Andere bloggen lassen: Gast- und Teamblogs

Robert Basic hat mit seiner „Speakers‘ Corner“ dieser Tage die Aufmerksamkeit wieder auf eine besondere Art des Bloggens gelenkt, die in der deutschsprachigen Blogosphäre bislang nur eine kleine Rolle spielt: das Gast- und Teambloggen. Anstatt dass ein Blogger sich allein in seinem virtuellen Kämmerchen abmüht, schuften mehrere. Modelle dafür gibt es verschiedene. Welches davon funktioniert, hängt von den Lesern ab, vom Thema und nicht zuletzt von den beteiligten Charakteren.

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Wikipedia, Citizendium, Google Knol: Welches System ist das beste?

Wenn es ums digitale Publizieren geht, taucht eine Frage immer wieder auf: Bringen neue technische Möglichkeiten auch neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit oder überträgt man am Ende doch einfach das, was sich bereits bewährt hat, auf digitale Medien? Ein Beispiel: Online-Lexika. Wikipedia ist weithin bekannt. Mit Google Knol ist ein neuer Mitstreiter in Vorbereitung. Wikipedia-Mitbegründer Larry Sanger hat wiederum Citizendium gegründet. Die Systeme sind höchst unterschiedlich. Wer wird sich am Ende durchsetzen?

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UPLOAD zieht nach Berlin

Aus beruflichen Gründen ziehe ich im Januar von Schwerin nach Berlin. Eine sehr spannende neue Aufgabe lockt. Und was wird dabei aus UPLOAD? Eine Menge, hoffe ich. Denn wenn es auch einige Nachteile gibt, so sehe ich eine ganze Reihe von Vorteilen. Aber der Reihe nach.

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Kreatives Schreiben (1): Garantiert Texte erstellen dank Clustering

Was tun „Schreiberlinge“ wie Journalist/innen oder Blogger/innen, wenn sie vor dem berühmt-berüchtigten weißen Blatt oder dem Bildschirm sitzen? Schreiben natürlich! Leichter gesagt als getan, denn oft ist der Wille da, das Blatt bzw. der Bildschirm bleibt dennoch leer. Was tun? Mein Tipp: Probieren Sie doch einmal Clustering aus – eine kreative Schreibmethode, die von der deutsch-amerikanischen Dozentin Gabriele L. Rico Mitte der 70er Jahre entwickelt wurde. Der Begriff „cluster“ (engl.) bedeutet soviel wie Bündel, Büschel, Traube, Häufchen. Es geht also darum, Informationen und Gedanken anzuhäufen und zu bündeln.

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Basiswissen Journalismus: Recherche für Blogger

Als ich vor mittlerweile einem Jahrzehnt das erste Mal eine professionelle Zeitungsredaktion von Innen gesehen hatte, bestand einer der Hauptunterschiede zwischen Journalisten und Otto-Normalbürgern nicht wie heute hauptsächlich in der Ausbildung, sondern noch zum einen in der zur Verfügung stehenden Technik und zum anderen in dem simplen Zugang zu Informationen. Nur in einer Redaktion selbst konnten in Echtzeit die Meldungen der Nachrichtenagenturen gelesen werden. Einzig im gut gepflegten Archiv eines Verlages ließen sich sinnvoll und effektiv bereits erschienene Artikel einsehen – natürlich alles papierbasiert. Bei dem Wort „Wiki“ dachten die meisten Redakteure noch an eine Trickfilmfigur, während jeder für sich sein eigenes individuelles Archivsystem pflegte. Und wer weder selbst in eine Organisation, Gruppe oder Partei involviert war, noch als Journalist über geheime Informanten verfügte, der konnte sich zu jener Zeit auch noch nicht über Interna informieren.

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