Wie viel Content du wirklich brauchst

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      AvatarFalk Hedemann
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      Mehr Content ist nicht die Antwort. Das hatte mein Kollege Jan Tißler neulich in seiner Kolumne geschrieben. Doch wie viel Content brauchst du denn nun wirklich?

      Die Antwort ist einfach, wenn du die Frage aus der richtigen Perspektive heraus betrachtest:

      So viel, wie du wirklich guten Inhalt kreieren kannst.

      Nicht mehr, nicht weniger.

      Tatsächlich neigen wir aber dazu, uns Ziele zu setzen, die sich nicht daran orientieren, was wir leisten können. Stattdessen orientieren wir uns an externen Faktoren:

      • Was raten die vielen Content-Experten?
      • Was machen die Marktbegleiter?
      • Welche Anforderungen stellen uns andere Unternehmensbereiche?

      Vergiss diese Faktoren!

      Natürlich haben sie ihre Berechtigung. Experten geben Empfehlungen schließlich nicht leichtfertig ab, sondern haben entsprechende Erfahrungen gemacht. Sie kennen aber deine Rahmenbedingungen nicht. Die Marktbegleiter veröffentlichen gefühlt jeden Tag neue Inhalte, die du auch gerne hättest. Du kennst aber ihre Rahmenbedingungen nicht. Und dann wollen die Kollegen aus HR, E-Mail-Marketing und Sales ja auch ihre Inhalte von dir. Sie kennen aber deine Rahmenbedingungen nicht.

      Wenn du all diese Anforderungen bedienen kannst, umso besser! Dann kannst du hier jetzt aufhören zu lesen, du brauchst offensichtlich keine Impulse für die Verbesserung deiner Content-Arbeit mehr.

      Wahrscheinlicher ist allerdings, dass sich deine Content-Arbeit von den externen Faktoren antreiben lässt. In der Folge entstehen mehr und mehr Inhalte, die aber nicht die nötige Qualität haben können.

      Du hast genau zwei Optionen, das zu ändern:

      1. Du schaffst es, die Ressourcen in deinem Content-Team so zu erhöhen, dass du allen Anforderungen ohne Qualitätsverlust entsprechen kannst.
      2. Du schaffst Klarheit, wie deine Rahmenbedingungen aussehen und was du und dein Team damit leisten könnt. Wird dennoch mehr erwartet, verweist du auf 1.

      Deine Chance, für mehr Contentqualität einzustehen, erhöht sich mit nur einem simplen Argument:

      Es gibt massenhaft Low-Quality-Content, aber immer noch viel zu wenig herausragende Inhalte.

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