Das steht im UPLOAD-Magazin, Ausgabe November 2013

Die November-Ausgabe des UPLOAD-Magazins ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes geworden, finden wir. Das liegt auch an der spontanen Idee von Falk Hedemann, Branchen-Kenner nach ihrer Einschätzung zur Zukunft des Buchmarkts zu fragen, nachdem er selbst die Frankfurter Buchmesse besucht hatte. Er wurde von ausführlichen und spannenden Einsendungen geradezu überschüttet. Zwei weitere Beiträge ranken sich in der neuen Ausgabe passenderweise um die Themen Digital Publishing und Paid Content. Hier die Details.

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Inhalte im November

Die Inspiration zur Buchmarkt-Nabelschau lieferte die Frankfurter Buchmesse, die Falk Hedemann besucht hatte. Ihm war der Gegensatz zwischen den Vorträgen und der Ausstellung aufgefallen: Während es auf der Bühne oft um E-Books und generell neue Technologien ging, waren auf den Ständen weiterhin die gedruckten Bücher in ihrer ganzen Vielfalt dominant. Da stellte sich die Frage: Wie sieht sie denn nun aus, die Zukunft des Buchmarkts? Um das herauszufinden, schrieb er Experten der Branche an und bat um ein Statement. Seine Anfrage löste eine überwältigende Resonanz aus, über die wir uns sehr gefreut haben: Christoph Kappes (sobooks) Frank Krings (Frankfurter Buchmesse),  Ihno Fokken (Springer Medizin), Pia Kleine Wieskamp (Point PR), Wibke Ladwig (Sinn und Verstand), Steffen Meier (Verlag Eugen Ulmer), Olaf Kolbrück (etailment), Ulrike Langer (Medial Digital) und Sascha Hüsing (u.a. im Zug unterwegs) haben nicht nur ein paar Sätze zurückgeschickt, sondern ihre Sicht der Dinge sehr ausführlich und oft auch sehr persönlich beschrieben. Das ist stimmgewaltig und sicherlich ein Must-Read für alle, die sich für die Buchbranche interessieren. Daraus entstanden 44 Thesen zur Zukunft der Buchbranche.

Wir veröffentlichen alle Antworten ungekürzt im Volltext – wie gehabt zunächst im Magazin für unsere Abonnenten, inzwischen aber auch als kostenloses „UPLOAD Extra“.

Foto: misterQM / photocase.com

Foto: misterQM / photocase.com

Außerdem in der neuen Ausgabe:

  • Auch unser Gast-Autor Matthias Günther lebt seit vielen Jahren im Reich des Publizierens. In seinem Beitrag beschäftigt er sich mit Digitaler Haptik und der Frage, wie man eine Gestaltung findet, die für das jeweilige Medium (Print, Web, App) funktioniert. Als Lösungsvorschlag überträgt er das Konzept der User Stories aus der agilen Software-Entwicklung auf die Gestaltung digitaler Medien. Eine spannende Reise, die man im Buch „Agiles Publishing“ auch noch weiter verfolgen kann, an dem er mitgewirkt hat.
  • Ebenfalls passend zum Thema Buchmarkt und Publishing hat sich Jan Tißler auf die Suche nach der perfekten Bezahlschranke für Paid Content begeben. Und dabei viel zu Tage befördet: Es gibt nicht nur eine Vielzahl an unterschiedlichen Pay-Modellen und Bezahl-Arten, sondern vor allem auch zahlreiche Beispiele, in denen Paid Content schon recht gut funktioniert. Ein riesiges Thema, das auch zahlreiche Chancen für die Zukunft erahnen lässt.
  • Sebastian Schürmanns Thema fällt da etwas aus dem Rahmen und hat es trotzdem aufs Cover geschafft: Die Massive Open Online Courses (MOOCs) und das Internet für Autodidakten. Mit dem Start von iversity als erster deutscher MOOC-Plattform mit internationalen Ambitionen hat sich das Thema natürlich angeboten. Doch was ist eigentlich genau ein MOOC, ein cMOOC, ein xMOOC, ein OCW, und vor allem: Wo findet man die Kurse? Und welche Möglichkeiten für Autodidakten bietet das Netz auch Abseits der MOOCs? Das alles in meinem Beitrag.
  • Und noch ein Experiment, das wir in dieser Ausgabe starten und damit den Bogen auch thematisch schließen: Jens Arne Männig hat in seinem Blog Männig einen derart guten Beitrag über Alternativen zu Instapaper geschrieben, dass wir ihn als „Nachdruck“ im Magazin auch den UPLOAD-Lesern nahebringen. Wir werden solche Zweitverwertungen in Zukunft immer mal wieder machen, wenn uns ein Artikel ins Auge fällt. Der Schwerpunkt des Magazins bleibt aber natürlich auf den eigens dafür geschriebenen Beiträgen.

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Artikel vom 30. Oktober 2013