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Außerdem: Content-Recycling richtig gemacht, Content-Strategie für KI anpassen, GEO-Grundlagen, Duplicate Content vermeiden, Contentplanung und mehr … ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏
K.ein I.nteresse: KI-Bilder nerven
Wir diskutieren häufig über den Einfluss von LLMs auf die Texterstellung. Darum soll es heute jedoch nicht gehen. Denn es gibt noch andere Content-Formate, bei denen KI-Tools bereits eine wichtige Rolle spielen: Bilder und Videos. Die Erstellung von KI-Bildern war zu Beginn der KI-Ära noch sehr technisch und wenig benutzerfreundlich. Wer zu Beginn beispielsweise mal mit Midjourney experimentiert hat, wird das verstehen. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Google hat mit „Nano Banana” einen KI-Bildgenerator im Angebot, der kaum noch Grenzen kennt – selbst wenn man keine grafischen Fähigkeiten besitzt. Auch im Bereich der Video-KI hat sich einiges getan, und die Ergebnisse sind wirklich erstaunlich. Schaut man sich heute in bild- und videolastigen sozialen Netzwerken um, stellt man fest, dass die Zahl der KI-Inhalte dort geradezu explodiert ist. Ihre Qualität schwankt, was jedoch nicht das Problem ist. Problematisch ist vielmehr die häufig fehlende Transparenz. Hinweise auf den KI-Einsatz sind entweder gar nicht vorhanden oder nur schwer zu finden. Und das hat bereits gravierende Folgen. Bei Instagram ist „AI!” mittlerweile zumindest gefühlt der häufigste Kommentar. Menschen vertrauen den Inhalten nicht mehr, weil zu viele Publisher auf eine Kennzeichnung verzichten. Dabei spielt es kaum noch eine Rolle, ob wirklich KI eingesetzt wurde oder nicht. Ein Beispiel dafür ist das Video einer Schafherde in einem Supermarkt in Unterfranken. Viele, die dieses Video in den sozialen Medien gesehen haben, hielten es für KI-generiert. Dabei war es tatsächlich echt. Sehr wahrscheinlich zumindest. Was wir daraus lernen: Als Content-Verantwortliche muss uns bewusst sein, dass KI-Inhalte kein Vertrauen aufbauen können und unter Umständen auch bestehendes Vertrauen beschädigen. In unserer Content-Strategie müssen wir daher festlegen, wie KI für welche Aufgaben eingesetzt werden soll und wie transparent wir dabei vorgehen wollen. Denn Vertrauen in deine Marke ist nicht nur wichtig, sondern wird in einer von KI-Inhalten geprägten Contentwelt immer wichtiger.
- Falk Hedemann, UPLOAD Magazin
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Dein Leitfaden zu Content-Recycling & Co. im UPLOAD Magazin 124
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Lerne in der 124. Ausgabe des UPLOAD Magazins, wie du dein Content-Archiv smart anlegst und nutzt. Wir schauen uns an, wie du Inhalte wiederverwenden kannst, wie du sie im zweiten Anlauf auf Googles Seite 1 bringst, was hinter dem Begriff des Content-Modeling steckt, was es mit Digital Asset Management auf sich hat und wie dir KI bei vielen dieser Aufgaben helfen kann. Diese Ausgabe kannst du jetzt kaufen und als PDF und EPUB herunterladen: in unserem Shop oder bei Amazon.
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lesetipps
Content-Strategie 2026: Strategische Anpassungen für das KI-Zeitalter
Eine Content-Strategie ist kein Brettspiel, das man bei einem spontanen Spieleabend anlässlich eines Stromausfalls aus dem Regal zieht. Sie ist vielmehr das Fahrzeug, das dich zuverlässig an deine Ziele bringt. Wenn du sie steuerst, pflegst und auf dem aktuellen Stand hältst, bringt dich deine Content-Strategie voran. Welche strategischen Anpassungen für das KI-Zeitalter nötig sind, erklärt Falk Hedemann in diesem Artikel.
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Von SEO zu GEO: Was Content-Profis jetzt über AI-Visibility wissen müssen
Wir können derzeit live die Wandlung der Suchmaschine zur Antwortmaschine miterleben. Dieser Artikel von Marco Peter zeigt dir den aktuellen Wissenstand zu Generative Engine Optimization GEO auf, hält drei empirisch nachgewiesen wirksame Maßnahmen bereit und entlarvt die drei gängigsten Mythen.
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Hürden bei der Contentplanung
Mangelnde Struktur und unklare Entscheidungen behindern die Contentplanung weit stärker als fehlende Disziplin. Zu diesem Schluss kommt Stephanie Kowalski in ihrem Beitrag „6 + 4 Herausforderungen, die deine Contentplanung unnötig schwer machen“. Sie identifiziert darin typische Hürden, die den redaktionellen Alltag ausbremsen. Sechs davon betreffen alle Planenden, darunter ein zu geringer Fokus auf die Zielgruppe, fehlende Workflows oder die Vernachlässigung der Content-Verteilung. In Unternehmen kommen vier weitere Erschwernisse hinzu, u.a. politische Abstimmungsprozesse zwischen Interessengruppen, Ressourcenmangel und isolierte Informationssilos. Sie betont, dass technische Tools diese strukturellen Defizite nicht beheben können, da das Problem meist an fehlenden „Leitplanken“ liegt. Stattdessen empfiehlt sie, strategische Grundsatzfragen strikt vom operativen Geschäft zu trennen und Arbeitsprozesse an den realen Kapazitäten auszurichten, um Diskussionen zu reduzieren und Planungssicherheit zu schaffen.
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Der Browser als Türsteher
Der klassische Webbrowser wandelt sich derzeit radikal von einem neutralen Anzeigefenster zu einem aktiven Türsteher, der entscheidet, welche Inhalte Nutzer zu sehen bekommen. Diesen fundamentalen Umbruch beschreibt Jens Jacobsen in seinem Newsletter. Neue KI-Browser wie Comet von Perplexity oder ChatGPT Atlas ersetzen die gewohnte Liste mit Links durch direkte Antworten und erledigen Aufgaben wie Hotelbuchungen eigenständig im Chat-Format. Die Technologiekonzerne führen dabei einen harten Machtkampf um Daten und Geschäftsmodelle, da das etablierte System aus Suchmaschinen und Werbeeinnahmen durch die direkten KI-Antworten bedroht wird. Während Anwender durch die neuen Systeme an Bequemlichkeit gewinnen, verlieren sie gleichzeitig die Transparenz über Informationsquellen und Auswahlkriterien, was Webseitenbetreiber zudem ihre Besucherströme kosten könnte.
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Google Duplicate Content vermeiden
Identische Inhalte auf mehreren Webseiten erschweren Suchmaschinen die Einordnung von Relevanz und führen oft zu schlechteren Platzierungen in den Suchergebnissen. Wie contentmanager.de schreibt, entsteht dieser sogenannte „Duplicate Content“ häufig unbeabsichtigt durch technische Ursachen wie Filterfunktionen in Online-Shops, doppelte URL-Varianten oder die Übernahme von Herstellertexten. Da Suchmaschinen nicht erkennen, welche Seite das Original darstellt, verteilen sich Ranking-Signale auf mehrere Adressen und das begrenzte „Crawl Budget“ wird ineffizient genutzt. Um dies zu verhindern, nennt der Artikel technische Lösungen wie 301-Weiterleitungen, den Einsatz von „Canonical-Tags“ zur Kennzeichnung der Hauptseite sowie das „hreflang-Attribut“ für mehrsprachige Angebote. Ergänzend helfen einzigartige Texte und die Analyse durch Tools wie die Google Search Console, um die Sichtbarkeit der Website zu sichern.
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Anleitung Social-Media-Werbung
Bezahlte Werbeanzeigen in sozialen Medien sind für Marken der effektivste Weg, um im Jahr 2026 sowohl neue Zielgruppen als auch die eigene Followerschaft verlässlich zu erreichen. Dies schreibt Christina Newberry im Hootsuite Blog und verweist auf die präzisen Targeting-Möglichkeiten. Die Kosten für Werbeeinblendungen ziehen allerdings an und liegen durchschnittlich zwischen 4 und 10 US-Dollar pro tausend Impressionen (CPM), wobei Instagram mit etwa 9,46 Dollar im oberen Preissegment angesiedelt ist. Für erfolgreiche Kampagnen empfiehlt der Artikel, funktionierende organische Beiträge als Basis zu nutzen und diese durch A/B-Tests stetig zu optimieren. Werbetreibende profitieren dabei von einer genauen Messbarkeit des Return on Investment (ROI) und der Möglichkeit, Budgets in Echtzeit auf die leistungsstärksten Formate umzuverteilen.
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smart content report
Warum ist mein KI-Assistent plötzlich so viel dümmer als vorher?
Eine frustrierende Realität bei KI-Assistenten ist, dass sie sich von einem Tag auf den anderen vom Genie zum Clown wandeln können. Gestern hattest du den perfekten Workflow oder den heiligen Gral der Prompts gefunden. Alles lief bestens. Heute versagt dasselbe Tool mit demselben Setup plötzlich vollkommen. Die KI ignoriert deine Anweisungen. Sie halluziniert Fakten am laufenden Band. Sie gibt dir eine kurze Zusammenfassung, wenn du einen „Deep Dive“ wolltest. Sie vergisst wichtige Informationen auf halbem Weg. Anders gesagt: Die Ergebnisse sind ziemlicher Schrott. Du fragst dich: Habe ich vergessen, wie man promptet? Habe ich etwas verstellt? Die Wahrheit ist: Es liegt (wahrscheinlich) nicht an dir. In diesem Artikel erkläre ich fünf wesentliche Grüne dafür, warum dein Assistent plötzlich so viel dümmer wirkt. Und ich zeige dir Wege auf, damit umzugehen. Manchmal gibt es einfache Möglichkeiten, deine KI wieder auf Kurs zu bringen. Manchmal aber auch nicht.
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