Den richtigen Webhoster finden [Sonderveröffentlichung]

Die Auswahl des Webhosters ist enorm wichtig, denn schließlich stellt er das Fundament einer Website zur Verfügung. Dadurch bestimmt er, was sich erreichen lässt: Welche Funktionen zur Verfügung stehen, wie viele Besucher die Seite verkraftet, ob man als Kunde auf Fragen zeitnah sinnvolle Antworten bekommt, wie schnell auf einen Notfall reagiert wird und sogar, wie gut man in Suchmaschinen dasteht.

Zugleich ist der Webhosting-Markt vielfältig und bisweilen schwer durchschaubar. Dieser Ratgeber liefert Ihnen die wichtigsten Begriffe und erklärt, wie Sie Schritt für Schritt den richtigen Hoster finden. Wir haben ihn gemeinsam mit unserem langjährigen Hauptsponsor Mittwald verfasst.

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Inhaltsverzeichnis

Über Mittwald

Seit 2003 bietet Mittwald spezialisiertes Hosting für Agenturen und Freelancer an. Für den Anbieter mit Sitz und eigenem Rechenzentrum im ostwestfälischen Espelkamp geht es dabei nicht nur um klassisches Hosting, sondern darum, ein echter Partner im Arbeitsalltag seiner Kunden zu sein.

Ein ganz wichtiger Punkt bei den Service-Leistungen von Mittwald ist, dass alles möglichst untechnisch zu lösen ist. Das heißt, Kunden sollen auch ohne großes IT-Vorwissen Produkte und Services optimal nutzen können.

Denn wenn die Technik umständlich zu bedienen ist oder häufig für Probleme sorgt, erschwert das die eigentliche Arbeit. Mittwald bietet viele praktische Funktionen an, die Agenturen wertvolle Zeit ersparen und das ganze techniklastige Thema „Hosting“ etwas lockerer und angenehmer gestalten. So können z.B. Kundenaccounts mit einem Klick kopiert werden, womit umfangreiche Updates oder große Anpassungen in einer sicheren Umgebung getestet werden können. Auch das Anlegen von eigenen Vorlagen ist möglich, um eine solide Grundlage für neue Projekte zu haben.

Zusätzlich bietet Mittwald seinen Kunden einen erstklassigen Support rund um CMS-Fragen an. Systeme wie TYPO3, Shopware, WordPress erleichtern heute vielen Website-Betreibern den Alltag. Aus diesem Grund investiert das Unternehmen gerne in die Community und ist auf vielen Events als Sponsor dabei.

Hosting ist oft ein Thema, dass in Agenturen ein notwendiges Übel ist. Den richtigen Hoster für seine Ansprüche und Projekte zu finden, ist keine leichte und angenehme Aufgabe. Aus diesem Grund bietet Mittwald viele Möglichkeiten, Service und Tools kennenzulernen und auszuprobieren. Das beste Beispiel dafür sind die 30-tägigen Testaccounts, die jedem darüber Aufschluss geben, ob das Angebot von Mittwald zu einem passt.

Mit diesem Ratgeber möchte der Webhoster Agenturen und Freelancern die Wahl des passenden Hosters erleichtern. Welche Kriterien dabei besonders wichtig sind, wird ausführlich in den folgenden Kapiteln erklärt und für ganz Eilige in einer Checkliste am Ende des Ratgebers zusammengefasst.

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Voraussetzungen an einen Hoster

Das deutsche Portal webhostlist kennt über 110 Anbieter allein für das Thema Webhosting. Eine so große Auswahl macht es schwer „mal eben“ einen Hoster auszuwählen. Schließlich soll die Geschäftsbeziehung im Idealfall mehrere Jahre dauern. Wir wollen Ihnen mit diesem Ratgeber zeigen, welche Voraussetzungen Sie für die Wahl Ihres Webhosters unbedingt beachten sollten.

Hierfür schauen wir uns sechs Themen an, die bei der Auswahl eine wichtige Rolle spielen:

1. Die Historie

Die Geschichte eines Hosters zu kennen scheint überflüssig. Denn es geht ja nicht um die bisherige, sondern die aktuelle Leistung – oder? Tatsächlich sagt die Historie eines Unternehmens aber sehr viel über die aktuellen Leistungen aus. Einzelne Meilensteine zeigen außerdem, wie sich das Unternehmen in Zukunft entwickeln könnte.

Das Aufstellen eines Servers an sich ist dabei erst einmal nicht allzu kompliziert. Schwer ist es dagegen, einen kompetenten und zügig reagierenden Support bereitzustellen, eine unterbrechungsfreie und im Notfall schnell wieder verfügbare Anbindung zu bieten, sinnvoll und zukunftsorientiert zu entwickeln und dabei die Ansprüche des Kunden im Blick zu behalten. Jahrelange Erfahrungen helfen außerdem dabei, sichere Prozesse bei Programmierung und Qualitätssicherung zu etablieren.

Beachten Sie in der Historie auch immer eventuelle Übernahmen oder Leitungswechsel bei Geschäftsführern. Beide Punkte deuten darauf hin, dass sich die Grundeinstellung des Unternehmens in den kommenden Monaten und Jahren vom bisherigen Werdegang unterscheiden könnte.

2. Resonanz im Web

Amazon und eBay haben es vorgemacht: Einer der größten Vorteile im Netz sind unabhängige Bewertungen. Diese spielen auch bei der Suche nach einem Hoster eine wichtige Rolle. In der Regel verweisen Hoster von ihren Webseiten auf Bewertungsportale, wie z. B. Trusted Shops. Andere blenden Kundenzitate ein. Wer sich aber sicher sein will, dass die Ergebnisse tatsächlich die Realität widerspiegeln, macht sich selbst auf die Suche.

Wenige Klicks mit Google reichen schon aus, um eine Liste aus Foreneinträgen, Bewertungs- und Vergleichsportalen, Blog-Artikeln sowie Nachrichten zu erhalten. Hierfür kombinieren Sie den Namen des Hosters mit dem Begriff „Erfahrung“ oder „Bewertung“ und können sich nun mit unterschiedlichsten Berichten auseinandersetzen.

Bei der Recherche ist immer auf das dazugehörige Datum zu achten. So kann man positive oder negative Einträge von z.B. 2005 finden, die heute aber nicht mehr viel Relevanz haben. Schränken Sie daher die Suche auf das aktuelle Jahr ein (über die Suchoptionen bei Google möglich) und erhalten so Ergebnisse, die die derzeitige Situation widerspiegeln.

Neben Bewertungen aus dem Web spielen Zertifikate und Auszeichnungen eine wichtige Rolle. Als Standard hat sich das Trusted-Shops-Siegel durchgesetzt, daneben sind TÜV-Zertifikate sowie Auszeichnungen bei unabhängigen Umfragen und Tests relevant. Fügen Sie diese vielen Puzzleteile zusammen, sieht der Weg zum nächsten Hoster schon viel klarer aus.

3. Flexibilität – Tarife, die mitwachsen

Egal, ob Sie eine Agentur sind, freiberuflich Webseiten erstellen oder aber ein Online-Magazin planen: Flexibilität bei Tarifen ist wichtig. So bezahlen Sie bei Beginn nicht mehr als benötigt, können aber später bei Bedarf problemlos in einen leistungsstärkeren Tarif wechseln.

Doch nicht nur flexible Tarife, sondern auch flexible Accounts spielen eine wichtige Rolle: Haben Sie mehrere Projekte in einem Hosting-Paket untergebracht und eines von ihnen erhält einen dauerhaften Traffic-Zuwachs, kann es sinnvoll sein, dieses in einen separaten Hosting-Tarif umzusiedeln. In solchen Fällen ist es gut zu wissen, dass der Hoster das nicht nur erlaubt, sondern zudem beim Umzug unterstützt.

4. Server und Support testen

Wie erwähnt, gibt es im Idealfall zwischen Hoster und Kunde eine langjährige Geschäftsbeziehung. Bevor Sie diese jedoch eingehen, sollten Sie sich ausgiebig Zeit nehmen, um die Leistungen zu testen. Hierfür bieten viele Hoster Testpakete an, mit denen Sie die Administrationsumgebung, die Leistungen des Hosting-Tarifs und mehr kennenlernen können. Eine gute Testdauer sind 30 Tage, manche Hoster verlängern diese bei Bedarf.

Wenn Sie ein solches Testpaket in Anspruch nehmen, nutzen Sie auf jeden Fall den Support. Denn hier werden Sie anrufen, falls etwas bei Ihrem Hosting-Paket nicht funktioniert und es Fragen gibt. Wenn dann noch eigene Kunden anrufen, schreiben und Erklärungen einfordern, wird einem bewusst, wie wichtig ein durchgängig schnell verfügbarer Support beim Hoster ist.

5. Das Rechenzentrum: Standort & Stromversorgung

Eine Frage, die bei der Hosterwahl unumgänglich ist: Hat der Hoster ein eigenes Rechenzentrum? Dies ist die beste Grundlage für ein sicheres, individuelles und leistungsstarkes Hosting, das auch in Zukunft Qualität mit sich bringt.

Viele Hoster setzen auf gemietete Flächen in Rechenzentren von Drittanbietern. Das senkt zwar die Kosten, macht es aber schwer, im Notfall schnell zu reagieren. Gleichzeitig ist der Hoster sehr eingeschränkt, was das Überwachen, Erweitern und Verbessern des Hostings angeht.

Ist diese Frage geklärt, finden Sie den Standort des Rechenzentrums heraus. Mit einem Rechenzentrum in Deutschland wird ein erhöhter Datenschutz geschaffen, was gerade für Betreiber von Onlineshops wichtig ist. Daneben profitiert die dazugehörige Webseite von einer besseren Bewertung durch Suchmaschinen.

Wer gern genauer hinschaut, setzt sich außerdem mit der Stromversorgung des Rechenzentrums auseinander. Die Server verbrauchen schließlich viel Energie, gleiches gilt für die Kühlanlagen, die im Rechenzentrum für eine erhöhte Effizienz sorgen. Eine umweltfreundliche Lösung findet sich in Wasserkraftwerken. Diese „grüne“ Energie sorgt dafür, dass die eigene Webseite einen kleineren CO2-Abdruck hinterlässt.

6. Worst-Case-Szenarien: Wie ist der Hoster ausgestattet?

Es gibt verschiedene Situationen, die eine Webseite vom Netz reißen können. So kann ein Fehler in der Datenbank den kompletten Inhalt zerschießen, eine Präsentation der Webseite im Fernsehen für nicht mehr stemmbare Besucherzahlen sorgen oder eine gelöschte Datei mit Bestellungen für einen Onlineshop zum echten Problem werden.

Viele Hindernisse rund um die Webseite können Sie alleine lösen – jedoch nicht alle. Hier ist es wieder gut zu wissen, einen schnell erreichbaren Support zu haben. Daneben bieten manche Hoster aber auch Zusatzleistungen. Hierzu zählt z.B. Varnish: Das ist ein Webbeschleuniger, der Inhalte von Webseiten im Arbeitsspeicher ablegt und damit um einiges schneller erreichbar macht (Caching). Zusätzlich wird der Server entlastet und Lastspitzen, wie z. B. bei einer Erwähnung der Webseite im Fernsehen, können abgefangen werden.

Neben regelmäßigen automatischen Backups unterstützen manche Hoster das Anlegen von Wiederherstellungspunkten. So lässt sich u.a. vor einer CMS-Aktualisierung das System sichern und bei Komplikationen wiederherstellen.

Bei allen diesen erwähnten Punkten für den Fall der Fälle wird klar, wie wichtig ein guter Support ist. Denn dieser ist es, der im Notfall zeitnah reagiert oder aber vor größeren Änderungen erklärt und berät.

Zusammengefasst

Um also einen Hoster kennenzulernen, empfehlen wir die bisherige Historie zu untersuchen und einen Blick auf die Resonanz im Web zu werfen. Anschließend können Sie den Hoster einer genaueren Prüfung unterziehen. Hier stellen Sie fest, ob es mitwachsende Tarife gibt, testen Server und Support, lernen mehr über das Rechenzentrum und überprüfen, welche Maßnahmen es für den Notfall gibt. So erhalten Sie eine wertvolle Grundlage für die Wahl des richtigen Hosters.

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Managed oder Root?

Ein Hosting-Paket auszusuchen bedeutet auch, eine grundlegende technische Entscheidung zu treffen: „Managed“ oder „Root“? In diesem Teil unseres Webhosting-Ratgebers gehen wir näher auf die Unterschiede zwischen diesen beiden Welten ein.

1. Die technischen Unterschiede erklärt

Bevor wir uns die jeweiligen Einsatzbereiche von Managed und Root-Servern anschauen, gilt es die allgemeine Definition zu klären.

Spricht man von Managed Servern, so handelt es sich dabei um Server, die weitläufig vom Hoster überwacht und gepflegt werden. Diese Grenze endet bei der Pflege und Installation des eigentlichen Webangebots. Dies bleibt Ihnen überlassen. Das Aktualisieren und Überwachen von Systemdiensten, die den Server für den Einsatz bereit machen, bleibt jedoch beim Hoster.

Beim Root-Server hingegen findet so gut wie jede Steuerung durch Sie direkt statt. Das beginnt bei der Wahl des Betriebssystems, geht über die Einrichtung und Verwaltung der E-Mail-Postfächer bis hin zur individuellen Einstellung benötigter Server-Software.

Es ist wichtig zu verstehen, dass zwischen Managed und Root nochmals zwischen Shared Hosting und dem Hosten auf einem eigenen Server unterschieden wird. Shared Hosting bezeichnet eine Technik, bei der die Ressourcen eines Servers unter mehreren Kunden aufgeteilt werden. Da Webprojekte in der Regel mit weit weniger als der Hälfte der Hardware-Leistung problemlos laufen können, ist Shared Hosting weit verbreitet.

Die Vorteile von Shared Hosting sind klar: Da Hardware zwischen mehreren Nutzern aufgeteilt wird, kann ein Hosting-Paket zu einem viel geringeren Preis angeboten werden. Dabei muss im Hinterkopf behalten werden: Sind mehrere besonders ressourcenlastige Webprojekte auf einem Server, kann die Gesamtperformance darunter leiden.

Die wichtigsten Server-Spezifikationen
Speicherplatz Fotos, Videos aber auch die eigentlichen Dateien eines CMS wollen irgendwo Zuhause sein. Ähnlich wie die Festplatte am eigenen Computer, verfügt ein Hosting-Paket über Speicherplatz. Für den Start einer Webseite reichen schon 10 GB.
Arbeitsspeicher Das Kurzzeitgedächtnis des Hosting-Pakets. Ein hoher Wert ist ideal für größere Web- oder mehrere parallel zueinander geführten Projekten. Abhängig vom CMS und der Konfiguration sind mindestens 256 MB bis hin zu mehreren Gigabyte (größere Online-Shops) empfehlenswert.
Datenbank Datenbanken verwalten Informationen, angefangen bei Preisen und Beschreibungen in Online-Shops, bis hin zum Inhalt von Blog-Artikeln. Mehrere Datenbanken sind praktisch, um Webprojekte sauber und sicher voneinander zu trennen.
Prozessor Das Herz des Hosting-Pakets bestimmt die Geschwindigkeit und Menge an Anfragen, die abgearbeitet werden können. Beim Aufruf einer Seite wird der Prozessor aktiv. Mit steigenden Besucherzahlen und komplexeren Funktionen wird mehr Leistung benötigt.
Traffic In Vergangenheit wurde bei Hosting-Paketen nach Datenvolumen abgerechnet, das bei Seitenaufrufen erzeugt wird. Heute haben mehr und mehr Hoster eine Traffic-Flatrate als Standard. Ähnlich wie bei einem Handyvertrag, muss man sich keine Sorgen um die Kosten machen.

2. Managed: Einfach zurücklehnen

Für alle, die wenig technisches Wissen oder wenig Zeit für das Thema Hosting haben, sind Managed Pakete die beste Wahl. Hier müssen Sie sich lediglich um die Verwaltung ihres jeweiligen CMS kümmern. Sie installieren es, übernehmen die Pflege des Contents und spielen Updates ein.

Viele von den tagtäglichen Aufgaben spielen sich dabei direkt im Kundencenter oder einer ähnlichen Umgebung ab, in die Sie sich einloggen können. Dort lassen sich E-Mail-Adressen anlegen und pflegen, aber auch PHP-Versionen anpassen oder Anwendungen installieren. Es verwundert daher nicht, dass für die meisten Webprojekte ein Managed Hosting gewählt wird. Es bietet bei minimaler Verwaltung stabilste Leistung – ideal für selten geänderte Webseiten, wie z. B. vom Bäcker um die Ecke oder der Online-Visitenkarte des Freelancers.

Managed Pakete sind die perfekte Wahl für Anwender, die möglichst wenig mit der Pflege ihres Hostings zu tun haben wollen. Da Pflege aber nunmal notwendig ist, sind Managed Dienste, im Vergleich zu Root-Servern, teurer. Auf der anderen Seite bedeutet das auch, dass Managed Pakete gewisse Grenzen aufstellen. Die Vorgaben des Hosters bzgl. der Konfiguration sind in der Regel bindend. Was für technisch unerfahrene User kein Problem darstellt, bedeutet für erfahrene Anwender aber eventuell ein Hindernis. Dann kommt der Root-Server ins Spiel.

3. Root-Server: Die kreative Freiheit

Willkommen in einer Welt, in der alles möglich ist: Root-Server. Tatsächlich geben Root-Servern ihren Anwendern viele Freiheiten. Sie verstehen sich ein Stück weit wie ein Lego-Baukasten: die Bausteine sind zwar standardisiert, jedoch haben die User schier unendliche Möglichkeiten zur Anwendung.

Mit den Freiheiten geht aber auch eine gewisse Verantwortung einher: Jetzt ist es nicht länger der Hoster, der für eine stabile Erreichbarkeit und gute Performance sorgt, sondern der Anwender selbst. Hierzu zählen das Beheben von Sicherheitslücken sowie das Aktualisieren der Software, die für den stabilen Betrieb notwendig ist.

Mit der erhöhten Verantwortung steigt die benötigte Zeit. Denn zunehmende Sonderlösungen bedeuten zunehmende Eventualitäten, die zu einem Konflikt in der Erreichbarkeit führen können. Ein Root-Server ist die perfekte Wahl, wenn es um das Umsetzen komplexer Webprojekte geht. Wo manch ein Managed Hosting nur begrenzte Möglichkeiten hat, ist ein Root-Server für alles offen.

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Das CMS beim Hoster

Leistungsstarke Hardware ist ein Argument, um sich für einen Hoster zu entscheiden, überzeugt aber nicht gänzlich. Daneben gilt es zu fragen: Was tut ein Hoster, um eine optimale Umgebung für ein Content Management System (CMS) zu schaffen?

Häufig wird unterschätzt, wie wichtig eine gute Unterstützung für ein CMS beim Hoster ist. Denn dieses CMS wird man tagtäglich verwenden – ob nun bewusst oder im Hintergrund zum Ausliefern der Website. Es ist daher nur sinnvoll, auch diesen Punkt bei der Auswahl eines Hosters zu beachten.

CMS-Hosting – mehr als nur Server bereitstellen

Nicht ohne Grund gibt es viele Hoster auf dem deutschen Markt: Das Bereitstellen der Hardware an sich ist schnell gemacht. Die Spreu trennt sich aber dort vom Weizen, wo es um gut durchdachte Funktionen geht, die den Arbeitsalltag und häufig durchgeführte Schritte erleichtern.

Mittwald hat sich beispielsweise auf Agenturen und Freelancer spezialisiert und bündelt seine Zusatzfunktionen in der so genannten „Agentur-Toolbox“, einer Sammlung von praktischen Helfern für den Alltag. Diese erlauben unter anderem folgendes:

  • Kopieren kompletter Webseiten, um sie als Vorlagen für neue Projekte zu verwenden
  • Accounts anlegen, um Kundenprojekte zu verwalten und individuelle Serverressourcen zuzuweisen
  • Einfaches Updaten von CMS mehrerer Accounts per Mausklick
  • CMS-Updates vor Livegang in einer kopierten Umgebung testen und so eventuelle Konflikte beheben

Vorteile wie diese erlauben es im Alltag Minuten und, auf Monate hochgerechnet, Stunden zu sparen.

Neben allgemeinen Extras zum besseren Handling von CMS-Installationen, bieten viele Hoster individuelle Funktionen speziell für einzelne CMS. Hierzu zählen Themes bzw. Vorlagen, eigene Plugins oder spezielle Serverkonfigurationen für noch mehr Leistung. Neben einem Blick auf die Webseite hilft ein direkter Anruf beim Hoster.

Der Softwaremanager – gewusst wie

Viele Hoster erlauben es ihren Kunden, mit wenigen Klicks ein CMS zu installieren. Dafür führen Sie nicht das eigentliche Installationsskript aus, sondern es genügen ein paar Schritte in der Administrationsoberfläche.

Wer eine solche Funktion anbietet, muss sie aber auch gut pflegen. So ist es wichtig, dass immer die aktuellste oder zumindest eine möglichst aktuelle Version des CMS vorliegt. Schnell können sonst bekannte Sicherheitslücken in die Installation geraten, was vor allem für Online-Shops kritisch ist.

Erlaubt der Hoster, das CMS direkt über die Administrationsoberfläche zu aktualisieren, ist eine aktuelle Version noch wichtiger. Hier ist es gut zu wissen, dass der Hoster zeitnah neue Versionen einspielt und Webseiten somit nicht lange mit Sicherheitslücken oder Bugs kämpfen müssen.

Die beliebtesten CMS
WordPress WordPress ist unangefochten das beliebteste CMS der Welt. Bekannt als Blog-System, wird es heute auch für zahlreiche andere Webseiten genutzt. Es zeichnet sich durch benutzerfreundliche Anwendung und zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten aus.
Joomla! Mit seiner einfachen Anwendung eignet sich Joomla! gut als CMS für kleine bis mittelgroße Webseiten. Erweiterungen, verschiedene Benutzerrollen und mehr machen es zu einem geschätzten CMS.
TYPO3 Zahlreiche Unternehmen setzen bei der Erstellung ihrer Webseite auf TYPO3 als CMS. Es lässt sich vielseitig mit neuen Funktionen erweitern und ist vor allem für statische Seiten eine gute Basis.

Nie zu unterschätzen: Verlässlicher Support

Nach einem Update ist die Webseite nicht mehr erreichbar? Ein vom Kunden gewünschtes Plugin macht bei der Installation Probleme? Solche und ähnliche Problematiken lassen sich manchmal nicht alleine klären. Hier ist es gut zu wissen, dass ein verlässlicher Support zur Seite steht, der zeitnah reagiert.

Doch wie sieht es mit der Softwarekompetenz der Support-Mitarbeiter aus? Hier entdeckt man große Differenzen. Während manche Hoster ihre Support-Mitarbeiter zu Beginn in einzelne CMS einarbeiten, setzen andere darauf, dass ihre Support-Mitarbeiter bereits zuvor z.B. im Agenturalltag oder als Freelancer die passenden Erfahrungen gesammelt haben.

So oder so: Ein spontaner Anruf beim Hoster innerhalb der Testdauer erlaubt es schnell festzustellen, ob eine CMS-spezifische Frage kompetent beantwortet werden kann – auch, wenn sie etwas komplexer ist.

Support muss nicht immer per Telefon und Ticketsystem erfolgen. Einige Hoster bieten für ihre Kunden Blog-Artikel, eine FAQ, PDF-Dokumentationen, Webinare und E-Books an. Dieses geballte Wissen hilft, immer wieder Neues kennen zu lernen und auf dem neuesten Stand zu bleiben – egal ob Sie nun Einsteiger sind oder sich für fortgeschrittene Themen interessieren.

24/7-Support

Es gibt immer wieder Fälle, in denen ein Server außerhalb klassischer Bürozeiten nicht erreichbar ist. Handelt es sich dabei um einen Online-Shop oder eine ähnliche Seite mit laufenden Einnahmen, ist schnelles Handeln wichtig.

Plant man kommerzielle Seiten zu betreiben, empfiehlt es sich einen Hoster mit einem 24/7-Support zu wählen. Dieser könnte an Wochenenden und nachts zwar kostenpflichtig sein, was jedoch oftmals gegenüber den sonst wegfallenden Einnahmen irrelevant ist.

Ein Blick in die Community

Die meisten CMS sind Open Source und werden kostenfrei bereitgestellt. Das gilt unter anderem für TYPO3, WordPress, Neos und Joomla!. Einige Hoster ehren die Arbeit der Entwickler, indem sie selbst in die Community investieren: Hierzu kann gehören, Meetups und Konferenzen zu sponsern, Treffen zu organisieren oder aber eigene Plugins und Vorlagen kostenfrei bereit zu stellen.

So ein Plugin findet sich z.B. in den Mittwald Security Tools, einer Erweiterung für Shopware. Doch auch einige Vorlagen bzw. Themes für TYPO3, Neos und andere CMS stammen von Hostern. Als Kunde erhält man somit nicht nur Support fürs Hosting, sondern auch direkt für die Vorlage oder das Theme.

Neben einer kurzen Suche mit Google hilft ein Blick auf Twitter und Facebook. Wird hier immer wieder über Besuche und das Sponsoring berichtet? Das zeigt: Der Hoster gibt etwas in die Community zurück.

Die Community ist übrigens ebenfalls eine gute Wahl, um sich einige Empfehlungen zu Hostern einzuholen. Wer einen Hoster für WordPress sucht, findet Empfehlungen bei WordCamps. Auf der Suche nach einem TYPO3-Hoster? Ein Besuch beim TYPO3camp ist empfehlenswert.

Zusammengefasst

Da das gewählte CMS der Grundstein für die Webseite ist, spielt hier die gute Leistung eines Hosters eine besonders wichtige Rolle. Die meisten Hoster bieten ihren Kunden die Möglichkeit, mit wenigen Mausklicks aus der Administrationsoberfläche heraus ein CMS zu installieren. Doch reicht die Funktion allein nicht, sie muss auch gepflegt werden und die aktuellsten Versionen der CMS führen.

Mit einem guten und verlässlichen Support steht man als Betreiber einer Webseite immer auf der sicheren Seite. Sollte man durch einen Fehler die Seite nicht mehr erreichbar gemacht haben oder sonst irgendwo Hilfe benötigen, ist ein kompetenter Support viel wert.

Zuletzt ist es schön zu sehen, wenn Hoster ihre finanziellen Ressourcen nicht nur im Unternehmen lassen, sondern einen Teil davon, z.B. durch Sponsorings, wieder zurückgeben. Das zeigt: Der Betrieb schätzt die Arbeit der vielen Entwickler.

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Der perfekte Hoster für Agenturen und Freelancer

Agenturen und Freelancer haben, was die Auswahl eines Hosters betrifft, besondere Anforderungen. Denn anders als bei einer Unternehmens- oder Hobby-Webseite, wird nicht nur allein am CMS, sondern viel direkter mit dem Hoster zusammengearbeitet. In diesem Teil erklären wir, worauf Agenturen und Freelancer bei der Auswahl achten sollten – und welche besonderen Angebote Hoster bereithalten.

Als eigener Hoster auftreten: Whitelabel- und Reseller-Lösungen

Die Grundlage von gutem Hosting für Agenturen und Freelancer findet sich im so genannten Reseller-Hosting. Bei diesem Modell bucht ein Unternehmen bei einem Hoster einen Tarif und tritt gegenüber seinen Kunden als eigenständiger Hoster auf. Sie können also individuell Server-Leistungen zuweisen, Rechnungen erstellen, ein eigenes Ticket-System pflegen und so Kunden nicht nur während der Webseitenerstellung, sondern auch anschließend bei der Pflege im Alltag begleiten.

Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass Hoster bei Reseller-Angeboten zwischen solchen mit und ohne Whitelabel-Umgebungen unterscheiden.

Ist ein Reseller-Hosting zusätzlich als Whitelabel verfügbar, können Freelancer und Agenturen das Design auf den eigenen Namen und die eigene Marke ausrichten. Der Kunde merkt also gar nicht, dass er beim Einloggen, Pflegen von Kontaktdaten oder Anlegen neuer Tickets die Leistungen eines anderen Unternehmens verwendet.

Whitelabel-Lösungen sind besonders dann interessant, wenn Agenturen und Freelancer sich ein zweites Standbein aufbauen wollen. Als Hoster für ihre Kunden schaffen sie sich zusätzliche Einnahmequellen, unabhängig davon ob sie das Webprojekt fertig entwickelt haben oder nicht (Stichwort: Kundenbindung).

Beim Reseller-Hosting sollte immer beachtet werden, dass sowohl die Möglichkeiten als auch die Begrenzungen des Hosters an die Kunden weitergegeben werden. Liegt die maximale Größe von E-Mail-Postfächern bei 3 GB, können, auch wenn Kunden es fordern, keine E-Mail-Postfächer mit 5 GB angeboten werden. Ein Vergleich lohnt sich daher.

Eine sinnvolle Struktur in der Administrationsumgebung

Eng an das Reseller-Hosting angebunden ist die Struktur der Administrationsumgebung. Hiermit wird der Bereich bezeichnet, den Agenturen und Freelancer zur Pflege des Hosting-Tarifs aufrufen.

Hosting-Dienstleister, die sich auf Agenturen und Freelancer spezialisiert haben, bieten in der Administrationsumgebung nicht nur den Server, sondern darunter auch Kundenaccounts an. Das könnte im ersten Moment ungewohnt wirken, erweist sich aber im Alltag als überaus praktisch.

Der Vorteil bei einer solchen Struktur ist, dass Agenturen und Freelancer ihre Kunden wesentlich besser verwalten können. Jeder Kundenaccount hat damit sein eigenes CMS und wird individuell mit PHP-Versionen, Analyse-Tools, Server-Leistungen und mehr gepflegt. Bittet dann der Kunde um eine Aktualisierung der PHP-Version, reichen hierfür wenige Klicks aus. Andere Kundenaccounts bleiben davon völlig unberührt. Gleiches gilt für das Einspielen von Backups oder das Durchführen von Aktualisierungen.

Wie wertvoll eine Administrationsumgebung mit Kundenaccounts sein kann, wissen bereits viele Agenturen und Freelancer: Sie können mit einer solchen Oberfläche Kunden einfach pflegen und sparen viel Zeit beim Bedenken von Abhängigkeiten und dem Beheben von Wechselwirkungen.

Die Funktion des Partnerprogramms

Kunden von Freelancern und Agenturen stehen nach Fertigstellung einer Webseite immer vor der Wahl: Lasse ich das Hosting von der Agentur übernehmen oder wähle ich selbst einen Hoster und pflege dort eine eigene Hosting-Umgebung?

Trifft ein Kunde die letztere Wahl, können Agenturen und Freelancer immer noch von einem Partnerprogramm profitieren. Schließt ein Kunde darüber ein Hosting-Paket ab, erhält die Agentur oder der Freelancer eine einmalige Provision. Je nach gewähltem Paket liegt diese im zwei- bis hin zum mittleren dreistelligen Bereich.

Während sich manche Hoster bei ihrem Partnerprogramm allein auf die Provisionsauszahlung beschränken, geht mancher einen Schritt weiter. So bietet Mittwald ein Partnerprogramm, das Agenturen und Freelancer neben der Provisionsauszahlung auch die Aufnahme in eine Datenbank bietet: Wenn sich nun ein Kunde bei Mittwald nach einer Agentur oder einem Freelancer erkundigt, der für ein bestimmtes CMS Leistungen anbietet, geben wir als Hoster eine Empfehlung. Dabei werden Faktoren wie Nähe zum Kunden, Budget und Größe des Projekts mit einbezogen.

Wenn Hoster einen Klick weiterdenken

Immer mehr entwickeln sich Hoster zu Anbietern, die ihren Kunden möglichst viel Arbeit abnehmen und erleichtern. Was in der Vergangenheit viel Zeit und Kompetenz verlangt hat, wird heute mit wenigen Klicks über die Administrationsumgebung des Hosters erledigt.

Wer als Agentur oder Freelancer nach einem Hoster sucht, sollte schauen, was dieser für seinen individuellen Alltag anbietet. So führt Mittwald u.a. die bereits erwähnte „Agentur-Toolbox“, die unter anderem Whitelabel-Hosting, unkomplizierte Updates per Klick und einiges mehr bereitstellt.

Die Wahl eines Hosters wirkt sich auf viele Arbeitsbereiche aus, denn ein Umzug von Kundenprojekten ist oft mit viel Aufwand verbunden. Es lohnt sich daher Testzeiträume in Anspruch zu nehmen, den Support kennen zu lernen, zu schauen, was für individuelle Leistungen den Alltag unterstützen können und was andere Kunden über den Anbieter sagen. Wenn der Hoster dann noch einen Umzugsservice anbietet, der einem alles abnimmt, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Wer basierend auf den vorangegangenen Überlegungen eine gute Wahl getroffen hat, dürfte diese in den kommenden Monaten und Jahren nicht bereuen.

Zusammengefasst

Einige Hoster haben sich auf Agenturen und Freelancer spezialisiert und bieten ihnen wertvolle Funktionen für den Alltag. Wer sich zu der Gruppe zählt, sollte nach einem Partnerprogramm Ausschau halten und prüfen ob der vom Hoster angebotene Workflow zu seinem Alltag passt.

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E-Mail beim Hoster

Wer einen Hosting-Tarif bucht, erhält damit nicht nur Zugriff auf Speicherplatz, eine Domain und ähnliches. In der Regel sind auch diverse Dienste enthalten, die die Kommunikation per E-Mail ermöglichen sollen. Mit ihnen erhält der Kunde eine passende E-Mail-Adresse zu seiner Domain.

Was zu einem E-Mail-Dienst gehört

Die Grundlage jedes E-Mail-Postfachs ist der Speicher. Hoster führen unterschiedlichste Größen im drei- bis vierstelligen Megabyte-Bereich. Wie viel Speicher benötigt wird, hängt von den Gewohnheiten bei der digitalen Kommunikation ab. So ist es für manche selbstverständlich, zahlreiche E-Mails mit großen Anhängen zu verschicken. Andere reduzieren Anhänge vor dem Versenden bewusst auf die kleinstmögliche Größe.

Hinzu kommt die eigene Arbeitsweise, wenn es um das Archivieren oder Löschen von E-Mails geht. Während manche ihr Postfach regelmäßig durchforsten und nicht länger benötigte Nachrichten löschen, werden bei anderen sämtliche Meldungen archiviert. Früher oder später können somit auch 6.000 Megabyte überschritten sein.

Eine gute Orientierung gibt bei der Frage nach dem Speicherplatz natürlich der bisherige E-Mail-Provider: Wie viel Speicherplatz wurde hier in den letzten Jahren benötigt?

Hinzu kommen rund um E-Mail weitere Leistungen, die in der folgenden Übersicht näher erläutert werden:

Leistungen rund um das E-Mail-Postfach
Anzahl der Postfächer Je nach gewähltem Paket steht eine begrenzte Anzahl an Postfächern zur Verfügung. Bei einer unbegrenzten Anzahl können beliebig viele Postfächer mit der gewählte Domainendung angelegt werden (z.B. kontakt@meinedomain.de, mail@meinedomain.de etc.).
Automatisches Antworten Eine bekannte und von vielen Providern angebotene Funktion, ist die automatische Antwort, auch bekannt als Abwesenheitsnotiz. Sie erlaubt es z.B. im Urlaub sämtliche eingehenden E-Mails mit einer festgelegten Nachricht zu beantworten. Diese kann die voraussichtliche Abwesenheitsdauer und den Kontakt zu einem vertretenden Mitarbeiter aufzeigen.
Spamschutz Ein guter Spam-Filter für die Kommunikation per E-Mail sollte nicht unterschätzt werden. Besonders wenn E-Mail-Adressen auf Webseiten angegeben sind, werden sie schnell automatisiert zum Zusenden von Werbung verwendet. Ohne Filter wären es in manchen Fällen täglich Spam-Nachrichten in vierstelliger Menge.
Weiterleitungen In manchen Fällen kann es Sinn machen, alle Nachrichten von einem Postfach zu einem anderen weiterleiten zu lassen. So z.B., wenn die E-Mail-Adresse eines Mitarbeiters geändert wird, dieser jedoch weiterhin Nachrichten an die alte Adresse erhalten möchte.

Falls der Hoster einen Testzeitraum anbietet, wäre dieser ideal, um häufige Aufgaben probeweise anzugehen. Wie leicht lassen sich neue Postfächer anlegen? Und wie lassen sich Weiterleitungen und automatische Antworten definieren?

E-Mails im Webbrowser oder E-Mail-Client bearbeiten?

Wer bei einem Hoster den E-Mail-Dienst nutzt, kann zwischen zwei Arbeitsbereichen wählen: Entweder über einen E-Mail-Dienst im Webbrowser, bereitgestellt vom Hoster, oder über einen Client auf dem Computer. Zu Clients zählen Microsoft Outlook, Apples Mail, Thunderbird und ähnliche. Sie kommunizieren mit dem Server des Hosters und bringen E-Mails auf den Computer.

Sollen E-Mails per Webbrowser abgerufen werden, gilt es auch das im Testzeitraum kennen zu lernen und zu prüfen.

E-Mail-Kommunikation einen Schritt weiter: Microsoft Exchange

Auf den Webseiten von Hostern findet sich häufig neben herkömmlichen E-Mail-Postfächern auch das mit einem Aufpreis verbundene Microsoft Exchange.  Es versteht sich als eine Anwendung für effizientere E-Mail-Kommunikation in Unternehmen. Sie erlaubt unter anderem das gemeinsame Pflegen und Verwalten von Terminen, Kontakten und Aufgaben. Privatpersonen oder Selbstständige werden hingegen sehr wahrscheinlich alle im Alltag benötigten Funktionen im herkömmlichen E-Mail-Dienst finden.

Zusammengefasst

Die Kommunikation per E-Mail gehört heute für viele zum Alltag. Sie sollte daher bei der Wahl des Hosting-Pakets ebenfalls überprüft werden. Gut möglich ist das innerhalb eines Testzeitraums. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Größe des E-Mail-Postfachs. Hier kann man anhand der bisherigen Nutzung ableiten, welche Größe für den Alltag sinnvoll wäre.

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Checkliste für die Wahl des nächsten Hosting-Pakets

Mit den bisherigen Kapiteln des Webhosting Ratgebers wird eine gute Grundlage für die Wahl des nächsten Hosters geschaffen. Geht es dann an die eigentliche Prüfung, kann die Checkliste auf der nächsten Seite eine schnelle Orientierung bieten. So geraten Ihnen die Kriterien nicht aus dem Blick.

Historie Kann der Hoster langjährige Erfahrung aufweisen?
Resonanz im Web Was zeigen Meinungen und Kommentare in Vergleichs- und Bewertungsportalen?
Support Wie kompetent reagiert der Support auf allgemeine sowie CMS-spezifische Anfragen?
Rechenzentrum Wo steht das Rechenzentrum und wie wird es mit Energie versorgt?
Notfall-Plan Was bietet der Hoster an, um auf kritische Situationen zu reagieren, wie Schadcode auf der Seite, einem dringenden Backup oder plötzlich stark steigendem Traffic?
Managed oder Root Welcher Hosting-Typ entspricht meinen Programmierkenntnissen, Erfahrungen und der geplanten Anwendung?
CMS-Installation Bietet der Hoster einen Softwaremanager zur unkomplizierten Installation an?
CMS-Verwaltung Welche Leistungen gibt es rund um das Einspielen von Updates und die sonstige Pflege des CMS?
CMS-Support Wie erfahren ist der Support bei Fragen um das favorisierte CMS?
CMS-Community Zeigt der Hoster sich als Sponsor und damit Unterstützer der Community, bietet eventuell sogar eigene E-Books oder Webinare an?
Whitelabel-Lösung Für Agenturen und Freelancer: Bietet der Hoster eine Whitelabel-Lösung an und erlaubt, dass ich als Reseller auftrete?
Partnerprogramm Falls ich plane, Kunden zu vermitteln und dafür Provisionen wünsche: Wird ein Partnerprogramm angeboten?
Agentur-Leistungen Gibt es sonstige Angebote, die der Hoster speziell für Agenturen und Freelancer bereithält?
Postfachgröße Entspricht die Größe des E-Mail-Postfachs meiner geplanten Anwendung?
Microsoft Exchange Falls ich plane Microsoft Exchange zu verwenden: Wird es vom Hoster unterstützt?

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