In eigener Sache: die neue TOMORROW

Wer wissen will, was mich seit Jahresbeginn vom regelmäßigen Bloggen abgehalten hat, sollte ab dem heutigen Donnerstag an einen Kiosk gehen und nach einem roten Heft mit der Aufschrift TOMORROW Ausschau halten. Die TOMORROW ist nicht etwa eine Fernsehzeitschrift – wie manche meinen. Sie ist vielmehr das einzige verbliebene populäre Magazin rund ums Internet. Jetzt erscheint sie im neuen Outfit und mit einem veränderten Konzept. Mehr dazu in diesem gnadenlos werblichen Beitrag ;-)

Cover der aktuellen TOMORROW-AusgabeSeit 1998 gibt es die TOMORROW bereits. Wie früher schon erwähnt: Sie hat eine bewegte Geschichte hinter sich – passend zur bewegten Geschichte des Internets und den damit verknüpften Hoffnungen, Ideen und Visionen.

Während des großen Internetbooms stand die TOMORROW glänzend da. Später geriet sie in Vergessenheit. Während andere Blätter wie “Online Today” aber schon lange das Zeitliche gesegnet haben, gibt es die TOMORROW noch immer. Dadurch ist sie heute das einzige Magazin, das sich mit dem Internet aus Nutzersicht beschäftigt. Und das in einer Zeit, in der viele der damaligen Träume rund ums Web Wirklichkeit geworden sind. Das Internet umgibt uns, es bestimmt unser Leben mit. Wäre das Internet plötzlich weg, würde sich der Alltag vieler Menschen erheblich ändern. Ob es darum geht, Testberichte und Preise zu finden, Fahrkarten zu kaufen, einen Stadtplan auszudrucken, Neuigkeiten zu erfahren (und zu verbreiten) und immer wieder neue Menschen kennenzulernen – das Internet ist bei mir und sicher bei vielen anderen ein integraler Bestandteil des Lebens.

Die TOMORROW möchte zu interessanten Themen die passenden Webseiten, die Trends, die Technik finden. Und immer wieder: die Menschen dahinter.

Was aber findest Du denn nun im aktuellen Heft?

Die Titelstory dreht sich darum, wie das Internet genutzt wird, um nichts weniger als die Welt zu retten. David de Rothschild ist ein Vertreter dieser “Visionäre 2.0”. Im Heft findet Ihr viele weitere Beispiele und Informationen dazu.

Und es gibt noch mehr: Webseiten rund ums Thema Urlaub, TV-Köche nehmen Koch-Communitys unter die Lupe, dazu Kunstprojekte, Online-Süchte, Online-Videoverleih. Bei Test und Technik dreht es sich um Handy-TV, was Spielekonsolen wie die Playstation Portable und die Nintendo DS außer Zocken noch alles können, wohin die Trends bei Digitalkameras dieses Jahr gehen, ob Musikhandys inzwischen besser sind als der iPod oder auch, was vom neuen MacBook Air zu halten ist.

Und in der echt schönen “Talk”-Rubrik trefft Ihr auf Dirk Ströer, der nicht nur Plakate, sondern auch jede Menge Portale im Portfolio hat, auf den Wikipedia-Gründer Jimmy Wales und auf den MP3-Erfinder Prof. Karlheinz Brandenburg.

Aber auch das sind nur Beispiele. Das Heft hat noch mehr zu bieten. Ich sag nur: Sascha Lobo. Mehr verrate ich jetzt nicht ;-)

Hoffe, das Heft gefällt Euch. Wir arbeiten jedenfalls bereits an der nächsten Ausgabe – und an der übernächsten.

Ob das Heft wohl den Nerv der Leser trifft? Mir gefällt das Layout beispielsweise sehr. Und die Menge an Informationen ist klasse. Die Themenmischung ist gut. Aber letztlich bin ich viel zu dicht dran, um das auch nur annähernd objektiv beurteilen zu können. Wenn einer von Euch es in Händen hatte und etwas dazu loswerden möchte – nur zu. Ich muss allerdings gleich sagen, dass ich nicht der offizielle Sprecher von TOMORROW bin und daher zu vielen Dingen keine Stellung nehmen kann. Der Beitrag hier erscheint demzufolge aus privatem Antrieb. Es steckt keine virale Blogkampagne des Verlags dahinter ;-) Ich bin einfach nur ein Mitglied des TOMORROW-Teams, das zufällig diese Website betreibt – und diesen Umstand gna-den-los für Reklame in eigener Sache missbraucht :-D

Kennen Sie schon UPLOAD Magazin Plus?

artikelbild-uplmag-plus

Das UPLOAD Magazin ist die glaubwürdige und hilfreiche Informationsquelle für Digital Business Professionals. Sie bleiben damit auf dem Laufenden und lernen immer wieder etwas Neues dazu. Dabei ist es unabhängig und finanziert sich allein durch das Abo „UPLOAD Magazin Plus“. Als Abonnent laden Sie sich Ausgaben herunter, bekommen alle E-Books und Onlinekurse gratis, lesen exklusive Inhalte und haben viele weitere Vorteile. Jetzt mehr erfahren...

 

20 Gedanken zu „In eigener Sache: die neue TOMORROW

  1. Hallo, ich habe die Tomorrow erst vor ein paar Monaten entdeckt und mochte sie sofort. Sie ist nicht so tekkie-abgehoben wie andere IT-Zeitschriften und man hat als Internetsüchtiger immer was zum Lesen in der Bahn dabei ;-). Hab mir das neue Heft heute gekauft und bin gespannt darauf ! Hoffe, dass die Zeitschrift es schafft, nachdem die Kaufzahlen so in den Keller gegangen sind… viel Glück beim neuen Job & gutes Gelingen!

  2. 1. Herr de Rothschild ist ne geile Sau, aber stinkereich.

    2. Ach ja, der Relaunch… Nach der “Begeisterung” in der Redaktion selbst kann das ja nur schiefgehen.

  3. Und was passiert, wenn ich hier im Internet nach der Tomorrow Ausschau halte? ;-)

    Wie stehen Print- und Onlineversion in Bezug zueinander?

  4. Hallo Matthias, die Seite wird derzeit von der Tomorrow Focus AG betreut. Wie ja auch in den Berichten und Interviews zur neuen TOMORROW zu lesen war, gibt es ein Konzept für einen neuen Webauftritt. Aber mehr kann ich dazu nicht sagen. Wenn es dazu etwas Offizielles zu vermelden gibt, werde ich das sicher hier wieder tun. Wie oben schon erwähnt, bin ich als einfacher Angestellter natürlich nicht der Pressesprecher des Verlags ;-)

  5. Alles in allem finde ich das update sehr gelungen und bleibe wohl auch weiterhin treuer Leser.
    Die paar Kritikpunkte, sind eigentlich nur Geschmackssache und da kann man es ja schliesslich nicht jedem recht machen.

    Der kleine Fehler den ich gefunden habe, kann auch mal passieren. Beitrag ist hier zu finden.

  6. Toll: tja, ich hab die tomorrow jetzt durchgearbeitet und muss sagen, sie schafft spielend den spagat zwischen technikkompetent, allgemeininformierend und community-plaudernd.
    super und witzig dieser tissler mit seinen kleinen gadgets…kleiner scherzkeks :D

    schön alles beschrieben, schön auch mit fotos und links durchgehend versehen…man bekommt das gefühl, hier hat man eine art ratgeber in der hand, der einem die erste entscheidung für oder gegen ein gerät leicht macht.
    sehr übersichtlich und dabei immer auf dem grat zwischen überladung und unterforderung balancierend, wobei die zeitung nie auf einer seite abrutscht und so in zukunft tatsächlich zu den großen gehören kann.

    Hm: einen ganz kleinen seufzer hab ich aber dennoch, liebe tomorrow-macher:
    das ding ist absolut und in jeder hinsicht männerlastig.
    wirklich. ich bin keine militante feministin…aber es fällt direkt auf, dass diese balance nicht geschafft wurde. bitte nicht falsch verstehen…ich nehme keine absicht an ;)
    aber bitte denkt darüber nach (jan, du kannst ja mal mit deinen kolleginnen reden, ob sie es genauso sehen ;) )
    sämtliche frauen, die abgebildet sind, dienen lediglich als lecker sexy hingucker. bei allen fachkompetenten beiträgen wird nur über männer geredet, männer werden abgebildet. sogar das foto von fluch der karibik ist so ausgesucht, dass nur männliche schauspieler drauf sind…dabei ist die weibliche hauptrolle sehr dominant im film ;)
    ich weiß, jetzt kommt bestimmt das eine oder andere gegenargument mit hinweis auf seite sowieso… aber die ganz wenigen frauendarstellungen, die nicht halbnackt, nackt oder sexy sind, gehen quasi unter zwischen großaufnahmen von männlichen gesichtern, waschbrettbäuchen und männlichen größen in der internet-technik-welt.
    da wird ein großer marktanteil regelrecht verschenkt.
    die frauen, die jungen mädchen, die handy-nutzerinnen, die weibliche fangemeinde des ipod und des bloggens…eine ebenso große gruppe wie die der hyper-erwachsenen internetnutzer (will mal nicht sagen, der älteren, reifen oder senioren :D ), wie schon das beispiel von wickert zeigt, ist diese gruppe auch nicht mehr zu unterschätzen.

    Konstruktive Kritik und Tip: frauen, mädchen und senior-intellektuelle sind die völlig zu unrecht mißachtete gruppe in diesen fachmagazinen (nicht nur in der tomorrow).
    da solltet ihr nochmal drüber nachdenken, jungs… das ist markt, das ist geld, das ist wichtig…oder? ;)

    Zusammenfassung: das war aber das einzige, was störte. nicht mal auf dem titel ist eine nackte frau…was hier ein echtes higlight ist und ich euch hoch anrechne…das macbook air ist ja auch sexy genug :D .
    insgesamt ein gelungenes magazin. für kenner der szene genauso wie für ratsuchende im technikdschungel.

    toll gemacht, jan. vor allem die fotos von dir sind klasse. du scheinst viel freude daran zu haben, du lachst einfach toll :D

  7. Die Sache mit dem hohen Männeranteil ist tatsächlich keine Absicht. Ich kann da im Detail nicht darauf eingehen, aber wer schonmal journalistisch gearbeitet hat, der weiß: Termine verschieben sich oder werden abgesagt, Interviews entwickeln sich anders als gedacht oder ein Thema verändert sich, während man es recherchiert. Im nächsten Heft wird das anders aussehen – wenn nichts dazwischenkommt ;-)

  8. Das Layout hat sich weder verbessert noch veschlechtert. Es ist einfach nur anders. Einen Konzeptwandel habe ich nicht feststellen können. Es sind nur weniger Artikel diesmal drin gewesen, die mich interessiert haben.

    Insgesamt ist die Tomorrow recht nievauarm und nur sinnvoll als Gadget-Magazin. Dafür ist der Aktionspreis von einem Euro gut. Sollte er wieder auf 3,30 Euro steigen, werde ich es mir mehrmals überlegen, ob ich für 20 Minuten Lese”vergnügen” dieses Geld ausgebe oder nicht doch lieber ein paar Gadget-Blogs abonnieren.

    Die deutschen Computerzeitschriften haben meist das Problem, daß sie gegenüber den Fachblogs irrelvant sind. Man kann sie nur besser transportieren, als eine Webseite. Das ist auch der einzige Vorteil.

  9. Hallo Jens, finde ich natürlich schade, dass wir Deinen Geschmack nicht treffen, aber vielleicht bist Du eher auf der Suche nach einer “Internet-c’t”. Das ist die TOMORROW natürlich überhaupt nicht und soll sie auch gar nicht sein.

    Es gibt aber nach meinem Eindruck eine Menge Leute, die auf der Suche nach nützlichen und leicht verständlichen Informationen rund ums Internet (und der im weitesten Sinne dazu passenden Technik) sind. Untersuchungen zeigen immer wieder, dass solche Dinge wie RSS bei der Masse der Internetnutzer noch immer komplett unbekannt sind.

    Wer sich bereits bestens auskennt und die entsprechende Zeit (und Lust) hat, um sich die Informationen selbst zusammenzusuchen, der ist im Web natürlich ebenfalls gut bedient. Das weiß ich ja selbst. Trotzdem habe ich die TOMORROW schon eine ganze Weile sehr gern gelesen, weil sie Dinge zu einem Thema zusammenfasst, neue Entwicklungen vorstellt, Menschen porträtiert usw. Und das wird mir eben Monat für Monat in einem Gesamtpaket nach Hause geliefert. Das ist schon was anderes, als sich Tag für Tag durch zig Blogbeiträge zu wühlen.

    Allerdings bin ich bekennender Zeitschriften-Junkie – obwohl ich gleichzeitig ein großer, großer Fan des Internets bin. Beides kann man übrigens auch an dieser Seite hier ablesen ;-) Insofern ist das natürlich meine ganz eigene Sicht der Dinge.

    Der reguläre Verkaufspreis der TOMORROW ist jetzt übrigens 2,50 Euro. Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn auch Du Dich von dem Magazin angesprochen fühlst, obwohl Du schon selbst Insider bist. Manchmal lernt ja auch der Profi noch etwas Neues kennen… :-)

  10. Hallo liebe Freunde des Webs,

    klar die Tomorrow ist keine C’t. Aber mal ganz ehrlich: Der Web-Auftritt ist doch der totale Imageschaden.

    Matthias: “Und was passiert, wenn ich hier im Internet nach der Tomorrow Ausschau halte? ;-)”

    So schlecht konzipiert und designed… ich finds schade!

    @Dani – deinen Kommentar, dass das neue Konzept “Männerlastig” ist kann ich nur bestätigen.

    Atilla Y.

    mehr zu diesem Thema:
    http://atillayuecel.wordpress.com/category/blogroll/

  11. Hallo Atilla, wie oben schon erwähnt: Das ist eben noch der alte Webauftritt. Leider. Sobald es dazu etwas Neues zu vermelden gibt, werdet Ihr es hier erfahren…

  12. Ich hab jetzt 2 Ausgaben bei mir, wobei die Berliner Version sympatischer ist :) Ich werd auf jeden Fall bei meinem Zeitschriftenhändler des Vertrauens öfters mal nachsehen ob eine neue “Morgen” da ist und ob sich lohnt. Ich hoffe nur der Preis bleibt bei einem €…

  13. Hi Falko, der reguläre Preis für die TOMORROW ist 2,50. Es kann aber sein, dass die 1-Euro-Aktion auch bei der nächsten Ausgabe noch ist. Müsste ich direkt mal nachfragen ;-)

  14. Hallo,

    bin durch Zufall hier gelandet.
    Bei den Ganzen Kommentaren hier wird einem Richtig warm ums Herz.

    Sollte Jemand mal wieder die 1-Euro Aktion irgend wo finden sollte, bitte hier kurz schreiben wo denke das würde doch einigen Lesern hier helfen.

    Gruß

    Michael

Kommentare sind geschlossen.