planen und Projekte zu managen, verwenden wir natürlich Zenkit. Von unterwegs aus die Zenkit-App… Kommuniziert wird über Slack und Skype und für Marktanalysen verwenden wir Ahrefs.

Screenshot von Zenkit unter Windows
„Der Nutzer soll seine Zeit nicht länger mit Ärgernissen verschwenden, die durch Parallelnutzung mehrere Tools entstehen.“ Hier ein Screenshot von Zenkit unter Windows.

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