Das PDF-Magazin auf der Zielgeraden

Wenn das PDF-Magazin demnächst erscheint (und damit ist zu rechnen), dann haben wir einen sehr langen Sprint hinter uns. Inzwischen habe ich festgestellt, was ich an einem PDF-Magazin mag und womit ich echte Schwierigkeiten habe. Dazu mehr in diesem Artikel. Außerdem gebe ich einen kleinen Einblick in die Inhalte der ersten Ausgabe.
Vorschau auf das UPLOAD-PDF-Magazin
Beispielseiten aus der aktuellen Version des Magazins. Man sieht vielleicht, in welche Richtung es geht. In Details wird sich das Layout allerdings noch ändern und es fehlt noch die Feinarbeit. Lasst Euch überraschen.

Die Vorgeschichte

Die Idee, ein eigenes PDF-Magazin zu starten, ist sicher inzwischen ein Jahr alt. Ursprünglich dachte ich noch daran, mein Projekt Internet optimal nutzen komplett zu überarbeiten, technisch auf eine neue Basis zu stellen und ihm ein regelmäßiges PDF-Magazin an die Seite zu stellen.

Dann fiel mir aber auf, dass es schon ungeheuer viele Blogger und Podcaster gibt, dass mir immer wieder neue PDF-Magazine begegnen und aus all diesen neuen Möglichkeiten etwas Neues entstehen wird – und dass dieser Bereich derzeit kein Magazin hat.

So schwenkte ich kurzfristig um und UPLOAD war geboren.

Klar war: Das PDF-Magazin sollte nicht allein stehen. Davon versprach ich mir nichts. Erst wollte ich eine funktionierende Website haben, dann sollte das PDF-Magazin dazukommen. Die ersten Wochen war ich damit bestens beschäftigt. Seit etwa drei Monaten rückt das Thema PDF immer mehr in den Vordergrund.

Der Endspurt zur Nummer 1

Eine erste Version der Ausgabe Nr. 1 hatte ich vorige Woche schon auf dem Schirm. 39 Seiten sind es aktuell, was sich aber wohl noch einmal ändern wird. Die meisten Texte sind da, aber es gab doch die eine oder andere Lücke. Illustrationen fehlten noch. Ein bisschen Feinschliff hier und da. Das summiert sich.

Im Moment erstellt Olaf Penke “der maschinist” die erste weitgehend vollständige Version der Ausgabe Nr. 1. Eine wahre Herkules-Aufgabe. Dann werden wir sie uns gemeinsam ansehen und sicher noch viele Kleinigkeiten anpassen und die (hoffentlich) letzten Lücken schließen. Danach möchte ich das Magazin verschiedenen Leuten zeigen und mir ihre Meinungen und Hinweise einholen. Und wenn das geschafft ist, wird es veröffentlicht.

Einen genauen Termin habe ich noch nicht. Bei der ersten Ausgabe müssen wir so viele Dinge das erste Mal erfinden, entscheiden und machen – das kostet einfach Zeit. Bei der Nummer 2 sieht das dann anders aus. Das denken Olaf und ich jedenfalls heute ;-)

Aber wenn es vor dem Barcamp Hamburg mit der Veröffentlichung klappen könnte, wäre das prima. Mal schauen.

Der Inhalt

Dass sich der Schwerpunkt mit Abmahnungen beschäftigt, hatte ich ja bereits mehrfach erwähnt. Natürlich gibt es einen Abschnitt, der dieses Thema ganz grundsätzlich erklärt. Aber mir geht es bei dem Magazin mehr darum, ein Thema aus verschiedenen Sichtweisen darzustellen, unterschiedliche Leute zu Wort (oder zu Bild) kommen zu lassen. Inwieweit mir und uns das bei der Erstausgabe schon gelungen ist, wirst Du bald beurteilen können. ;-)

Einige Inhalte seien schonmal verraten: Kirstin Walther vom Saftblog schreibt, wie sie die Tage rund um ihre Abmahnung durch den Deutschen Olympischen Sportbund erlebt hat. Raphael Raue alias Soeren Onez vom onezblog macht sich Gedanken darüber, ob Abmahnungen das Bloggen verändern und stellt zur Diskussion, ob wir eine (neue) Blog-Ethik brauchen. Und Jürg Vollmer vom Krusenstern berichtet uns, wie die Blog-Szene in Russland aussieht und mit welchen Problemen die Blogger dort zu kämpfen haben. Außerdem haben die Grafikjungs und Modemädels eigens für das Magazin drei Illustrationen geschaffen, die den lesegestressten Augen eine Erholung und der rechten Gehirnhälfte etwas zu tun geben.

Das einmal als erster Appetitanreger… Es gibt noch ein paar Inhalte mehr und ich hoffe einfach, dass es alles in allem zu einem Magazin wird, dass Euch gefällt und bei dem Ihr gern wissen möchtet, wie denn die nächste Ausgabe aussieht. Dann hätten wir viel erreicht und die Mühe hätte sich gelohnt.

Der Download

Ich habe mich dazu entschlossen, das Magazin komplett kostenlos abzugeben. Wenn möglich, soll das in Zukunft auch so bleiben.

Es wird aber so sein, dass Du Dich als Leser einmal hier bei UPLOAD registrierst, bevor Du es herunterladen kannst. Ich denke, das kennst Du von anderen Seiten auch.

Hintergrund dabei: Ich möchte künftig den angemeldeten Nutzern noch mehr bieten. So wird es beispielsweise ein Forum geben, das natürlich wie andernorts auch nur nach Anmeldung genutzt werden kann. Wenn Interesse besteht, könnte es auch einen Newsletter nur für die Stammleser geben und noch einiges mehr.

Deine Angaben werden (natürlich) nicht an Dritte weitergegeben. Die Anmeldung besteht aus einem Nutzernamen, einem Passwort und einer Mailadresse.

Die Vor- und Nachteile eines PDF-Magazins

Was mir sehr gefällt: Man kann ein Thema an einem Ort sehr komprimiert auf ganz verschiedene Weisen angehen. Ähnliches gibt es sonst nur bei einem Blog-Karneval, aber da muss man sich als Leser immer durch verschiedene Weblogs klicken und hoffen, dass die Artikel auch künftig noch da sind. Das PDF-Magazin lädst Du runter und hast es auf der Festplatte. Du hast alles an einem Platz, Du kannst es auch ohne Internetzugang lesen, Du kannst es ausdrucken und und und.

Das hat schon was.

Total ungewohnt ist es, dass es so lange bis zur Veröffentlichung dauert. Vom Bloggen kennt man es, dass nur die eigene Tippgeschwindigkeit festlegt, wann ein Artikel erscheint. Dienste wie Twitter haben das inzwischen so weit getrieben, das man praktisch in Echtzeit veröffentlichen kann.

Und nun ein PDF-Magazin. Hier werden die Texte erst veröffentlicht, wenn alle Texte veröffentlicht werden, wenn das Layout fertig ist und der Veröffentlichungstermin da ist. So manchen Inhalt hätte ich am liebsten sofort online gestellt. Aber das ging natürlich nicht, weil ich ja dann nichts mehr fürs PDF-Magazin gehabt hätte.

Sowohl Vor- als auch Nachteil ist hingegen der begrenzte Platz. Einerseits macht es Spaß, so lang zu schreiben, wie man nur will. Dafür sind Blogs natürlich klasse. Andererseits ist es auch interessant, einen Artikel auf eine bestimmte Länge zu bringen. Meistens heißt das: kürzer schreiben! Damit diszipliniert man sich, formuliert (vielleicht) genauer und bedachter. Es ist eine andere Art des Schreibens, die aber ebenso interessant sein kann.

Das Fazit

Alle Beteiligten können es kaum noch abwarten, bis das Magazin erscheint – ich vorneweg. Wir hoffen, dass es interessant ist, sich herumspricht, zu Diskussionen anregt und als Bereicherung angesehen wird. Natürlich ist die erste Ausgabe immer eine Testausgabe. Sie ist unsere Nullnummer. Trotzdem solltet Ihr schon erkennen können, wohin die Reise geht.

Und natürlich haben die Planungen für Ausgabe Nr. 2 schon angefangen. Die erscheint dann in drei Monaten – so ungefähr ;-)

Jetzt neu: „Kanban – Die schnelle Einführung“

Kanban – Die schnelle Einführung
(Coverfoto: © fizkes, depositphotos.com)

Mehr über die Inhalte erfahren ...

 

5 Gedanken zu „Das PDF-Magazin auf der Zielgeraden

  1. Ja da freu ich mich auch schon drauf. Mit dem Registrieren müssen finde ich zwar schade, aber ich hoffe es zahlt sich aus.

    Viel Erfolg noch die letzten Tage.

  2. Hört sich sehr intressant an. Kannst dir ja auch mal mein PDF-Magazin anschauen, gibt es ab dem 26. Mai. Alles zum Theme Politik, Wirtschaft und Gesellschaft!

  3. Und wo genau kann man jetzt das Magazin bestellen?

    Die Idee ist interessant und ich habe für mich selbst schon über etwas Ähnliches nachgedacht. Bei mir sollen aber Blog-Artikel (in Zweitverwertung) in ein Print-Medium fliessen, das ich dann an Unternehmen schicken kann (per Post oder ev. auch E-Mail). Der Mittelstand liest nämlich bislang noch keine Blogs und könnte mit ein paar Appetithäppchen vielleicht doch für das Medium zu gewinnen sein…

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