Tweetbacks: Tweets zu Artikeln in die Kommentare integrieren

Ein immer wichtigerer Teil der Diskussion über ein Blog und seine Postings findet inzwischen auf anderen Seiten statt – zum Beispiel bei Twitter. Wer ein WordPress-Blog hat, hat mehrere Plugins zur Auswahl, um solche Tweets auf die eigene Seite zu holen und in die Kommentare zu integrieren. Für UPLOAD nutze ich dafür das Tweetback-Plugin von Yoast und möchte es hier kurz vorstellen.

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© Milos – Fotolia.com

Wer in den letzten Tagen bei UPLOAD genau hingesehen hat (oder @uploadmag auf Twitter folgt), hat es schon mitbekommen: Unter den Reaktionen eines Beitrags finden sich jetzt nicht nur direkte Kommentare der Leser sowie die Links von anderen Seiten, sondern auch Tweets, die auf das jeweilige Posting verweisen.

Als ich mich nach einer Lösung umgesehen habe, war es mir wichtig, dass die Tweets wie jede andere Reaktion auf den Beitrag behandelt werden. Alles andere ist für den Leser nicht nachvollziehbar wie ich finde. Als netter Nebeneffekt wird die Zahl der Reaktionen dadurch auch realistischer. Mich hat es schon eine ganze Weile gestört, dass es sich auf der Seite nicht wiederfand, wenn sich der Link auf den Beitrag auf Twitter verbreitet hat.

Es gibt eine ganze Reihe von Lösungen zu diesem Thema. Auf pl0g.de gibt es eine Übersicht vom Januar ’09 dazu, die zwischenzeitlich aktualisiert wurde.

Meine Wahl ist letztlich auf das Tweetbacks WordPress-Plugin von Joost de Valk (“yoast”) gefallen. Es scheint mit einer ganzen Menge URL-Shortener zurechtzukommen und bietet genau die von mir gewünschte Integration der Tweets in die Kommentare.

Ich halte es dabei generell so, die verschiedenen Arten von Reaktionen voneinander zu trennen. Ich finde es immer allein schon verwirrend, wenn die Verweise anderer Seiten mitten in den Leserkommentaren auftauchen. Wenn nun noch die Tweets hinzukommen, wird es vollends unübersichtlich.

Anzeigen möchte ich die Links und Tweets aber schon – allein schon als kleines Dankeschön für den Verweis, der UPLOAD in der Regel Aufmerksamkeit und Leser bringt.

Deshalb finden sich in den Reaktionen jetzt immer zuerst die Tweets, dann die Links von anderen Seiten und schließlich die Leserkommentare.

Wie man diese Trennung hinbekommt, kann man hier bei yoast nachlesen. Eine weitere, ausführliche Anleitung zu dem Thema findet sich hier.

Die Installation des Plugins ist simpel wie immer. Ich habe im WordPress-Backend einfach danach gesucht, auf “Installieren” geklickt, es aktiviert und fertig. Die Hauptarbeit wartet auf einen, sobald man die Tweetbacks wie beschrieben von den Kommentaren und Links trennen will.

Jetzt bin ich gespannt, welche Erfahrungen ich damit mache. Klar ist schon jetzt, dass längst nicht alle Tweets gefunden werden. Das hat beispielsweise mit Twitters Schnittstelle für Prgrammierer (API) zu tun, die sehr wacklig ist. Und es hat damit zu tun, dass die Zusammenarbeit mit den diversen URL-Shortenern sicher nicht weniger kompliziert ist.

Insofern: Bitte keinen Beschwerden, wenn Euer Tweet hier nicht auftaucht – ich bin da machtlos. ;-)

Falls jemand ebenfalls bereits Tweets in seine Kommentare integriert hat, freue ich mich über einen Meinungs- und Erfahrungsaustausch in den Kommentaren.

Lesetipp: Dossier Content für Marketing und Kommunikation

(Cover-Illustration: © enotmaks, depositphotos.com)

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5 Gedanken zu „Tweetbacks: Tweets zu Artikeln in die Kommentare integrieren

  1. Super ist, dass hier jetzt mindestens drei Tweets angezeigt werden müssten, wenn es 100%ig funktionieren würde – und es aktuell genau null sind ;-) Also die Vorstellung, damit auch nur annähernd alle Tweets zu finden, die auf einen Artikel verweisen, kann man sich auf jeden Fall abschminken… :-|

  2. Nach einer langer Pause habe ich bei mir nun wieder DISQUS laufen. Bin noch nicht ganz zufrieden, dazu muss ich noch ein paar Einstellungen und Darstellungen verfeinern, aber es läuft ansonsten gut, sieht in Ordnung aus und kann sehr gut mit Tweets. Installiert habe ich es ursprünglich, damit man einfach mit dem Facebook oder Twitter Account kommentieren kann. Die Ladezeiten können eine Spur schneller sein.

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