Wie geht’s eigentlich dem UPLOAD PDF-Magazin?

Vor gut einem Monat habe ich das erste Mal ein paar Informationen über das PDF-Magazin von UPLOAD veröffentlicht. In der Zwischenzeit ist einiges passiert. Was noch fehlt, woran es hakt und was schon alles auf den Weg gebracht wurde: Hier einmal eine kurze Zwischenbilanz. Außerdem: Wie Du beim ersten Magazin für Blogger, Podcaster & Co mitmachen kannst.

Hintergrund: Das UPLOAD PDF-Magazin wird zunächst alle drei Monate erscheinen. Es kann also nicht aktuell sein. Das muss es auch gar nicht, denn das kann das Weblog viel besser und dafür ist es auch da. Den Podcast gibt es auch noch. Was aktuell passiert, ist auf dieser Website hier also viel besser abgedeckt.

Deshalb wird das Magazin immer einen Schwerpunkt haben und ihn von verschiedenen Seiten erklären, vorstellen und beleuchten. Dafür ist es praktisch.

Der Leser hat eine Datei, die er sich runterlädt und damit die Infos zum Thema an einer Stelle. Als Magazinmacher kann man die Inhalte schön sortieren und gestalten – besser als auf einer Website, wie ich finde. Es ist jedenfalls anders. Und manchem wird das vielleicht ebenso gut gefallen wie mir.

Layout

Layoutbeispiele für das PDF-Magazin von UPLOAD

In Sachen Layout sieht es bei dem Projekt schon gut aus. Ein paar Ausschnitte aus einem “Layoutdummy” sind oben zu sehen. Es wird auf jeden Fall ein Querformat, damit man es bequem am Bildschirm lesen kann. Auch die Schriftgröße wird sich daran orientieren. Ausdrucken ist natürlich trotzdem möglich.

Ich habe in den letzten Wochen viel mit Olaf (der maschinist) Penke hin- und hergemailt. Er ist Grafikdesigner und hat Lust auf PDF. Sehr praktisch ;-) Hallo, Maschinist! *wink*

Wir haben uns getroffen und die ersten Entwürfe angesehen, überlegt, gesponnen, weiterüberlegt, auf dem Bildschirm Sachen hin- und hergeschoben und ich habe inzwischen so einige Bleistiftskizzen in meinem Notizbuch.

Da das Thema “Abmahnung” eher getragen ist, wird auch das Layout eher seriös daherkommen. Langweilig soll es aber auch nicht werden. Mal schauen. Was Ihr oben seht, sind kleinere Artikel und Folgeseiten. Wie auch in gedruckten Magazinen oft zu sehen, wird jedes größere Thema von einer optisch etwas opulenteren Seite eingeleitet.

Für die nächsten Ausgaben kann sich das Layout in Teilen oder auch komplett ändern. Die nächsten drei grob vorgeplanten Themen sind jedenfalls weniger staatstragend.

Inhalt

Über den Inhalt will ich hier noch nicht viel verraten. Es gibt schon jede Menge Ideen und Skizzen zu Artikeln und der Seitenfolge. Manches liegt auch schon vor.

Klar ist, dass es die wichtigsten Grundlagen-Infos rund ums Thema geben wird. Aber ich stelle mir UPLOAD eben als Magazin vor und Magazine sind vielfältig. Da ist schon einiges in Vorbereitung, gleichzeitig bin ich jederzeit offen für weitere Ideen. Wer gern dabei sein möchte und etwas zum Thema “Abmahnung” beisteuern kann, meldet sich einfach bei mir unter jan@upload-magazin.de. Dann schauen wir mal, ob und wie es passt. Wichtig: Keine Angst vor verrückten Ideen. Ich würde mich außerdem freuen, wenn sich gerade die Blogger angesprochen fühlen, die sich selbst nicht zu den großen und wichtigen zählen.

Sponsoren

Hilfreich wäre es natürlich, wenn sich in der Zukunft Sponsoren für das Projekt fänden. Leider bin ich selbst nicht so geeignet für solche Aktionen. Ich kenne andere, die wunderbar herumtelefonieren und Leute bequatschen können – beneidenswert manchmal. Mir liegt das nicht so. Ich stehe hinter dem Projekt, bin davon überzeugt, investiere derzeit viel Energie und Zeit – klar. Aber jemandem eine Anzeige im Magazin zu verkaufen, ist nicht so ganz meine Welt.

Aufruf: Wenn sich jemand zutraut, für das UPLOAD-Magazin Werbung und Sponsoring ranzuholen, gibt es natürlich die übliche Beteiligung am Umsatz. Oder ein potenzieller Werbekunde oder Kooperationspartner liest zufällig diese Zeilen.

Allerdings suche ich nicht um jeden Preis nach Sponsoren. Ich stelle mir dabei Anbieter vor, die eine gewisse Nähe zu Bloggern und Podcastern haben, entweder inhaltlich oder vom Auftreten der Firma her. Ansonsten bleibt das Magazin eben werbefrei. Ich habe das Projekt bislang querfinanziert und mit ganz kleinem Budget betrieben – dabei kann es auch bleiben. Schicker wäre es natürlich schon, wenn ich mich bei den vielen Helfern, Unterstützern und Autoren ein wenig erkenntlich zeigen könnte. Und wenn künftig bei Verbesserungen und Erweiterungen des Ganzen gute Arbeit entsprechend bezahlt würde.

Also: Wer Lust hat, hier kurzfristig etwas zu machen oder das Magazin direkt unterstützen will, meldet sich einfach bei mir unter der schon genannten Adresse.

Wie es weitergeht

In der Woche nach Ostern hoffe ich, mit dem Magazin vor allem inhaltlich große Fortschritte zu machen. Eine Ideenrunde steht noch an, vor allem für feste Rubriken, die immer wieder vorkommen sollen. Was würdet Ihr in einer Zeitschrift erwarten, die sich an Blogger, Podcaster & Co richtet? Schreibt gern was dazu.

Wichtig ist mir, dass UPLOAD kein in sich geschlossenes Produkt wie die heutigen Printmagazine aus den großen Verlagen ist. Es ist für Blogger, Podcaster und andere in diesem Bereich gedacht und soll idealerweise von Bloggern, Podcastern und anderen aus diesem Bereich gemacht und mitgestaltet werden. Im Hintergrund gibt es dann zwei, drei Leute, die das Ganze ein wenig koordinieren und aus den Vorschlägen und Möglichkeiten ein Ganzes machen. Das ist die Idee, die ich bei alldem im Hinterkopf habe.

Oder wie ich in einem Text zur Charakterisierung von UPLOAD geschrieben habe: “UPLOAD ist gerade so professionell, dass es auffällt, aber nicht stört.”

In diesem Sinne: frohe Ostern ;-)

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(Coverfoto: © fizkes, depositphotos.com)

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6 Gedanken zu „Wie geht’s eigentlich dem UPLOAD PDF-Magazin?

  1. Ich kann ja verstehen, dass ein druckbares Werk mehr Freiheiten usw. bietet und es ist auch gut, dass es nicht das Blog ersetzen soll, aber ich muss auch sagen, dass ich leider PDF-Magazine nie lese.
    Das ist in Second Life beim AvaStar so, beim Metaverse Messenger auch und wird bei UPLOAD wahrscheinlich nicht anders sein.
    Meist lese ich diese Infos nämlich im Zug oder ähnlichen Gelegenheiten, wo ich mein Laptop mit nicht gerade üppigem Screenestate habe und da ist ein PDF doch eher unpraktisch, vor allem, wenn es für den Druck bestimmt ist.
    Ausserdem vergesse ich die natürlich immer vor der Fahrt rechtzeitig herunterzuladen (gut, kann man durch Tools beheben und in iTunes geht’s ja inzwischen auch), aber generell haben die für mich eben ein Usability-Problem, da ich die eben meist nicht ausdrucke.

    Aber wie gesagt, das bin nur ich ;-) Generell gefällt mit UPLOAD ja recht gut und das würde ich von dem PDF dann wohl auch denken :-) Bin auf jeden Fall gespannt, was da kommt.

    (bin ja auch generell eher genen Publikationen, die nur als PDF daherkommen, vor allem haben die ja auch noch andere Nachteile, wie dass sie nicht wirklich gut indiziert werden können und auch Links auf einen Artikel nicht wirklich möglich sind)

  2. Hallo Christian, vielen Dank für Deine Hinweise. Die meisten PDFs finde ich ebenfalls komplett unmöglich. Da wird einfach die Druckvorlage genommen und ins Internet gestellt. Als Nutzer darf man dann zusehen, wie man die DIN A4-Seite Text in Mini-Schrift auf einen 13-Zoll-Breitbildmonitor eines Laptops lesen kann.

    Genau so ist das PDF-Magazin von UPLOAD nicht gedacht. Wie Du oben in den Beispielen erkennst, ist das Magazin querformatig, damit der Platz des Bildschirms gut ausgenutzt wird. Und wie Du an der Website von UPLOAD siehst, bin ich ebenfalls ein Freund gut lesbarer Schrift – lieber zu groß als zu klein. Darüber hinaus wird das Magazin intern verlinkt sein, so dass es sich so ähnlich wie eine Website bedienen lässt. Gegenüber der Website hat es aber den Vorteil, mehr Möglichkeiten beim Layout und bei der Sortierung der Inhalte zu bieten. Es ist einfach eine andere Art, Inhalte darzustellen. Ein Werkzeug, um Geschichten (vielleicht) besser zu erzählen.

    Oder jedenfalls soll das PDF-Magazin mal dazu werden. Es ist natürlich ein Experimentierfeld und für alle Beteiligten Neuland. Das macht es auch so spannend.

    Ich sehe einfach unterschiedliche Aufgaben für unterschiedliche Medien. Nicht umsonst gibt es ja auch Fernsehen, Radio und Zeitungen parallel. Und jeder hat da so seine Präferenzen und die Darstellung der Inhalte ist jedesmal grundverschieden.

    Publikationen, die nur als PDF erscheinen, haben aus meiner Sicht kaum eine Chance. Versuche gibt es ja ein paar. Aber so ein Magazin kann nur ein zusätzliches Angebot sein. Ansonsten bleibt es im Internet weitgehend unsichtbar und damit unbeachtet.

    Außerdem will ich nicht immer erst das Layout planen, wenn ich mal was schreiben will ;-)

    Wie man an diesem Kommentar sieht, bin ich ein ausgesprochener Vielschreiber – und auch Langschreiber. Für das Magazin muss ich mich dazu wieder disziplinieren. Und auch das ist interessant.

    Okay, jetzt habe ich fast den nächsten Artikel über das Magazin hier in den Kommentaren geschrieben ;-)

  3. hallo jan,

    “Publikationen, die nur als PDF erscheinen, haben aus meiner Sicht kaum eine Chance”: da muss ich aber was entgegensetzen ;-) wir produzieren seit oktober 2005 ein pdf-magazin zum thema bildung und erreichen mittlerweile rund 24.000 leserInnen pro ausgabe.

    ich kann dir zu deiner entscheidung (ein pdf-mag zu produzieren) nur gratulieren! auch deine überlegungen (querformat, verlinkung, …) finde ich sehr gut. was ein renner ist: probiere mal audio bzw. video in das pdf einzubauen. ist eine tolle sache!

    schau dir mal unser pdf-mag an – über dein feedback würde ich mich sehr freuen!

    liebe grüße aus wien
    alex

  4. Hallo Alex, krankheitsbedingt leider (erstmal) nur eine ganz kurze Antwort: Euer PDF-Magazin hat ja eine umfangreiche Website inklusive RSS, Newsletter und Podcast an seiner Seite. Mit meinem Ausspruch meinte ich: Ein PDF-Magazin allein ohne weitere begleitende Inhalte hat es schwer, weil es praktisch unsichtbar ist. Ihr macht offensichtlich vieles richtig. 24.000 Leser sind eine beachtliche Leistung. Herzlichen Glückwunsch dazu!

  5. Hallo Christian, die Sache mit iTunes ist im Prinzip eine gute Idee. Beim “Podcaster” gefällt mir das auch recht gut. Mir als Macher ist das nur zu anonym und zu weit weg von der Website. Mal schauen.

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