Alles über die erste Testausgabe des PDF-Magazins UPLOAD

Weblog und Podcast sind die ersten Teilstücke von UPLOAD. Der eigentliche Kern des Projekts und für mich persönlich der Auslöser, überhaupt damit zu beginnen, ist das PDF-Magazin. In den nächsten Wochen geht es an die Umsetzung der ersten Testausgabe. Das Schwerpunktthema steht bereits fest. Einige Ideen dazu sind notiert. Aber bis es sich jeder herunterladen kann, ist es doch noch ein weiter Weg. Über dieses Weblog möchte ich den Fortgang öffentlich begleiten. Hinweise, Kritik, Anfeuerungsrufe und Wünsche sind sehr willkommen.

Ilustration UPLOAD PDF-Magazin
Das Werk des “Riddlers”? Die drei Fragezeichen und zwei Kumpel? Nein, die symbolische Illustration zum kommenden UPLOAD PDF-Magazin: das noch leere Titelbild der ersten Testausgabe.

Aber wie konnte es eigentlich soweit kommen? Auslöser für meine Überlegungen zu einem PDF-Magazin waren vor allem zwei andere Projekte: Die Magazine “Trüffeljäger” und “Metamac Magazin“.

Das Metamac Magazin von Ben Schwan ist interessant, weil es bereits seit 2004 besteht und sich über einen Abopreis anstatt über Werbung finanziert. Das ursprüngliche Layout hatte unter anderem Gerrit van Aaken geliefert. Hier kann man nachlesen, wie es entstanden ist. Derzeit ist das Metamac Magazin in einer Kreativpause, die bis etwa Ostern 2007 geplant ist. Ich freue mich auf die Fortsetzung, schließlich ist alles rund um die Firma Apple spannend wie lange nicht mehr.

Der Trüffeljäger war ein Magazin für Werbung und Journalismus, das mir gezeigt hat, was alles im Format PDF steckt, wenn man es für den Bildschirm optimiert. Leider hat es sich nicht halten können, weil nie genügend Einnahmen erzielt wurden.

Beiden Magazinen ist gemein, dass sie im monitorfreundlichen Querformat erscheinen und interne Links für die Navigation nutzen. Ähnliches ist auch für das UPLOAD-Magazin geplant.

Layout: Wie sieht es aus?

Das Layout des Magazins stellt noch eine große Hürde dar. Zwar habe ich recht konkrete Vorstellungen, was ich gern möchte. Da ich aber nicht mehr als ein interessierter Laie bin, fehlen mir die Mittel und die Erfahrung eines Profis. Auch wenn eigentlich natürlich der Inhalt das Wichtigste ist, so sollte man die Wirkung eines guten oder schlechten Layouts nicht unterschätzen. Das Magazin muss gut benutzbar und leicht lesbar sein. Es soll Spaß machen, durch die Seiten zu blättern.

Diese oder nächste Woche zeige ich einem erfahrenen Layouter meine ersten groben Entwürfe. Mal sehen, was er dazu sagt…

Inhalt: Was steht drin?

Inhaltlich soll das Magazin in jeder Ausgabe einen klaren Schwerpunkt haben. Das ist aus mehrfacher Sicht sinnvoll:

  • Da keine große Redaktion hinter dem Magazin steht und das ganze Prozedere noch ausprobiert werden muss, erscheint es zunächst nur alle drei Monate. Es ist daher Unsinn, dieses Magazin in irgendeiner Form aktuell machen zu wollen. Dafür ist das Weblog besser geeignet.
  • Das PDF-Magazin hat gegenüber einer Website wiederum den Vorteil, das es als geschlossenes Produkt vorliegt und als Datei auf der Festplatte gespeichert werden kann. Wenn ich zum Thema nochmal etwas nachlesen will, finde ich es im Magazin schneller wieder als auf einer Website, die sich laufend ändert. Zudem kann ich als Macher leichter viele Artikel zu einem Thema kompakt sammeln. Diesen Vorteil spielt das Magazin nur aus, wenn es ein klares Hauptthema hat und die Artikel gut zusammengestellt sind.
  • Ich habe bei meinem anderen Projekt Internet optimal nutzen gute Erfahrungen mit selbsterstellten E-Books gemacht. Die Interessenten können sich ein E-Book zu ihrem Thema gegen Bezahlung herunterladen. Das wird gut angenommen. Deshalb möchte ich mit dem PDF-Magazin gesammelte Informationen zu Themen liefern, die auch in einem Jahr noch interessieren. Möglicherweise werden die Ausgaben auch, ebenso wie meine E-Books, gelegentlich aktualisiert und erweitert. So gesehen sind sie eher ein Ratgeber in Magazin-Aufmachung.

Geld: Was wird es kosten?

Ein Thema ist auch: Geld. Die erste Testausgabe des Magazins wird auf jeden Fall kostenlos sein. Dabei geht es darum, ob und wie ein solches Format überhaupt angenommen wird.

Letztlich möchte ich meine Autoren aber bezahlen können. Ein klares Ziel dieses ganzen Projektes ist, dass die Gastautoren und regelmäßigen Mitarbeiter für ihr Tun entlohnt werden. Deshalb wird es freie Inhalte wie dieses Weblog, den Podcast und noch einiges mehr geben und zugleich kostenpflichtige Inhalte wie das Magazin.

Ich denke, wenn das Magazin einige Male regulär erschienen ist, sind wir alle schlauer. Vielleicht treten auch Sponsoren und Werbekunden auf den Plan und das Magazin kann doch verschenkt werden.

Das Thema der Testausgabe

Ich lasse die Katze mal aus dem Sack: Das Thema der ersten Testausgabe wird “Abmahnung” sein. Blogger und andere geraten immer wieder ins Blickfeld von Anwälten. Es gibt eine Menge Möglichkeiten, mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.

Zu diesem Thema gibt es bereits viele Informationen im Internet. Diese sollen so gesammelt und aufbereitet werden, dass der Leser einen schnellen und leicht verständlichen Überblick bekommt. Dazu werden sich Fachleute äußern, also voraussichtlich vor allem Rechtsanwälte. Das allein wäre mir aber zu trocken, deshalb sind noch weitere Inhalte vorgesehen. Das Magazin soll eine Mischung aus Information und Unterhaltung werden – wie es sich für ein Magazin gehört.

Ob das ein zu ehrgeiziges Ziel ist, werden wir sehen.

Team: Wer arbeitet daran mit?

Meine Idee ist es, dass ich auf Autoren zurückgreife, die einerseits Fachleute auf ihrem Gebiet sind und andererseits schon beweisen, dass Sie Lust am Schreiben und Veröffentlichen haben. Ich werde also in erster Linie Blogger und andere Webseitenbetreiber ansprechen.

Dazu gibt es ein ganz kleines Team von Leuten, die sich zutrauen ein Magazin zu machen und Lust an diesem Experiment haben. “Team” ist dabei wirklich geprahlt. Ich bin natürlich dabei – klar. Dazu gibt es ein paar Menschen aus meinem persönlichen Umfeld, die mich in der einen oder anderen Form dabei unterstützen möchten.

Das geschieht bei allen übrigens neben dem eigentlichen Beruf.

Den Arbeitsablauf der Magazinerstellung stelle ich mir etwa so vor: Ideen sammeln, Autoren suchen und ansprechen, weitere Ideen bekommen, weitere Autoren ansprechen, alle Artikel sammeln, in Magazinform bringen, Lücken feststellen, Ideen sammeln, Autoren suchen und ansprechen… Und irgendwann natürlich: abschließen, veröffentlichen und gespannt auf die Leserreaktionen warten :-)

Termin: Wann ist es soweit?

Mit Terminen habe ich schon viele schlechte Erfahrungen gemacht. Deshalb bleibe ich bei der schon gelegentlich geäußerten nebulösen Ankündigung: “Frühjahr 2007”. Wenn’s länger dauert, dauert’s länger – wenn’s schneller geht, geht’s schneller.

Eure Meinung?

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich immer mal wieder einen Zwischenstandsbericht abgeben und veröffentlichen, was schon vorbereitet ist und was noch nicht. Einige Dinge werden sicher auch zur öffentlichen Diskussion gestellt. Mal sehen, wie es sich ergibt.

Eure Meinung ist mir und allen anderen Mitstreitern am Projekt jedenfalls sehr wichtig. Klar ist natürlich: Man kann es nicht jedem rechtmachen und so mancher wird das Magazin vollkommen daneben und überflüssig finden. Schon die Idee an sich ist ja provokant: Wir haben doch Weblogs, wozu jetzt eine Zeitschrift und dann noch als PDF! Ich stelle mich da schonmal auf die entsprechenden Reaktionen ein. Andere werden es hoffentlich lesenswert, nützlich und unterhaltsam finden.

Wie auch immer: Hinterlasst Euren Kommentar gleich hier oder schreibt mir unter jan@upload-magazin.de

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(Coverfoto: © alphaspirit, depositphotos.com)

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2 Gedanken zu „Alles über die erste Testausgabe des PDF-Magazins UPLOAD

  1. Hallo, da ich beruflich aus dem Print-Bereich komme finde ich ein schön gestaltetes PDF absolut super. Aber was noch mehr zählt ist natürlich der Inhalt. Ein PDF Magazin ist für mich die optimale Ergänzung zu einem Blog. Wie du schon schreibst können einzelne Themen besser umfassender und gesammelt präsentiert werden. Also viel erfolg, ich bin schon sehr gespannt auf die erste Ausgabe auch weil ich zur Zeit in meiner Weiterbildung zum Medienfachwirt das Fach Medienrecht habe und da passt das Thema abmahnung sehr gut dazu. Gruss Christian

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