Peinlich, peinlich: "Süddeutsche Zeitung" kauft sich lobende Blogposts (Update)

Ein Beitrag von: Jan Tißler



Wie wenig überzeugt selbst überregionale deutsche Tageszeitungen noch von ihren eigenen Produkten sind, zeigt ein aktuelles Beispiel: Über den Schweizer Dienstleister Trigami kauft sich die Süddeutsche Zeitung derzeit Lob für ihre iPhone-App in Blogs und im iPhone-AppStore. Sicherheitshalber hat die Zeitung bei der entsprechenden Ausschreibung gleich mitgeliefert, was man an ihr besonders gutfinden sollte – könnte ja schließlich sein, dass man das selbst gar nicht bemerkt. Hinweis: Update am Ende des Artikels. Laut Trigami war es ein interner Fehler.

Über Trigami habe ich auch hier im Blog bezahlte Postings veröffentlicht – wenn sie thematisch passend waren und ich die Freiheit bekam, selbst über den Inhalt zu entscheiden. Das ist jetzt schon fast zwei Jahre lang nicht passiert, weil es schlichtweg keine passenden Ausschreibungen mehr gegeben hat.

Das Angebot der Süddeutschen hat mich in seiner Peinlichkeit dann doch noch mal überraschen können. Eine “Qualitätszeitung” kauft sich Bloggerlob? Ja, so ist es tatsächlich.

Bei Trigami nennt sich diese Werbeform “Advertorial”. Auf Deutsch heißt das schlicht: Der Kunde bestimmt, was im Posting des Bloggers steht. Oder wie Trigami es so treffend selbst beschreibt: “… redaktionelle Werbetexte, geschrieben von Bloggern, 100% positiv durch Inhaltskontrolle Ihrerseits.” Das muss die Zuständigen bei der Süddeutschen wohl überzeugt haben.

Wer als Blogger das Angebot der Süddeutschen annimmt, soll zunächst die iPhone-App der Zeitung herunterladen. Wozu das genau notwendig sein sollte, war mir auf den ersten Blick nicht so recht klar, denn nicht nur ein praktischer Lobeshymnen-Baukasten wird dem Blogger frei Haus geliefert (s.u.), auch passende Screenshots sind gleich dabei. Im Prinzip reicht das schon aus, um den gekauften Bericht zusammenzuschreiben. Eine eigene Meinung ist ja sowieso nicht gefragt. Aber es gibt diesen bemerkenswerten Hinweis im Beschreibungstext der Trigami-Ausschreibung:

Nach dem Runterladen der Gold Applikation müsst Ihr bitte einen möglichst positiven Kommentar im App Store hinterlassen

Interessant. Was Apple wohl dazu sagt? Ich werde mal nachfragen. Update: Pressesprecher Georg Albrecht hat mitgeteilt, dass es von Apple keinen Kommentar dazu gibt.

Damit die Blogger nicht lange rumrätseln müssen, was sie an der Süddeutschen und ihrer App bloß toll finden könnten, sind die Vorzüge der Zeitung, der Website sueddeutsche.de und der iPhone-App auch gleich schreibgerecht aufbereitet. Folgende “Vorteile des Produktes” soll man “aufzeigen”:

  • Die bekannt hohe journalistische Qualität von SZ und sueddeutsche.de kann jetzt auch komfortabel mit dem iPhone genutzt werden
  • sueddeutsche.de hat eine Meinung
  • sueddeutsche.de bezieht Stellung
  • sueddeutsche.de berichtet nicht nur, sondern kommentieret (sic!) das Geschehen sachkundig und professionell
  • die Autoren von sueddeutsche.de sind ihre Stärke
  • gutes Mittel zum Komplettieren des Informationsbedürfnisses des interessierten, modernen Menschen von heute
  • Man kann seinen Kollegen/Bekannten zeigen, dass man auf Qualität setzt

Erstaunlich bei alldem, dass sich ausgerechnet die Süddeutsche Bloggerlob einkauft, die mir in der Vergangenheit nicht gerade als internetfreundlich oder auch nur ansatzweise internetkompetent aufgefallen ist. Man denke da nur an den Ausspruch “Seuche Internet” oder die verblüffte Feststellung, dass Besucher einer Internetkonferenz Laptops dabei haben und auch nutzen.

Ich jedenfalls interpretiere die Trigami-Ausschreibung so, dass ein Blogger nicht auf den ersten Blick erkennen kann, was für eine überragende Qualität er mit der Süddeutschen geliefert bekommt, wenn man ihm die entsprechenden Lobhudeleien nicht ins Blog diktiert. Dafür gibt es zwei mögliche Ursachen wie mir scheint: Blogger sind zu dumm oder die Süddeutsche ist zu schlecht. Entscheidet selbst.

Wer sich für die Ergebnisse der Trigami-Ausschreibung interessiert, kann dieser Tage bei Google einfach nach süddeutsche iphone trigami suchen. Hier einige Beispiele:

Damit will ich nicht die Blogger bloßstellen, die das Angebot angenommen haben. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Und immerhin müssen schon aus rechtlichen Gründen alle gekauften Texte mit einem “Anzeige”-Hinweis versehen sein, so dass Leser sehen können, womit sie es zu tun haben. Peinlich finde ich solche Postings aber für die “Qualitätszeitung” Süddeutsche, die sich auf diese Weise offenbar Blogposts und Bewertungen in Apples AppStore einkauft.

Update

Wie Remo Uherek von Trigami in diesem Kommentar schreibt, war es ein interner “Kommunikations-Fehler”, dass die Kampagne der Süddeutschen als “Advertorial” gestartet wurde. Ein Advertorial verspricht “100% positiv” zu sein. Freie Meinungsäußerung ist hingegen in der “Text-Review” möglich. Zuvor hatte Peter Bilz-Wohlgemuth von der Süddeutschen in diesem Kommentar darauf hingewiesen, “dass wir mitnichten „lobende Blogposts“ haben wollen”.

Einen Überblick zu aktuellen Reaktionen und dem Verlauf der Geschichte gibt es übrigens hier im Blog von Trigami.

 


Ein Beitrag von Jan Tißler. Jan ist vielen besser bekannt als jati. Er ist Journalist, Blogger, Gadgetfan und leidenschaftlicher Internetintensivnutzer. Im Hauptberuf ist er Leitender Redakteur von neuerdings.com. 2006 hat er das UPLOAD-Magazin aus der Taufe gehoben.


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Veröffentlicht am Montag, den 18. Januar 2010 um 07:09 Uhr.

 

182 Reaktionen zu “Peinlich, peinlich: "Süddeutsche Zeitung" kauft sich lobende Blogposts (Update)”

Michael
schrieb am 18. Januar 2010 um 07:40 Uhr:

Das hast du gut erkannt, dass es sich bei Werbung meist um eine Präsentation von etwas im positiven Sinne handelt. Dass Trigami eine weitere Werbe-Form für Blogger wie Google Adsense ist, sollte jedem regelmäßigen Blog-Leser bekannt sein. Ich gehe stark davon aus, dass man die Kennzeichnung welche jeder Beitrag am Anfang hat nicht übersehen kann und somit weiß, welcher Beitrag über Trigami gelaufen ist.

Siehe auch noch genau im Kontext (genauer: Selbstdarstellung der SZ):

…Süddetusche Zeitung versteht sich selbst als Qualitäts-Jounalismus…

Aber in diesem Kommentar soll es nicht darum gehen, dass ich mich irgendwie für etwas rechtfertigen muss. Vielmehr möchte ich etwas gegen die negative Darstellung der Blogger gehen.

Auf der anderen Seite bietet sich eine Plattform wie Trigami als (ob gut oder böse…) Einstiegsform für “virales” Marketing im Web 2.0 bereich, gerade für große Firmen. Denn oft wissen die nicht wo sie anfangen sollen.

Meiner Meinung nach, wäre es tatsächlich passender gewesen, wenn man das Ganze unter einem Review betrieben hätte. Doch auch der Verantwortliche in dieser Firma hat sich seine Überlegungen gemacht…

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Jan Tißler
schrieb am 18. Januar 2010 um 09:04 Uhr:

Hi Michael, vielen Dank für Deinen Kommentar. Wie gesagt: Geht nicht gegen die Blogger, die die Euros der Süddeutschen mitnehmen. Mir ist diese “Qualitätszeitung” in den letzten Jahren durch eine gewisse Arroganz gepaart mit Unwissenheit in Sachen Internet negativ aufgefallen. Da finde ich es schon sehr bezeichnend, dass man Bloggern lieber vorgibt, die Süddeutsche toll zu finden. Und, ja, ich denke auch, dass sich die Verantwortlichen das gut überlegt haben ;-)

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fischfresse
schrieb am 18. Januar 2010 um 09:19 Uhr:

Euer Beitrag ist recht differenziert, es kommt rüber, worum es geht. Dass auch Bloggern ein Geschäftsmodell zusteht, finden wir wahrscheinlich alle. Es ist schwer genug, sich mit Journalismus oder Schriftstellerei zu finanzieren. Die Trennung von Redaktion und Werbung aufrechtzuerhalten ist dabei gute Usance. Es werden sich sicher noch einige Firmen blamieren, bis sie gelernt haben, mit dem Social Web umzugehen. Es befindet sich ja noch in einer frühen Phase.

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Pe-Su-Ki
schrieb am 18. Januar 2010 um 09:26 Uhr:

Das sollte einen zu denken geben, wenn die es schon nötig hjaben sich die positive Kritik zu kaufen. Vielleicht wäre es besser das Angebot zu machen, das es die Kunden von alleine mit gut bewerten.

Wenn genügend Blogger von dieser gekauften Aktion etwas mitbekommen, haben sie eventuell das genaue Gegenteil bewirkt, da dann bestimmt viele negative Artikel erscheinen werden, die darüber berichten.

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Andreas
schrieb am 18. Januar 2010 um 09:33 Uhr:

Das ist schon wirklich eine Nummer die die Süddeutsche Zeitung da abliefert. Ich habe nichts gegen Werbung in Blogs aber das sich tatsächlich manche Blogger so dermaßen für ein paar Euro verbiegen, ist schon erstaunlich.

Gruß,
Andreas

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Energie
schrieb am 18. Januar 2010 um 09:36 Uhr:

Ja,

wir haben per Trigami die Kampagne auch bekommen, und waren dann doch verwundert, dass man die apps runterladen muss, anstatt man sie verschenkt :-)

Das sollte man bei der SZ echt überdenken, erst recht wenn es nur 17 € zu verdienen gibt.

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Falk Ebert
schrieb am 18. Januar 2010 um 09:37 Uhr:

Naja, solange das gut lesbare [Trigami-Anzeige] noch vor jedem Artikel steht, würde ich nicht von “Blogposts kaufen” sprechen…

Allerdings finde ich solche Pseudo-Blogeinträge wirklich eine sehr peinliche Werbeform!

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tripleJ
schrieb am 18. Januar 2010 um 09:42 Uhr:

Wir sollten mal den Trigami Beitrag vom Blog http://www.zweinullig.de zum SZ App im Auge behalten: http://zweinullig.de/nach-bild-app-kommt-nun-sz-app/
Die Bild und Welt App kommt ja nicht soo schlecht dabei weg. Wir sollten in den nächsten Stunden/Tagen beobachten, inwieweit der Blogger da beschnitten wird und von der SZ oder Trigami die Auflage bekommt, die Erwähnung der Welt und Bild App zu unterlassen. Das wäre für mich ein “Skandal”, wenn “faire und authentische” Meinungen der Blogbetreiber beschnitten oder zensiert werden würden…
my 2 Cents, Josh

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Achim Schaffrinna
schrieb am 18. Januar 2010 um 09:45 Uhr:

Sueddeutsche.de erarbeitet sich ganz kontinuierlich einen ernsthaft schlechten Ruf, was den Umgang mit digitalen Medien betrifft. Erst werden Öffnungszeiten fürs Forum eingeführt. Dann der Umstand, dass ein Drittel aller Klicks in Onlinespiele geht (meedia berichtete). Ob das der Hervorhebung einer „journalistischen Qualität“ hilfreich oder abträglich ist, soll jeder für sich entscheiden. Im Oktober 09 wurde im Zuge eines Facelifts ein schwarzer Header eingeführt, was die Frage aufwirft, ob Sueddeutsche.de sich nun von der Süddeutschen abkoppeln möchte, denn mit einheitlicher Markenführung hat das sicherlich wenig zu tun. Und nun die Geschichte mit dem gekauften Lob. Online geht zunehmend eigene, nicht nachvollziehbare Wege, was negativ auf die gesamte Nachrichtenmarke abfärbt.

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Eric Sturm
schrieb am 18. Januar 2010 um 09:49 Uhr:

Ich denke auch, dass sich die “SZ” mit einer handwerklich gut gemachten App die Trigami-Aktion (und die Negativ-PR, die jetzt unweigerlich folgen wird) hätte sparen können.

Es ist schon rätselhaft: wieso schaffen es z. B. der Focus oder N24, ihre App-(Unter-)Seiten mit einem vernünftigen Branding zu versehen, sauber mit Typografie umzugehen etc. und die SZ nicht? Statt dessen beruft man sich zwanghaft auf die (unbestrittene) journalistische Qualität?

Vielleicht, weil die “Neuen” Medien in der Chefetage des SZ-Hochhauses immer noch nicht ernst genommen werden. Da wird lieber schnell etwas auf den Markt geworfen – noch dazu mit einem zweifelhaften Vertriebskonzept – Hauptsache irgendwie dabei.

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Franz
schrieb am 18. Januar 2010 um 10:01 Uhr:

Eine Teilschuld am Glaubwürdigkeitsverlust klassischer Print-Medien haben meiner Überzeugung nach genau diese Werbe-Mischformen; wollen wir Blogger wirklich den selben Fehler machen? Eine unsere Stärken gegenüber den Print-Medien ist doch gerade eine unverfälschte, ehrliche, offene Kommunikation. Advertorials haben genau einen Sinn: Der Publisher kann sich in die eigene Tasche lügen, dass er seinen Lesern ja sagt, dass es Werbung ist (wenn auch so unauffällig, das die meisten Leser es für redaktionellen Inhalt halten). Und der Werbekunde (hier: die Süddeutsche) bezahlt für das Ganze nur, weil er eben gerade davonausgeht, dass der Leser es nicht als Werbung identifiziert und damit für unabhängig und glaubwürdig hält.
Das Dilemma der Finanzierung von Blogs ist ernst, keine Frage. Genau so ernst, wie das Anzeigen-Problem der Printmedien – weswegen man dort irgendwann mal diese unsäglichen “Advertorials” erfunden hat. Aber – meine ganz persönliche Meinung – diese Advertorials sind einer der Sargnägel der Printmedien und werden es auch für Blogs werden.

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Benjamin
schrieb am 18. Januar 2010 um 10:03 Uhr:

Das die SZ Blogger dafür bezahlt das diese ihr Produkt testen und bewerten und darüber schreiben halte ich für nicht verwerflich.
Generell finde ich dieses Geschäftsmodell für Blogger wie Anbieter eigentlich ganz gut.
Allerdings finde ich es ziemlich peinlich wenn der Anbieter (hier die SZ) auf diese Art und Weise Einfluss auf den Inhalt der Blogs nimmt. Entweder mich überzeugt mein Produkt oder nicht.

Mit Kritik sollte man schon umgehen können. Besonders wenn man selber nie damit spart….

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vera
schrieb am 18. Januar 2010 um 10:09 Uhr:

ei, ei, da wüsste ich aber zu gern, was qualitätsjournalisten wie z.b. herr prantl darüber denken…

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Michael
schrieb am 18. Januar 2010 um 10:17 Uhr:

Also ihr solltet alle nicht vergessen, dass hier unterschieden wird. Die bezahlte Berichterstattung wie sie die SZ in dieser Kampagne wünscht ist eine reine Werbung (der Auftrag zwischen Blogger und SZ liegt dem zu grunde).

Anders ist es bei einer Berichterstattung bzw einem Test, bei dem sehr wohl die freie Meinung und das Urteil erwünscht ist (auch bei Aufträgen über Trigami).

Doch generell stimmt es, dass der Leser hier nicht wirklich unterschieden kann, ob es sich um eine reine Werbung oder eine subjektive Berichterstattung geht. Doch ich unterestelle mal, dass man bei aufmerksamen Lesen der Artikel merkt, worum es hier geht…

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Stefan
schrieb am 18. Januar 2010 um 10:57 Uhr:

Man wundert sich doch immer wieder….

Es scheint, als haben doch nicht alle, die vorgeben das Web 2.0 verstanden zu haben, es doch nicht verstanden.


http://twitter.com/stelten

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tripleJ
schrieb am 18. Januar 2010 um 11:02 Uhr:

Peinlich wird es doch nur, wenn es nachträglich noch Auflagen geben würde! Der Vergleich mit der BILD-App scheint wohl kein Problem zu sein, oder wie schnell ist man bei Trigami und der SZ da normalerweise hinterher?

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Susann
schrieb am 18. Januar 2010 um 11:36 Uhr:

Nicht vergessen: In der REDAKTION der SZ sitzen größtenteils gute Journalisten, dennen es um die Vermittlung von Inhalten geht, um Recherche und Information. In der VERWALTUNG der SZ, wo auch der Auftrag an die Blogger vermutlich herkommt, sitzen Manager, denen es ums Geldverdienen und Wirtschaftlichkeit geht. Das ist nach außen dem Leser natürlich egal (und kann es ihm auch sein), schade ist aber dennoch, dass am Ende die Glaubwürdigkeit der Redaktion leidet. Gerade wenn die ach so unabhängigen Blogger sich daran weiden. Zweischneidige Sache.

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RA
schrieb am 18. Januar 2010 um 11:39 Uhr:

Lese regelmässig Blogs, wusste aber bis heute rein garnichts von der Existenz einer solchen Firma bzw. eines solchen Programmes.

Ganz ganz miese Sache, dieses “Artikel für Kohle”. Ob nun Off- oder Online.

Werbung ist Werbung, Redaktionelle Inhalte sind Redaktionelle Inhalte.

Das miteinander zu vermengen ist Sprengstoff, gut dass keiner der Blogs die ich lese bisher sowas gemacht haben…

Ist für mich defintiv ein Ausschlusskriterium.

Nicht weil ich den Blogbetreibern keine Einnahmen gönne. Aber ich lehne dieses durchmischen von Information und Werbung strikt ab.

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Peter BIlz-Wohlgemuth
schrieb am 18. Januar 2010 um 11:42 Uhr:

Hallo Herr Tißler,

Mein Name ist Peter Bilz-Wohlgemuth, ich bin hier bei sueddeutsche.de für das Marketing und damit auch für die Trigami-Kampagne verantwortlich. Bitte erlauben Sie mir, noch mal kurz Stellung zu Ihrem Beitrag zu nehmen:

1. Wir wollten eine virale Kampagne lancieren
Dazu haben wir bei Trigami eine Blog-Kampagne in Auftrag gegeben. Wir haben jedoch immer betont, dass wir mitnichten „lobende Blogposts“ haben wollen, sondern uns gerade für Trigami entschieden, weil – wie Sie ja selbst schreiben – hier der Blogger die Freiheit hat, zu entscheiden, was er schreibt und was nicht. Ich zitiere aus Ihren eigenen Worten: „Über Trigami habe ich auch hier im Blog bezahlte Postings veröffentlicht – wenn sie thematisch passend waren und ich die Freiheit bekam, selbst über den Inhalt zu entscheiden.“ Dass wir dabei eben nicht eine unreflektierte „Lobhudelei“ wollten, können Sie auch daran sehen, dass wir als Voraussetzung für die Rezension einen Download und damit verbundene Beschäftigung der App gefordert haben.

2. Das war ein Fehler
Dennoch zeigt Ihr Feedback und das der Blogosphäre, dass diese Form des Marketings nicht den Erwartungen an uns entspricht. Wir werden daher in Zukunft von diesen Formen des Marketings Abstand nehmen.

3. Wir ziehen die Konsequenzen
Wir haben uns daher auch entschieden, mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit Trigami zu beenden und haben die Kampagne bereits gestoppt.

Mit freundlichen Grüßen,

Peter Bilz-Wohlgemuth

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ToXic
schrieb am 18. Januar 2010 um 11:42 Uhr:

Hmm,
würde ich mir das Internet als Realen Ort vorstellen, würde wohl die Bezeichnung Rotlichtbezirk am ehesten dazu passen.

Blogger wären dann die Nutten welche sich an Freier wie solche Blogdienste verkaufen.

Tja, manchmal macht man für Geld eben Alles, es ist nur eine Frage des Preises :-)

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ChackZz - chackzz.de
schrieb am 18. Januar 2010 um 11:48 Uhr:

Ich habe mich für diese Kampagne beworben und sie auch ausgeführt.

In meinen Augen ist die Schwäche eindeutig bei den Autoren zu suchen. Wer seine Meinung kaufen lässt und nur positiv schreibt, weil der Auftrag es verlangt, ist doch nicht mehr ganz dicht.

Ich würde niemals eine Sache loben, wenn ich sie nicht wirklich gut finden würde. Das war bei der App der Süddeutschen der Fall und deshalb ist mein Beitrag auch positiv ausgefallen.

Andererseits hätte ich meine Bewerbung zurückgenommen.

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sebastian
schrieb am 18. Januar 2010 um 11:53 Uhr:

und schlimmschön sind auch die Rechtschreibfehler in den zitierten Blog Ausschnitten…

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Ulrike Langer
schrieb am 18. Januar 2010 um 11:57 Uhr:

@Jan Tißler

Jetzt gibt es einen Widerspruch zwischen Ihren Zitaten aus den inhaltlichen Vorgaben der SZ und den Aussageb des sueddeutsche.de Marketingleiters, der diese inhaltlichen Vorgaben bestreitet. Wenn Sie die entsprechenden Dokumente haben, wäre es doch interessant sie zu verlinken.

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Jan Tißler
schrieb am 18. Januar 2010 um 11:59 Uhr:

Hallo Herr Bilz-Wohlgemuth,

vielen Dank für den Kommentar. Es gibt bei Trigami “Advertorials” und “Text-Reviews” als Angebot.

Bei den Advertorials steht als Beschreibung: “Redaktionelle Berichte über Ihre Produkte mit Inhaltskontrolle.”

Bei den Reviews steht als Beschreibung: “Redaktionelle Testberichte über Ihre Produkte mit Meinungsfreiheit.”

Hat sich dann also jemand bei Ihnen verklickt, als er sich für Inhaltskontrolle entschieden hat? Dann wäre es ja nur konsequent, die Kampagne erneut zu starten und diesmal als Text-Review, damit die Blogger ihre ehrliche Meinung schreiben können – was sie ja nach Ihren Worten von Anfang an sollten.

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Jan Tißler
schrieb am 18. Januar 2010 um 12:03 Uhr:

@Ulrike Langer: Ich habe mir die Trigami-Ausschreibung der Süddeutschen als PDF abgespeichert. Sollte jemand dauerhaft behaupten, dass es keine Advertorial-Kampagne war, die laut Trigami “100% positiv” ausfällt, kann ich das sehr schnell und sehr gern widerlegen.

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anonym
schrieb am 18. Januar 2010 um 12:03 Uhr:

alles schön und gut. aber bitte in zukunft differenzieren. sueddeutsche.de ist eine andere redaktion, sogar eine andere firma mit anderem geschäftsführer und anderem chefredakteur als die Süddeutsche Zeitung.

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Jens Scholz
schrieb am 18. Januar 2010 um 12:07 Uhr:

@anonym: Das ist in der Außenwahrnehmung – wie man ja sehen kann – herzlich egal.

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anonym
schrieb am 18. Januar 2010 um 12:09 Uhr:

@ jens scholz: stimmt. das darf aber kein grund sein, in einem artikel über die sz oder sueddeutsche.de beides permanent zu vermischen. es gilt, wie bei jeder journalistischen arbeit: wer drüber schreibt, muss ahnung haben.

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Martin Schneider
schrieb am 18. Januar 2010 um 12:15 Uhr:

@anonym: Das mag sein. Aber gerade die Süddeutsche Zeitung hätte bei einem Erfolg der genannten Kampagne sicherlich überhaupt nichts dagegen gehabt, wenn man beide Unternehmen synonym verwendet hätte.

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m.o.m.
schrieb am 18. Januar 2010 um 12:20 Uhr:

Regt euch alle auf. Das das gekauft ist ist jedem klar. Und die 100€ für eine kleinen Werbetext nehme ich gerne mit.

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ChackZz - chackzz.de
schrieb am 18. Januar 2010 um 12:23 Uhr:

@m.o.m.

Wenn man die Sache aber nicht ehrlich meint, verarscht man seine (treuen) Leser. Das sollte im Normalfall eine Grenze sein, die man nicht überschreitet…

Ich hab die App getestet, und fand sie super. Darüber hinaus habe ich die kostenlos Basic-Version bereits vor der Kampagne auf dem iPhone benutzt.
Wäre das Teil Mist, hätte ich entweder die Bewerbung gar nicht abgeschickt, nachträglich storniert oder aber meine Meinung geschrieben und die Konsequenzen in Kauf genommen…

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David
schrieb am 18. Januar 2010 um 12:48 Uhr:

Jetzt ist die Süddeutsche aus dem Schneider, oder? Verlogende Bande! Soweit ich weiss, gibt Trigami das Briefing nochmals an den Kunden (Advertiser) um es für die Blogger abzusegnen!
Da kann doch Trigami nichts dafür. Da hat wohl der Marketing-Manager der SZ Mist gebaut. Ich denke weiterhin, dass Trigami ein Top Adresse für Web2.0 Werbung ist.
Ausserdem werden die Blogger nicht gezwungen, irgendwelche Texte zu veröffentlichen.
Gruss
David

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Ulrike Langer
schrieb am 18. Januar 2010 um 12:50 Uhr:

@an alle Blogger, die sich angegriffen fühlen: In dem Beitrag wird doch sehr klar, dass sich die Kritik an die Marketingabteilung von sueddeutsche.de richtet.

@Peter Bilz-Wohlgemuth

So ehrenwert es ist, dass Sie schon nach kurzer Zeit hier eine Stellungnahme abgeben – leider gehen Sie auf einen wesentlichen Vorwurf nicht ein. Wenn Sie tatsächlich “eben nicht eine unreflektierte ‘Lobhudelei’ wollten”, wie kann es dann sein, dass Jan Tißler aus Ihrer offenbar existierenden Anleitung, wie Blogger die Vorteile des Produkts betonen können, zitiert? Er hat sich in der Antwort auf Ihren Kommentar mit der Formulierung, jemand aus Ihrer Marketingabteilung habe sich vielleicht “verklickt”, zwar sehr diplomatisch ausgedrückt, aber eigentlich gibt es hier keine Grauzone. Entweder Sie wollten sich positive Reviews einkaufen – dann ist es ziemlich wohlfeil, jetzt mit dem Finger auf Trigami zu zeigen, nachdem Aktion die nach hinten losgegangen ist. Oder diese ganze Geschichte stimmt nicht. Dagegen spricht allerdings auch, dass ja inzwischen schon weitere Blogger hier kommentiert haben, die ein Advertorial zu Ihrer iPhone-App geschrieben haben.

@Jan Tißler

Danke – das könnte nötig sein.

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m.o.m.
schrieb am 18. Januar 2010 um 12:55 Uhr:

@ ChachZz: Ich meine alles so wie ich es schreibe. Also ernst

Wenn mir das App nicht gefallen würde oder ich davon nicht überzeugt wäre, dann schreibe ich nicht drüber.

Das Grundploblem sind eher die 10€ Trigamisten. Die für 10 € alles schreiben.

Vor 3 Jahren habe ich das auch getan. Aber mittlerweile suche ich mir das auch aus und lasse es mir entsprechend honorieren. Und ich schreibe nicht über alles.

Ich habe schon einige namhafte Firmen sausen lassen, die mich auch direkt angesprochen hatten. Aber wenn ich das nicht mag, den Service doof finde, dann schreibe ich nicht drüber.

Siehe auch hier: http://momworx.de/service-ist-alle-kriegen-wir-auch-nicht-mehr-rein

Ich finde es legitim, sich etwas zu kaufen. Und wenn es Bloggerstimmen sind.

Es kommt auch letztendlich auf den Blogger an, was er daraus macht. Wer nur Lobhudelei und fast alles für Geld macht, wird irgendwann eine Blogwurst.

Und ja ich mag Trigami.

http://momworx.de/trigami-ist-mein-favorit

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Remo Uherek
schrieb am 18. Januar 2010 um 12:57 Uhr:

Lieber Jan

Herzlichen Dank für Deine Kritik.

Nachdem ich jetzt die Situation detailliert analysiert und mit allen Mitarbeitern und auch Herrn Bilz-Wohlgemuth persönlich besprochen habe, möchte auch ich hier Stellung beziehen:

1. Wir als Trigami haben grossen Mist gebaut! Punkt.

2. Unsere interne Qualitätskontrolle hat versagt, und diesen Fehler nehme ich auf meine Kappe, denn ich habe die entsprechenden Mitarbeiter persönlich eingeschult. Wäre das Blogger-Briefing über meinen Tisch gegangen, dann hätte ich es nicht freigegeben, denn ich hätte das Risiko, dass so eine Lawine (berechtigter) Kritik entstehen kann, durchaus vorausgesehen.

3. Von Anfang an gilt bei uns das Prinzip der Kennzeichnungspflicht:
– “Jede Trigami-Kampagne wird vor dem Inhalt ganz klar als solche ausgewiesen, und zwar mittels eines kurzen Hinweises.” (Quelle)
– “Wir distanzieren uns ausdrücklich von Schleichwerbung (d.h. nicht gekennzeichneter Werbung). Trigami-Kampagnen sind klar und sichtbar gekennzeichnet und haben mit Schleichwerbung nichts gemeinsam.” (Quelle).
– Auch unsere Blogger-Regeln sind entsprechend streng: “Kennzeichnung der Blogeinträge: Die Kennzeichnung (insbesondere der zur Verfügung gestellte Code) der Blogeinträge darf zu keinem Zeitpunkt verändert oder entfernt werden. Die Kennzeichnung muss immer ganz oben vor dem Anfang des Beitrages (d.h. zwischen Titel und Blogeintrag) angebracht werden. Der Hintergrund dafür ist, dass wir die Leser bereits vor dem Beginn des Inhalts vollständig informieren, d.h. auf keinen Fall irreführen möchten. Sollte sich die Kennzeichnung ändern, darf natürlich die alte Kennzeichnung jederzeit mit einer neuen und aktuellen Kennzeichnung ersetzt werden.”

4. Durch immer komplexere Kampagnen (nicht zuletzt auch durch die Einbezugnahme von Twitter, Facebook und weiteren Kanälen) haben wir diesen Grundsatz in einigen wenigen Fällen nicht immer 100% einhalten können. Es gibt bereits ein internes Projekt zu diesem Thema, um diesen Missstand möglichst schnell zu beseitigen.

5. Wir werden das Blogger-Briefing nachträglich so anpassen, dass es unseren internen Richtlinien und Qualitätsanforderungen entspricht.

6. Wir werden die Kampagne auf Wunsch des Kunden per sofort stoppen. Die Blogger, die bisher verbindlich für die Kampagne angenommen wurden, erhalten alle wie vereinbart ihr Honorar. Wir werden allen teilnehmenden Bloggern per E-Mail kontaktieren und die nächsten Schritte kommunizieren.

7. Herr Bilz-Wohlgemuth hat mir telefonisch ausdrücklich bestätigt, dass das Ziel der Kampagne niemals war, Bloggern vorzuschreiben, was sie zu sagen hätten. Es sei lediglich zum Ausdruck gebracht worden, dass das Wunschresultat der Kampagne möglichst viele positive Berichte und Kommentare (auch im Apple Store) wären (wer möchte das nicht…). Aufgrund eines internen Fehlers ist diese Information dann wortwörtlich ins interne Briefing gerutscht und ist dann bis zuletzt drin geblieben und bedauerlicherweise auch ins öffentliche Blogger-Briefing übertragen worden. Aufgrund dieses Kommunikations-Fehlers ist dem Kunden empfohlen worden, eine Advertorial-Kampagne zu machen, obwohl eine Text-Review Kampagne die deutlich bessere Wahl gewesen wäre (insbesondere für die Leser, also auch für den Kunden). Daraus werden wir interne Konsequenzen ziehen, damit dies nicht mehr passiert.

Ich bedaure diese Situation und ich entschuldige mich bei allen Beteiligten (insbesondere der Süddeutschen Zeitung) für diese massiven Fehler unsererseits. Wir haben nun nicht nur einen renommierten Kunden verloren, sondern wir haben vielen Menschen unnötigen Stress und Kummer verursacht. Das tut mir sehr Leid!

Freundliche Grüsse
Remo Uherek
Geschäftsführer, Trigami AG

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m.o.m.
schrieb am 18. Januar 2010 um 13:02 Uhr:

@ Remo. Danke für das Statement.

Ich bin weiterhin dabei und Trigamijünger. :-)

Und hey! Fehler kann jeder mal machen. Es gibt schlimmeres in der Welt da draußen.

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Jan Tißler
schrieb am 18. Januar 2010 um 13:03 Uhr:

Hallo Remo,

vielen Dank für die ausführliche Stellungnahme. Ich werde das als Update oben im Artikel entsprechend vermerken.

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David
schrieb am 18. Januar 2010 um 13:25 Uhr:

@ Remo

Ich bin der Meinung, dass die SZ es auch anders kommunizieren hätte können. Jetzt haben Sie euch den “Schwarzen Peter” zugeschoben.

Klar, dass man sich gegen einem Gigant (SZ) nicht anlegen möchte. Also nur verständlich das Trigami dem Marketing-Manager von der SZ nicht als Idiot hinstellen möchte.

Tja, thats Business life!

Ich bleibe trotzdem Trigami-Fan!

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Thomas Gigold
schrieb am 18. Januar 2010 um 13:29 Uhr:

Irgendwie kann ich das Statement von Trigami nicht ganz ernst nehmen – klingt eher als nimmt man hier den SZ-Verlag in Schutz. Ansonsten ist der Projektverlauf für beide Seiten absolut peinlich, weil keiner bei der SZ dieser Kommunikationsfehler aufgefallen ist und bei den Experten von Trigami absolut niemand gesagt hat: “Moment mal, das wird so nicht funktionieren.” Schlecht gebrieft, schlecht mit dem Kunden kommuniziert, schlecht entschuldigt. Egal wie die Story bei SZ/Trigami wirklich war – es ist für keine der beiden Parteien gute Werbung, weder in der Kampagne, noch in der (gegenseitigen) Kommunikation, und für die Experten bei Trigami ist es peinlich das Risiko nicht korrekt abgeschätzt zu haben – es kann ja eigentlich nicht sein, dass der Chef der einzige ist der potentiell was dagegen gesagt hätte …

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Roland
schrieb am 18. Januar 2010 um 13:47 Uhr:

“Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.”
Keine Kritik bei den Kleinen und Kleinsten im Rädchen; ich allerdings halte Trigami für gänzlich ungeeignet, eine wirksame virale Kampagne zu eröffnen.
Virale Eigenschaften erwachsen aus einem Produkt mit implizitem Empfehlungspotenzial oder auch einer Geschichte (rund um das Produkt), aber sicher nicht durch beauftragte Advertorials und auch nicht durch bezahlte Webposts.
Egal was gemeint war (Advertorial oder beauftragtes Text-Review), lieber Herr Bilz-Wohlgemuth, das konnte so nichts werden.

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GustavMahler
schrieb am 18. Januar 2010 um 13:55 Uhr:

Die SZ hätte m.E. das Thema auch einfacher haben können. Sie hätte in print und online nur auf das App hinweisen und einfach die Nutzer um ihre Meinung gefragt. Dann wäre eine ungeschminkte Wahrheit entstanden.
So entsteht für mich das Bild, wie es heutzutage in vielen Unternehmen praktiziert wird.
“Oben” wird ein Projekt abgesegnet. Um es an den Kunden zu bringen, wird das Marketing eingeschaltet. Hier ist man sich bewusst, dass ein Erfolg erwartet wird. Also bedient man sich Experten, die einen entsprechenden Erfolg “garantieren” können. Das (positive) Ergebnis wird “Oben” präsentiert. Kein Wort, dass “Jubelperser” eingeschaltet wurden. Eine schöne Präsentation via powerpoint, und schon sind Alle zufrieden.
Wenn es dann doch nicht läuft, ist zumindest Marketing aus dem Schneider.
Gott, wie durchsichtig. Aber “Oben” ist man eben auch nicht frei von Zwängen.
Zumindest habe ich gelernt, auch Bloggern nicht über den Weg zu trauen, wenn sie irgendein Produkt anpreisen.

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Martin Schneider
schrieb am 18. Januar 2010 um 14:07 Uhr:

Was mir noch einfällt, wenn ich über diese “Marketing-Spielarten” nachdenke: Werden “Viral” und “Guerilla” jetzt tatsächlich zu anerkannten Disziplinen? Ich verstehe das nicht, denn nach meinem Verständnis ist eben diesen Dingen der Faktor Zufall immanent; ja, er ist deren Wirkungsbedingung. Das, was man _nicht_ steuern und initiieren kann, ist das Erfolgsgeheimnis. Der Auftrag an eine Agentur, eine virale Kampagne zu lancieren, ist doch per se absurd. Oder verstehe ich etwas grundlegend falsch?

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Mario
schrieb am 18. Januar 2010 um 14:10 Uhr:

Auszug aus meinem Blogbeitrag zu diesem Thema:

Wäre es wirklich so gewesen das die SZ ehrliche Bloggermeinungen hätte hören wollen, hätte sie den Auftrag erneut vergeben, diesmal dann tatsächlich als Text-Review Kampagne! Statt dessen schiebt man alle Schuld auf Trigami und das, wieder mal, böse Internet.

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klaus
schrieb am 18. Januar 2010 um 14:27 Uhr:

Mir wurde auch diese Kampange angeboten, da ich schonmal für Trigami was geschrieben habe. Allerdings habe ich es diesmal abgelehnt, mit der Bemerkung: “Der Preis ist ein Witz, das ist Clownerie!!”

Immer wieder der selbe Reibach: Die Trigamis haben Schiss, der Auftraggeber fühlt sich nicht genug geschmeichelt. Dabei habe ich selbst mit einigen Auftraggebern gesprochen, und fand heraus, es ist genau andersrum.

Und der Lohn, den Trigami ihren “Nutten” anbietet ist tatsächlich ein Witz: Im Schnitt 9,-€ für einen Werbetext mit 350 Worten, mit Link und allem Pi Pa Po. Dafür erhalten profesionelle Werbetexter 1500,-€ und mehr, und die müssen nichtmal ihren Namen drunterschreiben.

Blogger aller Herrenländer vereinigt euch und lasst euch nicht um eure Zeche prellen!

Wenn ihr schon euren ‘Allerwertesten’ für andere herhaltet, dann lasst euch wenigstens anständig dafür bezahlen.

viele Grüße

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Oliver
schrieb am 18. Januar 2010 um 14:44 Uhr:

Ich habe gerade eine Mail bekommen:

1. Die Kampagne wird auf Wunsch des Kunden per sofort gestoppt. Alle
Blogger, die verbindlich bestätigt wurden, erhalten auf alle Fälle ihr
Honorar!

Toll ;)

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tripleJ
schrieb am 18. Januar 2010 um 14:46 Uhr:

Ui, die Beiträge zum SZ APp sind auf Wunsch von Trigami und der SZ verschwunden und gelöscht worden:
http://zweinullig.de/nach-bild-app-kommt-nun-sz-app/

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m.o.m.
schrieb am 18. Januar 2010 um 16:02 Uhr:

@ klaus bzw. Istvan “Mir wurde auch diese Kampange angeboten, da ich schonmal für Trigami was geschrieben habe. Allerdings habe ich es diesmal abgelehnt, mit der Bemerkung: “Der Preis ist ein Witz, das ist Clownerie!!””

Das was du schreibst ist Clownerie. Der Preis war mit Gegenangebot.

Bei der SZ Ausschreibung stand deutlich folgendes zu lesen:

“Angebot: Sie können für diese Kampagne xxx.xx EUR verdienen, falls Ihre Bewerbung vom Advertiser akzeptiert wird.

Honorar: Ein für den Blog errechnetes Angebot von Trigami. (Algorithmus)
Gegenangebot: Möglich. ”

Merkst du was? Gegenangebot möglich!!!!!!

Vielleicht sollte du auch mal die FAQ lesen, bevor du hier solchen Unsinn verbreitest. Da steht nämlich drin:

“Sie können Ihr gewünschtes Honorar für jede Kampagne (ausgenommen Sampling- und Fixpreiskampagnen) selbst festlegen, je nach Aufwand und je nach Spass den Sie mit einer Kampagne haben. Die meisten unserer Blogger verdienen zwischen 10 und 150 EUR bzw. 20 und 250 CHF pro Auftrag. Je bekannter Ihr Blog und je höher Ihre Trigami-Bewertung ist, desto mehr Geld können Sie verlangen.”

Wenn dein Blog eben nicht bekannt ist, bekommst du 4 – 20 €. Leute wie du, die andere als “Nutten” bezeichnen, haben dann auch nicht mehr als 4 € verdient. Ich hätte mir von einem dipl. Textilkünstler mehr erwartet.

Wer hingegen ein wenig mehr Grips in der Birne hat, kann bei Trigami für eine Rezi im Schnitt auch locker 100€ machen.

Ich freue mich wenn du aussteigst. Bleibt mehr für mich und die anderen über.

In diesem Sinne pro Trigami.

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m.o.m.
schrieb am 18. Januar 2010 um 16:11 Uhr:

Und das beste an klaus/Istvan/bleibejung.de ist: Hier über Trigami schimpfen, deren Kunden und Partner als Nutten bezeichnen, dann aber ein Trigami Banner mit reflink auf der eigene Seite haben.

http://twitpic.com/ynof2

#epicfail

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Jan Tißler
schrieb am 18. Januar 2010 um 16:16 Uhr:

Puh, ich kann die Erregung der Gemüter nachfühlen, aber bitte mal ein bis zwei Gänge runterschalten. Danke!

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tobias Oswald
schrieb am 18. Januar 2010 um 16:24 Uhr:

was machen wir nur mit den Verlagen..
auf der einen Seite machen die Streß beim Bundeskartellamet wegen Google und machen nichts als Politik gegen Google, auf der anderen Seite machen die alle so einen schlechten JOb.. die inhalte werden zum teil von blog kopiert, oder aus usa übersetzt etc., die iphone apps sind alle grausam im vgl. zu den apps der zeitungen in der schweiz… ja sogar noch kostenpflichtig und jetzt noch sowas.. ich weiss im moment nicht bei welchem verlag noch ein paar fähige online manager sitzen..
die bild app ist so frustrierend schlecht gemacht, die sueddeutsche ist nicht viel besser.. da muss man sich mal die apps der basler zeitung anschauen, der bund oder 20 Min.. da sind super apps…
ARME sueddeutsche.. die leisten sich ein GAU nach dem anderen wer errinnert sich noch an den Super GAU in SAchen SEO vor 1 Jahr.. undglaublich dämlich

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Lars
schrieb am 18. Januar 2010 um 16:41 Uhr:

Das ist schon ein hartes Stück. Hätte nicht gedacht das die SZ sowas nötig hat.

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Goggi
schrieb am 18. Januar 2010 um 17:04 Uhr:

Es ist klar, dass ein Ereignis wie dieses die Nörgler der Nation auf den Plan ruft. Gerade das Statement von Klaus beweist, dass er von dem was er schreibt keine Ahnung hat – eben einfach mal “Trigami” gehört und sofort mit einer offenbar schlcheten Erfahrung verkoppelt, auch wenn es sich als eigene Dummheit herausstellt. Ähnlich dürfte es jenen ergehen, die Werbung per se blöd finden, oder die SZ blöd finden, oder Trigami blöd finden, oder das Internet blöd finden. Alleine die Tatsache, DASS ein Name fällt ist willkommene Gelegenheit, mal wieder seinen Standpunkt darzulegen, egal ob es zum “Ereignis” passt.

Nun möchte ich noch dies hier fragend in den Raum stellen: Wenn eine Tageszeitung eine Serie über das Ferienland Australien startet, oder Windows7 in allen Details erklärt, wer möchte mir die Garantie unterschreiben, dass da nicht minimale Gegenleistungen “bezahlt” werden und sei es lediglich die zur Verfügungstellung des Produkts, ein Reisegutschein oder doch sogar Geld?

Ich kann mich nicht über die SZ ärgern – mal abgesehen, dass ich sie journalistisch eher dünn finde. Viel mehr nervt die versteckte Werbung, der “spontane” Produktvergleich im redaktionellen Teil. Die Trennung Werbung/Journalismus, so viel ist für mich klar, ist sehr sehr schwammig.

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Michael
schrieb am 18. Januar 2010 um 17:37 Uhr:

Habe meinen Beitrag nun mal aktualisiert und die Story, so wie ich sie erlebt habe veröffentlicht. Einen schönen Abend noch ;-)

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Remo Uherek
schrieb am 18. Januar 2010 um 18:51 Uhr:

Die Kampagne ist nun offiziell beendet und alle teilnehmenden Blogger haben ihr Honorar plus eine Spesen-Entschädigung für das Kaufen der App erhalten. Diese und alle weiteren Updates finden sich immer aktuell im Trigami Blog.

Schöne Grüsse
Remo Uherek
Geschäftsführer, Trigami AG

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klaus
schrieb am 18. Januar 2010 um 21:32 Uhr:

@ MOM Marcus Mielke:

Das ist ja fein, dass du mich über die tollen Möglichkeiten bei Trigami aufklärst, hätte ich ja ohne dich gar nicht gewusst, dass man auch ein Gegenangebot machen kann…. :*)

Mal ne andere Frage, ist denn schonmal ein Gegenangebot, das du gemacht hast, und das angemessen gewesen wäre angenommen worden?

Wenn ja, kannst du dich glücklich schätzen, Bei mir noch nicht, jedenfalls nicht von T., wenn dann vom Advertiser.

Wenn du dich gerne für einen Appel und ein Ei prostituieren magst, kannst du das gerne in deinem privaten Umfeld machen, ich weiss nur eins:

Leute wie du sind dafür verantwortlich, wenn Firmen wie Trigami ordentliche Blogtexte nicht mehr zu schätzten wissen, und den Preis nach unten drücken immer mit dem Argument: Der andere machts ja auch für Umme.

Da kann (mit Verlaub) gar nichts anderes rauskommen, als der oben aus den Blogs zitierte Quark.

Diesmal ist ja Trigami scheinbar noch mit einem blauen Auge davongekommen, doch eins ist sicher:

Der Flop mit der SZ wird bei der Qualität, die derzeit geboten wird mit Sicherheit nicht der letzte gewesen sein.

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Thomas Television
schrieb am 18. Januar 2010 um 21:49 Uhr:

Da Trigami-Beiträge ja als solche gekennzeichnet sind, haben ich von ihnen ja keinen Nachteil: ich lese sie dann nicht. Bei wie vielen Beiträgen im Internet weiß man nicht, wodurch sie gesteuert sind? Und wie viele Blogger wissen selbst vermutlich nicht, dass sie fremdgesteuert werden? Das ist wirklich schlimm: Intransparenz.

Insofern ist es gut, dass ihr von Upload hier den Schwerpunkt auf einen anderen Aspekt gelegt habt. Mich persönlich wundert gar nicht, dass die Sueddeutsche zu solchen Mitteln greift, da ja bekannt ist, dass die Zeitung nicht verstanden hat, wie das Netz funktioniert. Wer sich in den letzten 10 Jahren den Online-Auftritt der Zeitung angeschaut hat (der in diesem Zeitraum gleichbleibend schlecht blieb), wer die merkwürdige Moderationslogik der Kommtare kennt (meistens sind sie gesperrt, aus “Qualitätsgründen”), wer schonmal einen der zusammengestammelten Artikel zum Thema Internet, Digitale Gesellschaft von Johannes Boie gelesen hat… der weiß ja bereits, dass die Sueddeutsche im Internet ein Haufen Elend ist.

Die Sache hat aber auch hier Gutes: Sie zeigt, dass es, wenn Verlage nach neuen Einnahmequellen im Netz suchen, gar nicht um die Sicherung von Qualitätsjournalismus geht, denn den müsste/würde man nicht solchen Methoden bewerben – das wäre ja geradezu ironisch.

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ToXic
schrieb am 18. Januar 2010 um 23:00 Uhr:

@ m.o.m
Mal langsam, den Vergleich mit Nutten habe ich schliesslich zuerst gezogen … scroll Back PLZ!

Ansonsten kann ich mich aber der Meinung von klaus ganz gut anschliessen, denn das wurde alles sachlich auf den Punkt gebracht:

Machst du es mir nicht für nen Heiermann (guckst du Tante Gockel oder Onkel Wikimedia nach Bedeutung von begriff Heiermann) gehe ich eben zu deiner Kollegin!

Und ich finde es auch gut das Trigami Artikel als Trigami Artikel gekennzeichnet sind, das ist für mich auch einfacher das Gesülze (Halt, streiche das letzte Wort und ersetze es mit Geschreibsel) NICHT zu lesen :-)

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Sascha Pallenberg
schrieb am 18. Januar 2010 um 23:58 Uhr:

Wer als Blogger bezahlte Beitraege auf seinem Kanal veroeffentlicht, ist kein Blogger sondern Journalist. ;)

Damit meine ich jedoch nicht Blogger, die dafuer bezahlt werden zu bloggen… ein kleiner aber feiner Unterschied.

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m.o.m.
schrieb am 19. Januar 2010 um 00:52 Uhr:

@Klaus: Ja, Gegenangebote wurden akzeptiert.

Und sonst so? Ich komm gut damit klar 100-500 € für eine Rezension oder Advertorial / Werbetext zu bekommen. Ob von Trigami, anderen oder von den Firmen direkt ist dabei nebensächlich.

Mein Konzept geht für mich (und nicht für eine saubere Pseudoblogwelt, die sich manchmal viel zu wichtig nimmt) auf.

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RAFF
schrieb am 19. Januar 2010 um 07:35 Uhr:

Der Schuss ging für den Anbieter auch schon in meinem Blog nach hinten los. Auf meinem Artikel „Designermöbel zum Schnäppchenpreis“ (http://www.iraff.ch/?p=1123) vom November 2007, sind über 150 Kommentare reingekommen und praktisch alle sind negativ.

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Ali
schrieb am 19. Januar 2010 um 09:07 Uhr:

Ich vermisse in dem Artikel Kritik an den Bloggern. Gibt es einen Grund, warum die ausgespart wurde? Immerhin gibt es hier ja so was wie “Gut” (Blogger) gegen “Böse” (klassische Massenmedien). Kann aber ein Blogger ein “Guter” sein, wenn er seine Leser genauso veräppelt wie die klassischen MM?

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vir 2lx
schrieb am 19. Januar 2010 um 11:13 Uhr:

Vielleicht gerät jetzt das ganze System gekaufter Bloggerei ins Wanken. Oder ist das zu viel gehofft? …

@ Ali: schließe mich an, die fehlende Selbstkritik der Blogger ist peinlicher als die geplatzte Kampagne der SZ!

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Cookie
schrieb am 19. Januar 2010 um 11:15 Uhr:

Ich denke ihr macht viel zu viel Wind um die Sache. Ob nun Advertorial oder Text-Review, diese Art der Werbung ist im Printbereich völlig “normal”. Wieso denn nicht im Internet?

Habe das Gefühl, dass man jetzt gerne auf der SZ herumhackt, weil sie früher des Öfteren über Blogger gelästert hat…

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Leo (Schnäppchenfuchs)
schrieb am 19. Januar 2010 um 13:24 Uhr:

Ist ja der Hammer, was das für eine Welle auslöst. Eigentlich kann der SZ das doch nur recht sein… vorher hat niemand was von der App mitbekommen und alles ging um die neue Bild App.

Ich habe sie mir übrigens vor ein paar Tagen gekaut und bin ganz zufrieden. Was soll ich sagen? Die SZ hat einfach eine Meinung und es ist die Qualität des Journalismus, die mich hier richtig überzeugt…. ;)

Nein, im Ernst, ich finde die SZ App wirklich gut. Die Meinung der SZ Autoren entspricht zwar meistens überhaupt nicht dem, was ich so denke, aber gerade deswegen ist es interessant.

(Nein, ich wurde nicht bezahlt)

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m.o.m.
schrieb am 19. Januar 2010 um 13:35 Uhr:

Cookie schreibt: “Ich denke ihr macht viel zu viel Wind um die Sache. Ob nun Advertorial oder Text-Review, diese Art der Werbung ist im Printbereich völlig “normal”. Wieso denn nicht im Internet?”

Sehe ich übrigens genau so. Habe mich unlängst auch mit einem langjährigen Creative Director unterhalten, der Inhaber einer traditionellen Offline-Werbeagentur war. Heute würde er genau den Weg gehen.

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klaus
schrieb am 19. Januar 2010 um 13:37 Uhr:

Ich denke, es geht hier eher um die Frage der Professionalität.

@m.o.m. ich habe absolut nichts gegen Nutten, das hast du falsch verstanden. Was wäre die Männerwelt ohne das älteste Gewerbe der Welt.

Ich habe nur was dagegen, wenn Billignutten, die schlechten Service bieten, aber ‘s halt für’n Heiermann (danke Toxic für diesen wunderbaren Begriff) machen, den anständigen Nutten, die ihren Job ernst nehmen die Preise kaputtmachen.

Davon hat keiner etwas, die Männer werden um den Spaß gebracht, die Billignutten können nicht von ihrem verdienst leben, und die richtigen bekommen keine Jobs.

Werbetexter ist eine ordentlicher Beruf, und wie Cookie schon sagt, im Printbereich absolut anerkannt.

Es ist durchaus kein Leichtes, ein wirklich werbewirksamen Text zu verfassen.

Ich weiss genau, wovon ich rede, schließlich habe ich eine Werbetextausbildung gemacht, und bin nur allzuoft dafür belächelt worden.

viele Grüße: k.

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Henning
schrieb am 19. Januar 2010 um 13:38 Uhr:

Besonders passend finde ich an dem angedachten Lob über die Süddeutsche ja den Punkt “sueddeutsche.de hat eine Meinung”. ;-)

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m.o.m.
schrieb am 19. Januar 2010 um 13:46 Uhr:

@ Klaus ich fand es wie gesagt nur verwirrend, dass du Trigami und die Schreiber beschimpfst. Aber es selbst für Trigami tust.

Aber allgemein ist das schon ne coole PR für die SZ und die App werden sich auch einge runterladen um mal zu sehen was dran ist.

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Tom
schrieb am 19. Januar 2010 um 14:00 Uhr:

Süddeutsche Social Media Flop – wie konnte das passieren? Nun, Social Media Marketing ist nicht Werbung (siehe auch: http://blog.werbeplanung.at/stories/5995563/). 93% der Social Media User denken, dass ein Unternehmen eine Social Media Präsenz haben sollte und 85% denken, es sollte in Social Media auch interagieren (Cone, Business in Social Media Study, 2008). Allerdings nicht auf werbliche Art sondern im Rahmen der Konsumenteninformation, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und allenfalls des Lobbying. Erwünscht sind Informationen, Interaktion und Abbildung von Kommunikationsprozessen. Beispielsweise wird die Verlagerung von Kundenservice-Prozessen in Social Media von den Konsumenten durchaus sehr positiv aufgenommen. Social Media ist also kein Werbekanal, sondern ein neues Kommunikationsphänomen, dessen Marketingeinsatz Strategie und Konzept voraussetzt.

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klaus
schrieb am 19. Januar 2010 um 16:03 Uhr:

@m.o.m wer beschimpft hier wen?

Ich habe lediglich wahre Begebenheiten wiedergegeben.

Warum fühlst du dich eigentlich jedesmal angemacht, wenn mal ein ‘unsanftes’ Wort fällt?

Wenn du es genau wissen willst, ich schreibe seit gut 1,5 Jahren für Trigami, mehr schlecht als recht, aber es sind auch einige gute Kampagnen dabei gewesen.

Am coolsten fand ich bisher die Led Lenser Kampagne, da hat sich auch einiges als Lichtkünslter für mich ergeben. Und die Lampen kann ich auch ruhigen Gewissens weiterempfehlen, weil ich weiss, da ist kein Mist dabei.

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m.o.m.
schrieb am 19. Januar 2010 um 16:14 Uhr:

@ Klaus wird reden offenbar aneinander vorbei.

Ic hbin hier über deinen Text gestolpert “Und der Lohn, den Trigami ihren “Nutten” anbietet ist tatsächlich ein Witz: Im Schnitt 9,-€ für einen Werbetext mit 350 Worten, mit Link und allem Pi Pa Po.”

Und habe mich gewundert, weil du eben auch für Trigami schreibst, schreibst.

Und ja, die LED Lenser Sache fand ich auch sehr gelungen.

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klaus
schrieb am 19. Januar 2010 um 19:02 Uhr:

Na super, da sind wir uns doch einig.

9,-€ für ein Advertorial mit 350 W mit Link das zudem auch noch positiv ausfallen sollte, ist kein Preis, den man annehmen sollte.

Zumindest nicht, wenn man sich für einen seriösen Blogger hält.

Und das mit den ‘Nutten’ war nicht bös gemeint.

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mino
schrieb am 19. Januar 2010 um 23:07 Uhr:

Wenn man wirklich etwas ueber ein Produkt erfahren will, braucht man eben nicht 100% positive Bewertungen. Man stoebert lieber die kritischen Bewertungen durch, um moegliche Haken abschaetzen zu kònnen. Mir geht das jedenfalls vor Amazon-Kaeufen so.

Es ist wichtig, Staerken und Schwaechen zu kennen. Natuerlich gibt es Produkte ohne Schwaechen. Auch klar, dass sich die SZ dazu zaehlt… LOL schwach!

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Sascha Pallenberg
schrieb am 20. Januar 2010 um 00:36 Uhr:

Ich habe in Absprache mit Jan meinen Beitrag entfernen lassen, was jedoch nichts an der Aussage an sich aendert.

(Kurze Antwort auch auf meiner http://www.formspring.me/Pallenberg Seite)

Muss jeder selber mit sich ausmachen, ob er sich so verkauft und in dem angesprochenen Fall handelt es sich nun einmal um einen Gluecksritter, der sich offenbar den Schuh wunderbar anzieht. Wenn er denn passt ;)

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m.o.m.
schrieb am 20. Januar 2010 um 03:26 Uhr:

Ach Sascha, irgendwie ist das auch langweilig. Soweit ich weiß, hat der Glücksritter ein recht gutes Einkommen. Er bloggt nicht nur für Trigami. Sondern macht auch seit 1999 andere Websachen. So “Content Nu…ten” Zeuchs wie eBooks, Grafiken, Webseiten, und der ganze Kram.

Glaubst nicht… macht nichts. kleiner auszug gefälligst? hier: http://momworx.de/referenzen

In diesem Sinne Peace Harry Potter äh. Sascha. ;-)

Beste Grüße nach Asien.
Marcus

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Jan Tißler
schrieb am 20. Januar 2010 um 10:39 Uhr:

So, bitte keine weiteren Beiträge in dieser Richtung. Ich bin lange geduldig, aber mir persönlich reicht es jetzt einfach. Ihr könnt Euren persönlichen Zwist sehr gern per E-Mail oder auf Euren Seiten weiter austragen, aber für die Leser von UPLOAD ist das gähnend langweilig.

Ihr habt beide Eure Standpunkte ausführlich dargelegt und jeder kann sich seine Meinung bilden. Ich denke, dass das eh schon passiert ist ;-)

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klaus
schrieb am 20. Januar 2010 um 10:54 Uhr:

Und von mit auch nochmal ein “Tschüß”, bin gerne bereit hier:

SZ: Flop mit Trigami

http://bleibejung.de/szfloptrigami

über die Sache weiter zu reden.

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HMeyer
schrieb am 20. Januar 2010 um 16:39 Uhr:

Ihr dürft Euch nicht wundern, wenn Ihr Euch selbst nicht mehr in klarem Deutsch auszudrücken versteht, daß Zeitungen u. ä. sich hinter einer für die breite Öffentlichkeit nicht mehr durchschaubaren Fassade verstecken. Weniger als 38 Prozent der Bevölkerung verstehen überhaupt etwas Englisch: wer soll denn da mit Eurem Jargon mitkommen?

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ZweiNullig.de
schrieb am 20. Januar 2010 um 18:15 Uhr:

Was so ein kleiner Beitrag alles bewirken kann, jetzt wird über ja über die Kennzeichnungspflicht gekafter Meinungen und Beiträge diskutiert: http://zweinullig.de/kommen-regeln-fur-schleichwerbung-in-blogs/

Passiert bei Trigami und Co. ja sowieso, daher fordere ich die Kennzeichnung gekaufter (und versteckter) Beiträge in Zeitungen und TV (Galileo lässt grüßen)! Aber dann erfährt man ja nicht, dass irgedwo in der Heide ein neuer Burgerladen aufmacht. Verzwickte Sache ^^

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Erik
schrieb am 21. Januar 2010 um 20:07 Uhr:

@Trigami @Süddeutsche

Bravo! Die erste Trigami-Kampagne, die echt viral funktioniert hat und über die Blogger-Szene hinaus Wellen geschlagen hat!

In zwei Wochen spricht niemand mehr über diesen Fall, aber Trigami und SZ bleiben in Erinnerung.

Und die SZ-Apps hol ich mir jetzt sowieso!

:-)

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Steffen Schaner
schrieb am 22. Januar 2010 um 06:36 Uhr:

Tja, da heißt´s immer so ein großes Blatt hat sowas nicht nötig – ich halte es so wie immer (ich verbrenn mir gehörig mein Maul): wenn ein Unternehmen, gleich welcher Art, solche Aktionen nötig hat, sollten sie ihren Sch***laden zu machen!

Renomierte Unternehmen haben solche Selbstbeweihräucherung nicht nötig und Personen, welche diesen Mist auch noch unterstützen und sich mit einem iPhone die fehlende geistige Potenz erprotzen sind auch ned besser!

iPhone… in der Sonderschule durchfallen, aber sich nicht mit einem normalen Handy begnügen können – vielleicht sind das ja aber auch nur die Damen und Herren, die bei der SZ arbeiten – oder zumindest so tun.

Solche Machenschaften gehören schlichtweg unter Strafe gestellt.

Der niveauvolle Leser kauft eh nur die NN

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Dominik Ratzinger
schrieb am 24. Januar 2010 um 14:50 Uhr:

Trigami ist ein wichtiger Anbieter, wenn es darum geht, mit seinem Blog Geld zu verdienen. Falsch ist es allerdings, für Geld die Meinung eines anderen, zu publizieren – wenn man selbst gar nicht dahinter steht.

Werbung dieser Art gibt es tatsächlich überall – und warum soll man nicht werben, wenn man diesen Artikel ausdrücklich als Werbeartikel kennzeichnet?

Ich selbst bin Autor für Trigami. Ohne Trigami wäre eine Finanzierung meines Blogs unmöglich. Von daher schätze ich diesen Dienst – auch wenn ich im Gegensatz zu anderen Personen zu differenzieren weiß, ob ich nun wirklich der Meinung des Herstellers eines Produktes bin oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen,
Dominik T. Ratzinger

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Nina Meister
schrieb am 25. Januar 2010 um 16:41 Uhr:

Wenn man wie mein Vorredner offen mit der Sache umgeht, ist das Vorgehen plausibel. Wenn man es aber wie bei der SZ heimlich macht und dann auch noch ans Licht kommen lässt, ist klar, dass es Häme und Spott hagelt.

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Heinz Liebermann
schrieb am 27. Januar 2010 um 15:14 Uhr:

Was für eine peinliche Aktion! Ich hoffe, dass die Leute bei der SZ wenigstens aus der Aktion lernen und so was nie, nie, nie wieder machen.

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Thomas Wiegand
schrieb am 27. Januar 2010 um 23:25 Uhr:

Unglaublich kann es nicht fassen…never ever SZ!!

Es ist mittlerweile die Tagesordnung “nichts ist mehr unmöglich”…!

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fischfresse
schrieb am 31. Januar 2010 um 10:00 Uhr:

Wie unscharf die Grenze zwischen Redaktion und Werbung verläuft, liest man in der SZ vom Tage: “… in einem kargen Landtags-Büro, und trinken einen sehr anständigen Weißwein von der Obermosel, einen Auxerrois vom Weingut Schmitt Weber …” Heribert Prantl, Leiter Ressort Innenpolitik, auf “Seite Drei” über ein Treffen mit Oskar Lafontaine.

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Jörg
schrieb am 7. Februar 2010 um 00:33 Uhr:

Und nun gibt es noch meinen Senf: Seit der SZ habe ich das Gefühl bei Trigami tut sich nicht mehr viel. Das Geschäftsmodell ist für alle Seiten gut. Firmen geben Trigami Geld, dafür sucht Trigami Blogger die Artikel veröffentlichen. Die Firma steigert die Bekanntheit. Ich schreibe solche Advertorial weil es meinen Urlaub finaziert. Blogger die nicht dabei sein wollen, die brauchen bei Trigami nicht mitmachen. Und ganz ehrlich auch in den Printmedien gibt es Artikel an denen das Wort ANZEIGE steht.

Und wenn ich für bezahle, ja, dann will ich aber auch lieber liebe Berichte als harte Kritik.

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Leonie
schrieb am 11. Februar 2010 um 10:48 Uhr:

Interessant, was man alles so erfährt an einem freien Tag im Bambusbett, wenn man surft. Peinlich peinlich von der SZ auf jeden Fall.

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Spielzeug
schrieb am 12. Februar 2010 um 10:06 Uhr:

Soll ja angeblich ein Fehler von Trigami gewesen sein und die SZ hätte angeblich gar nichts damit zu tun.
Ich allerdings finde zwar Zeitung im Internet zu lesen praktisch, aber bevorzuge dann doch lieber die Papiervariante, wo man auch wirklich etwas in der Hand hält.

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Jan Tißler
schrieb am 12. Februar 2010 um 18:41 Uhr:

Hallo “Spielzeug”, ein sehr schlecht getarnter manueller Spamkommentar. Tststs, ich bin enttäuscht ;-) Und ich war dann mal so frei, den Link auf den Spielzeug-Shop zu entfernen. An alle Nachfolgenden: Ich behalte mir das Recht vor, den Link zu entfernen oder Euch via Akismet als Spam zu melden. Erspart Euch und mir doch einfach die Mühe. Vielen Dank ;-)

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Tom
schrieb am 26. Februar 2010 um 22:52 Uhr:

“…auch nur ansatzweise internetkompetent aufgefallen ist”

Das hat sie damit ja wieder bewiesen ;-)

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Traudel K.
schrieb am 7. März 2010 um 21:18 Uhr:

Also sowas ist einfach nur noch lächerlich. Die SZ sollte sich sowas von schämen.

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hoohead
schrieb am 14. März 2010 um 16:38 Uhr:

Ich für meinen Teil bin nicht bei Trigami (mir reichen die Werbeeinahmen auf meinem Blog zur Kostendeckung).

Was mich persönlich an diesem Beitrag stört ist die Tatsache wie der Blogger zu der Erkenntnis gelangt ist.
Sich bei einem “Werbenetzwerk” anmelden, Geld damit verdienen, das Interesse dann wieder verlieren und dann gegen seine “alten Brötchengeber” zu schießen.
Natürlich kann jeder machen was er will, wer einen authentischen Blog betreiben möchte, verzichtet auf Sponsoren wie Trigami.
Sich positives Feedback von Bloggern zu erkaufen ist eine fragwürdige Handlung, Informationen seines Sponsoren auf seinem Blog zu veröffentlichen die einen niederen Beweggrund dienen (Leser anlocken) eine Frechheit (vielleicht sogar eine Vertragsverletzung – und wäre ich Trigami würde Dich so ein Beitrag ne Kleinigkeit kosten) ;)

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Frederik R.J. Kreijmborg
schrieb am 10. April 2010 um 13:29 Uhr:

Ob Trigami den Blogger daran hindert, authentisch zu sein… Ich weiß nicht.

Mir wurde zum betreffenden Zeitpunkt ebenfalls ein sogenanntes Advertorial der SZ.de angeboten. Ich hatte kein Interesse, weil ich kein iPhone besitze und nur ungern geschönte Dinge öffentlich präsentiere.

Ist das nun alles wirklich so peinlich? Werbung funktioniert eben so.

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Philip
schrieb am 12. April 2010 um 21:19 Uhr:

Auch durch ein gekauftes Review wird ein nutzloses Produkt nicht besser..

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Michael
schrieb am 22. April 2010 um 00:22 Uhr:

Für mich stellt sich da einfach die Frage ob die Unternehmen nicht vorher überlegen was sie da lostreten? Genau das gleiche ist Abmahnungen die einfach wahllos verschickt werden ohne den einfacheren und günstigeren Weg zu wählen. Die Blog-Gemeinde ist in Deutschland ziemlich stark und so ist in innerhalb weniger Stunden oder auch Minuten ein Image einer Firma mal eben ganz schnell im Keller. So geschehen beispielsweise bei der bekannten Wolfskin Abmahnung.

Und auch hier ist es ein negative Beispiel für sinnfreie PR.

Gruß
Michael

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Thomas34
schrieb am 3. Mai 2010 um 20:54 Uhr:

Das Problem an der trigami-Werbung ist doch, dass die Meinungen nicht echt, sondern in der Regel vorgetäuscht sind.
trigami sollte generell Werbebanner zum Einbau in die Blogs anbieten, dann wäre das ein saubere Sache.

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AN24
schrieb am 22. Mai 2010 um 12:50 Uhr:

Fehler erkannt und daraus gelernt, was will man mehr. Und die öffentliche Stellungnahme ist doch schon beste Werbung für das eigene iPhone-App! :-)

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Michael Freitag
schrieb am 11. Juni 2010 um 15:33 Uhr:

Vielleicht ja nur ein PR-Gag?!

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ToU R
schrieb am 13. Juni 2010 um 23:11 Uhr:

wirklich peinlich….aber man sieht nicht jeder ist perfekt :(

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joseph
schrieb am 19. Juni 2010 um 14:50 Uhr:

Ich verstehe die Aufregung nicht…ist doch mittlerweile Gang und Gebe. Schaut euch doch einfach nur mal Amazon an. Fragt sich da nicht jeder ab und zu auch: welche Bewertung ist echt und welche “geschönt”?

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Konzerte-Oli
schrieb am 7. Juli 2010 um 09:17 Uhr:

ich denke auch, joseph hat recht. was im internet so an meinungen zu kommerziellen themen kursiert kann man zu 50% als pr-maßnahmen verstehen. allerdings kann man mit geübtem blick auch schon erkennen, welche meinung von profis kommt – ist zumindest mein eindruck.

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MT24
schrieb am 16. Juli 2010 um 10:53 Uhr:

Da sollte man wirklich kein Drama draus machen, denn die Süddeutsche steht damit wirklich nicht alleine. So lange paid reviews u.ä. keinen Einfluss auf neutralen redaktionellen Content hat, sehe ich das unkritisch. Letztlich ist der Verlag ein wirtschaftlich arbeitendes Uneternehmen.

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Jan Tißler
schrieb am 16. Juli 2010 um 12:02 Uhr:

Da nur noch Spamkommentare zu diesem Thema kommen und ja auch alles schon mehrfach gesagt ist, schließe ich die Kommentare an dieser Stelle. Vielen Dank an alle Beteiligten für die interessante Diskussion.

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