Blogstöckchen: Wie organisierst Du Dich beim Bloggen?

Wer häufig bloggt und das vielleicht auch noch zu einem bestimmten Themenbereich, hat alle Hände voll zu tun. Informationen wollen gefunden und gesichtet werden, man braucht einen Platz zum Schreiben und Organisieren der Artikel und der Bilder sowie eine Software, die die Beiträge ins Blog bringt. Dazu werfe ich heute das erste UPLOAD-Blogstöckchen. Was das ist, steht natürlich in diesem Artikel. Und es gibt etwas zu gewinnen!


Blogstoeckchen sponsored by Readster.de
Foto: Pixelquelle.de

Was ist ein Blogstöckchen?

Bei einem Blogstöckchen geht es um eine Fragestellung oder einen ganzen Fragenkatalog, den sich ein Blogger ausdenkt, selbst beantwortet und dann an zwei, drei weitere Blogger schickt. Die wiederum beantworten die Fragen auf ihrer Seite und werfen das Stöckchen öffentlich weiter. Auf diese Weise wachsen quer durch die Blogosphäre miteinander vernetzte Artikel.

Die Frage

Statt eines ganzen Katalogs von Fragen, hängt an diesem Blogstöckchen nur das folgende Thema: Erklär mal, wie und mit welchen Mitteln bei Dir ein neuer Blogbeitrag entsteht.

Hintergrund

Die Idee dazu entstand aus dem Artikel „Top 5 für ein (noch) besseres Blog“ von Johannes und der Reaktion von mo. (Phlow.net – Magazin für Musik und Netzkultur). Da steckten so viele interessante Hinweise drin, dass die Idee aufkam: Das will ich jetzt mal von möglichst vielen Bloggern genau wissen.

Mitmachen

Dieses Blogstöckchen werfe ich einmal diesen fünf zu:

Veröffentlicht in Euren eigenen Blogs, wie Eure Blog-Artikel entstehen und setzt bitte einen Trackback oder Pingback auf diesen Artikel. Sollte das nicht funktionieren, hinterlasst einen Kommentar mit dem Link auf Euren Beitrag. Sucht euch wieder einige Blogger aus, denen ihr das Stöckchen zuwerfen wollt. Auch die sollten sich per Trackback, Pingback oder Kommentar bemerkbar machen, denn es gibt etwas zu gewinnen.

Gewinnegewinnegewinne

Alle Beiträge, denen das Stöckchen zugeworfen wurde und die in den Kommentaren oder Trackbacks/Pingbacks dieses Artikels verlinkt sind, können dabei etwas gewinnen: ein Jahresabo der Internet Professional, gestiftet vom Social-News-Dienst Readster.de. Vielen Dank fürs Sponsoring, weitere Infos zu Readster.de demnächst. Und weil ich aus der zu kurzen UPLOAD-Einweihungsfete gelernt habe, fliegt das Blogstöckchen volle acht Wochen lang, also bis zum 7. Mai 2007. Achja: UPLOAD-Autoren sind von der Verlosung ausgeschlossen ;-)

Meine Antwort

Und da der erste Werfer des Stöckchens seine eigene Fragestellung auch beantwortet, hier mein „Workflow“:

Neue Themen entdecke ich in erster Linie über meine abonnierten RSS-Feeds. Die meisten Quellen für Neuigkeiten bei UPLOAD finden sich hier auf dieser Seite. Als RSS-Reader nutze ich derzeit Vienna unter Mac OS X Tiger. Eine andere Quelle sind Pressemitteilungen und Artikel diverser Dienste, die ich auf meine Google-Mail-Adresse abonniert habe, wo sie sich Dank der Etiketten schnell sortieren lassen. Interessant klingende Nachrichten bekommen das Label „für UPLOAD“.

Die Texte schreibe ich inzwischen direkt in WordPress. Seit WordPress 2.0 kann man das Textfenster ja zum Glück schön groß aufziehen… Früher hatte ich dafür einen Ordner mit Textdateien auf der Festplatte. Themen, die ich noch nicht gleich veröffentliche, weil mir noch Infos fehlen oder der Text unrund ist, werden hier ebenfalls zwischengelagert. Das hat natürlich seine Grenzen, denn die Verwaltung der Entwürfe ist bei WordPress leider nicht so übersichtlich gelöst wie bei Serendipity. Dort gibt es eine zentrale Liste aller Artikel, egal ob schon erschienen, für ein künftiges Datum bereits eingestellt oder nur entworfen. Bei WordPress hingegen findet sich eine Zeile zwischen Navigation und Inhaltebereich, in dem alle Artikel hintereinander weg aufgeführt werden.

Für Bilder und sonstige Materialien habe ich mir einen entsprechenden Ordner auf der Festplatte geschaffen. Darin ein Unterordner „Archiv“ für alles, was ich aktuell nicht brauche, aber künftig vielleicht wiederverwenden will. Im Archiv-Ordner gibt es Unterordner für Bilder, Texte, Konzepte und Layouts (hier dreht es sich um das kommende PDF-Magazin und obwohl es noch nicht erschienen ist, gibt es schon veraltete Entwürfe ;-) ). Der Material-Ordner ist ebenso aufgebaut. Im Texte-Ordner landet zum Beispiel alles, was mir andere als Gastautoren zuschicken. Alle Dateien werden mit dem aktuellen Datum und einem Stichwort benannt: JJMMTT-stichwort. Auf diese Weise sortiert es sich recht gut und man findet die aktuellen Sachen wieder und sieht sofort, welche veraltet sind.

Die Bilder werden dann direkt zum aktuellen Artikel mit der internen Funktion von WordPress hochgeladen. Weiterer Nachteil gegenüber Serendipity: Es gibt leider keine zentrale Mediendatenbank.

So gesehen benutze ich bislang nur sehr wenige spezialisierte Tools. RSS-Reader, Webbrowser (Google Mail und WordPress) und einige Ordner auf der Festplatte sind meine einzigen Arbeitsmittel.

Artikel vom 05. März 2007