Was sich beim UPLOAD Magazin 2020 ändert (und was nicht)

2019 war das bislang erfolgreichste Jahr für das UPLOAD Magazin. Damit wir das Ende 2020 auch wieder sagen können, haben wir uns für die nächsten Monate einiges vorgenommen. Auch hinter den Kulissen verändert sich etwas, denn das Magazin folgt seinem Gründer Jan Tißler in die USA. Warum das so ist und was das bedeutet, erklärt er in diesem Beitrag.

Seit Sommer 2013 erscheint UPLOAD mit monatlichen Ausgaben. Inzwischen gehören außerdem E-Books und Onlinekurse zum Angebot.

Ein neuer Name im Impressum

Ab 1. Januar 2020 werden Sie im Impressum, auf Rechnungen und andernorts im Zusammenhang mit dem UPLOAD Magazin eine neuen Namen sehen: CONTENTMEISTER LLC. Hinter dieser Limited Liability Company mit Sitz in Santa Fe, New Mexico, stehe ich als Inhaber. Mit anderen Worten: Das Magazin wird nicht etwa verkauft. Vielmehr bekommt es seine neue Heimat dort, wo ich selbst bereits meine neue Heimat gefunden habe.

Natürlich hält sich das Magazin weiter an die Datenschutzgrundverordnung. Es läuft auf demselben Server wie bisher und es nutzt dieselben Tools und Angebote. Der Adresswechsel ist letztlich der Abschluss eines Wandels. Die LLC gibt mir und dem Magazin zugleich eine solidere Grundlage für die Zukunft.

Neben mir arbeitet auch wie bisher Falk Hedemann am Magazin und all seinen Angeboten und Inhalten mit. Auch das ändert sich nicht.

Falls Sie Fragen zu diesem Schritt haben, schicken Sie mir eine E-Mail an tissler@upload-magazin.de!

Ein kurzes Fazit zu 2019

2019 war unser bislang erfolgreichstes Jahr. Erstmals gibt es für das Magazin einen realistischen Pfad hin zu Profitabilität. Dabei mussten wir auch die eine oder andere schwierige Entscheidung treffen und bspw. das Monatsabo aus dem Programm nehmen, weil es in dieser Form nicht wirtschaftlich war.

Was sicher nicht allen Leserinnen und Lesern klar ist: Falk Hedemann und ich betreiben dieses Projekt bislang allein nebenberuflich. Wir haben nichts daran verdient – eher im Gegenteil. Hinter uns steht schließlich kein großer Verlag und keine Agentur. Wir hatten kein Startkapital und haben keine Investorengelder.

Wir stecken so viel Zeit und Mühe in das UPLOAD Magazin, weil wir damit etwas schaffen wollen, das wir selbst im Internet vermissen. Es gibt viel zu viele Seiten, die vor allem auf „klickstarke“ Überschriften, aufgebauschte Berichterstattung und Stammtischthemen setzen. Wir wollen dagegen eine nützliche und glaubwürdige Informationsquelle schaffen, die vor allem durch die Leserinnen und Leser finanziert wird.

Unsere Fragestellung bei alldem ist: Wie würde ein rein digitales Fachmagazin aussehen? Denken Sie an die Magazine, die Sie im Büro lesen: Mit denen bleiben Sie auf dem Laufenden über Ihre Branche und lernen (hoffentlich) immer etwas Neues hinzu. Das ist unsere Grundidee, aber eben ohne den Ballast eines physischen Mediums. Ein beispielhafter Vorteil für die Leser: Alle Bücher und Onlinekurse sind automatisch im Abo enthalten. Das geht nur im Digitalen.

Und diese Inhalte-Flatrate ist sehr gut angekommen. Das ist natürlich perfekt für uns, denn mit einem Abo-Modell können wir sehr gut planen und in die Zukunft gehen.

Pläne für 2020

Für 2020 werden wir darauf aufbauen. Wir haben wieder 11 Ausgaben und 11 „UPLOAD Spezial“ exklusiv für Abonnenten auf dem Zettel. Wir werden unsere Ratgeber zu Instagram und Pinterest aktualisieren und sind derzeit im Gespräch für weitere E-Books. Auch der Onlinekurs zu Instagram wird überarbeitet und idealerweise soll es ein, zwei brandneue Onlinekurse auf der Seite geben. Alle diese Inhalte sind dabei wie gewohnt Teil unseres Abo-Angebots „UPLOAD Magazin Plus“.

Darüber hinaus denken wir über kostenpflichtige Premium-Online-Seminare nach. Wir möchten dafür Fachleute einladen, in ca. einer Stunde einen Aspekt ihres Bereichs zu erklären und für Fragen und Antworten zur Verfügung zu stehen.

Und darüber hinaus

Außerdem denken wir immer darüber nach, ob wir uns thematisch erweitern sollten und welche Themen für unsere Leserinnen und Leser besonders wichtig sind. Und da möchte ich etwas wiederholen, was ich bei nahezu jeder Gelegenheit sage: Wir freuen uns über Ihre Hinweise und Ideen. Wir sagen das nicht nur so, weil Kundenzentrierung en vogue ist: So arbeiten wir gerade an zwei Artikeln, die auf konkrete Wünsche unserer Leser zurückgehen.

Melden Sie sich direkt bei mir oder nutzen Sie das anonyme Kontaktformular (das ist wirklich anonym, also nicht der richtige Ort für Fragen oder Probleme, die wir dann nicht beantworten können).

Was es bei uns nicht geben wird

Wie oben gesagt: Wir freuen uns sehr, dass es für das Magazin einen realistischen Pfad hin zur Profitabilität gibt. Aber das bedeutet nicht, dass uns Umsätze plötzlich wichtiger sind als unsere Integrität.

Insofern gilt weiterhin:

  • Wir wollen uns nicht von Werbung abhängig machen und wir wollen Sie nicht mit Werbung nerven. Wir hatten anfangs mit Mittwald einen Sponsor, der das Magazin unterstützt hat. Das können wir uns wieder vorstellen. Banner-Werbung & Co.? Nein, danke.
  • Wir wollen Sie auch nicht mit Pop-ups, Fly-ins und all den anderen „Tricks“ nerven, die einem überall empfohlen werden. Ja, wir machen auf unsere Angebote aufmerksam, aber der Lesefluss steht immer an erster Stelle.
  • Wir wollen Themen ins Magazin aufnehmen, weil wir sie interessant und wichtig finden und nicht etwa, weil wir uns viele Klicks erhoffen.
  • Wir wollen uns einen kritischen Blick bewahren. Und je mehr zahlende Leser wir gewinnen, desto besser können wir das.

Mit anderen Worten: Unsere Inhalte und Angebote sollen so überzeugend, hilfreich und nützlich sein, dass wir durch den Einzelverkauf und das Abo überleben können. Ist das nicht möglich, stellen wir das Magazin eher ein als unsere Seele zu verkaufen.

Wenn Sie das unterstützenswert finden, freuen wir uns über Ihre Abo-Bestellung oder Ihre Empfehlung. Aktuell kostet unser Jahresabo lediglich 49,90 Euro. Und auch dort gibt es, wie von uns gewohnt, keine Tricks und Kniffe: Gefällt es Ihnen doch nicht, können Sie es mit einem Klick jederzeit wieder zum Ende der Laufzeit abbestellen.

Aber wir werden natürlich daran arbeiten, dass Sie es behalten möchten!

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