Kleine Entscheidungshilfe: 13 Open Source CMS vorgestellt

Um ein Content Management System (CMS) kommt man kaum herum, wenn man eine Website betreiben will, deren Inhalte wechseln, bei denen vielleicht gar mehrere Personen beteiligt sind oder die ihre Nutzer auf verschiedenen Wegen erreichen soll. Dieser Artikel stellt 13 verbreitete CMS vor, die allesamt eines gemeinsam haben: Sie sind quelloffen und werden von zahllosen freiwilligen Helfern weiterentwickelt – Stichwort „Open Source“. Warum das ein Vorteil ist, wird eingangs erklärt. Vor allem aber geht es um die spezifischen Stärken, Schwächen, Besonderheiten und Schwerpunkte der jeweiligen Systeme.

(Foto: © Photocreo Bednarek – Fotolia.com)
(Foto: © Photocreo Bednarek – Fotolia.com)

Diesen Beitrag haben wir ursprünglich im August 2014 veröffentlicht und zuletzt im September 2018 aktualisiert.

Inhaltsverzeichnis


Kurze Begriffserklärungen vorweg

Content Management System (CMS)

Ein Content Management System (CMS) dient dazu, Inhalte zu verwalten. Es bestimmt, wie man sie eingibt und welche Möglichkeiten der Darstellung und Weiterverarbeitung man hat. In unserem Fall nutzt man sie für den Content von Websites. Die Internetseite des UPLOAD Magazins wird beispielsweise mit WordPress betrieben. Ebenso kann man ein CMS aber für interne Zwecke verwenden, beispielsweise ein Intranet.

Letztlich ist ein CMS eine Software, also ein Programm. Nur läuft sie nicht auf unserem eigenen PC, sondern auf einem spezialisierten Rechner: einem Webserver. Er sorgt dafür, dass man sie im Browser aufrufen kann.

Frontend und Backend

Das, was der durchschnittliche Nutzer der Website in seinem Browser sieht, nennt man dabei das Frontend. Der Bereich, in dem Redakteure, Administratoren und andere berechtigte Personen die Inhalte und Funktionen sowie teilweise auch das Aussehen der Website bestimmen, nennt sich Backend. Manche Systeme unterstützen Frontend-Editing. Das bedeutet: Nutzer mit den entsprechenden Rechten können die Inhalte der Seite im Frontend bearbeiten. Das ist für manchen leichter verständlich und vor allem für weniger erfahrene Anwender sehr nützlich. Zugleich sieht man sofort beim Erstellen der Inhalte, wie sie später auf der Seite aussehen werden.

Framework

Gelegentlich wird in den folgenden Beschreibungstexten auch von einem Framework die Rede sein. Vorstellen kann man sich das wie eine Vorlagen-Sammlung. Letztlich sind Frameworks dazu gedacht, Entwicklern wiederkehrende Arbeiten abzunehmen oder zu erleichtern. Manche CMS nehmen ein Framework als Grundlage, manche andere werden selbst als Framework genutzt.

Templates, Themes

Wenn es um das Aussehen der Website geht, also das Layout oder Design, ist häufig von Templates oder Themes die Rede. Die Idealvorstellung ist, dass die Inhalte einerseits und ihre Gestaltung andererseits zwei voneinander getrennte Dinge sind. Nur dann hat man die Freiheit, das Design bei Bedarf komplett zu ändern, ohne die Inhalte selbst antasten zu müssen.

Erweiterungen, Module, Plugins, Extensions, Add-Ons

Wichtig sind nicht zuletzt Erweiterungen, die je nach System auch Modul, Plugin, Extension oder Add-On genannt werden. Mit ihnen kann man sein CMS allgemein gesprochen um Funktionen erweitern, ohne selbst programmieren zu müssen. Manchen Profi gruselt es allerdings gelegentlich davor: Solche Erweiterungen können ein bis dato schnelles, sicheres und stabiles System ins Wanken bringen. Man sollte sich also nicht allein davon verführen lassen, dass es viele passende Erweiterungen für das Wunschsystem gibt. Es würde an dieser Stelle allerdings zu weit führen, dieses Thema detailliert zu behandeln.

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Was ist eigentlich „Open Source“?

Einen weiteren Begriff möchte ich ausführlicher erklären, weil er nicht nur im Zusammenhang mit CMS wichtig ist: „Open Source“.

Viele Programme, die wir alltäglich nutzen, sind „proprietär“. Das bedeutet: Die Software gehört der Firma, die sie entwickelt hat und auch nur diese Firma weiß, wie sie unter der Haube funktioniert. Auf jeden Fall aber hat dieses Unternehmen das letzte Wort, wenn es um die eigenen Softwareprodukte geht. Das bedeutet zugleich, dass man sich als Nutzer von dieser Firma abhängig macht. Sie bestimmt, welche Funktionen man bekommt und welche nicht. Hat man Daten in einem solchen proprietären Format gespeichert, kann man zudem nie sicher sein, dass man sie bei Bedarf in ein anderes Format überführen kann. Unternehmen können bekanntlich pleite gehen oder plötzlich ein Geschäftsfeld aufgeben – schon besteht die Gefahr, als Kunde im Regen stehen zu bleiben.

Bei einer „Open Source Software“ kann jeder Interessierte und Gewillte nachsehen, wie sie funktioniert. Wie Daten abgespeichert werden und wie die Features programmiert sind, ist offen einsehbar. Deshalb hat man als Nutzer unter anderem die Möglichkeit, Veränderungen, Verbesserungen und Erweiterungen vorzunehmen oder durch einen Profi vornehmen zu lassen. Man kann eine solche Software gar als Grundlage für ein eigenes Projekt nutzen, also beispielsweise ein vorhandenes Content Management System nehmen und ein neues daraus ableiten. Unter welchen Bedingungen das möglich ist, regelt die entsprechende Lizenz, unter der die Software steht.

Generell gehört eine Open Source Software aber nicht einem einzelnen Unternehmen. Stattdessen kümmert sich eine Community um Open-Source-Projekte – also eine Gemeinschaft von Freiwilligen und Interessierten. Sie beteiligen sich daran oftmals aus freien Stücken, zum Beispiel weil sie die Software selbst einsetzen oder die Grundidee wichtig finden. Es gibt aber hier auch Unternehmen, die sich an der Weiterentwicklung beteiligen und bezahlte Mitarbeiter abstellen.

Denn ein interessanter Aspekt an Open Source ist: Obwohl die Software selbst verschenkt wird, lässt sich damit Geld verdienen. Schließlich hat längst nicht jeder die Zeit und die Möglichkeit, beispielsweise ein Content Management System selbst zu installieren und zu warten. Hier greift man dann auf einen Dienstleister zurück. Und dieser korrigiert im Zuge dessen ebenso wie die anderen Mitglieder der Gemeinschaft Fehler, behebt Sicherheitslücken oder bringt Ideen für neue Funktionen oder sonstige Verbesserungen ein – damit die eigenen Kunden in Zukunft zufriedener sind und man sich manche wiederkehrende Handgriffe sparen kann.

Deshalb ist das Argument, dass Open Source „kostenlos“ sei, nebenbei bemerkt auch nicht wirklich korrekt: Man investiert schließlich entweder seine eigene Zeit und Arbeitskraft oder beauftragt jemanden damit. Aber die Einstiegshürde ist deutlich geringer. Zudem gibt es beispielsweise keine zentral festgelegten Grundgebühren. Man selbst entscheidet, wie viel und wofür man bezahlt.

Am Ende sind die eingangs genannten Vorteile viel wichtiger: Man macht sich unabhängig von den Entscheidungen eines einzelnen Unternehmens. Möchte man das Content Management System wechseln, ist das möglich. Ist man mit seinem Dienstleister nicht mehr zufrieden, sowieso.

Und Menschen wie ich können sich selbst aneignen, wie man beispielsweise WordPress installiert und anpasst. Schon kann ich ein Projekt wie dieses UPLOAD Magazin starten, ohne deshalb hunderte oder gar tausende von Euro investieren zu müssen. Ein wenig Webspace genügt für den Anfang und es kann losgehen.

Beachten muss man noch, dass Open Source nicht immer gleich Open Source ist. So ist bspw. Googles Mobil-Betriebssystem Android im Kern Open Source. Aber Google hat in den letzten Jahren mehr und mehr Elemente daraus zu proprietärer Software gemacht. Sprich: Wer die Open-Source-Version von Android installiert, hat nur ein Gerippe vor sich.


Die Qual der Wahl

Stellt sich nur noch die Frage: Welches Open Source CMS darf es denn sein? Wir stellen folgend zwölf vor. Wichtig ist zu erwähnen, dass es hierbei um Systeme geht, mit denen man auch umfangreiche Projekte umsetzen kann. Zudem ist die Liste bei weitem nicht vollständig – könnte sie auch nie sein, dafür gibt es einfach zu viele Systeme. Wir haben für diesen Beitrag mit der Initiative CMS Garden zusammengearbeitet.

Und wem die hier gezeigten Systeme zu umfangreich sind: Sebastian Schürmanns stellt in einem Artikel besonders simple CMS vor.

Außerdem gibt es neben den großen und bekannten Open Source Systemen noch zahlreiche weitere Optionen, wie zum Beispiel die Headless CMS, die zuletzt viel Aufmerksamkeit bekamen. Auf cmsstash.de kann man einige ausgewählte Lösungen sowie Marktübersichten über Flat-File-CMS, Headless Systeme oder Static Site Generatoren finden.

Wer sich für ein CMS entscheiden will, muss aber so oder so erst einmal wissen, wie die eigenen Anforderungen aussehen. Mögliche Fragen sind hier beispielsweise:

  • Wie sieht die Zielstellung der Website aus?
  • Welche Inhalte sollen angeboten werden?
  • Wie viele Personen sind beteiligt, braucht man vorgegebene Workflows und Berechtigungen?
  • Soll das CMS mehrere Websites zugleich verwalten können?
  • Ist Mehrsprachigkeit gefordert?
  • Wie sieht es mit Barrierefreiheit aus?
  • Suchmaschinenoptimierung?
  • Wie übersichtlich und benutzerfreundlich ist das System?
  • Wird eine Anbindung an andere Systeme benötigt?
  • …und sicher einige mehr, je nach individueller Anforderung.

Hier nun die zwölf CMS in alphabetischer Reihenfolge. Die Texte basieren dabei auf den Beschreibungen auf cms-garden.org (siehe Lizenz-Hinweis am Ende). Ich habe die Inhalte gestrafft, weil es hier vor allem darum geht, die unterschiedlichen Charaktere und Schwerpunkte der Systeme aufzuzeigen. Es ist jeweils der komplette Beschreibungstext verlinkt. Dort finden sich in der Regel weitere Verweise, z.B. auf die offiziellen Websites.


Contao

Dateiverwaltung im Contao-Backend

Das browserbasierte Content Management System erschien 2006 zunächst unter dem Namen TYPOLight und wurde 2010 in Contao umbenannt, weil es aufgrund des Namens oft irrtümlich für ein Derivat von TYPO3 (siehe unten) gehalten wurde.

Contaos einfaches, aber leistungsfähiges Templating-System liefert für fast jede Funktion eine Vorlage, die auf standardkonformem und barrierefreiem HTML5 basiert. Da diese Templates auf PHP basieren, können sie ohne weitere Vorkenntnisse angepasst werden – sprich: es muss keine systemeigene Template- oder Skriptsprache erlernt werden.

Die datenbankgestützte Dateiverwaltung von Contao folgt dem üblichen Schema. Inhalte können über die Contao-Oberfläche in die Dateiverwaltung geladen und dort in Ordnern strukturiert werden. Es ist ebenfalls möglich, Dateien direkt per FTP hochzuladen und mit der Datenbank zu synchronisieren.

Contao liefert bereits im Basissystem Kernmodule für die News- und Eventverwaltung. Mit wenigen Schritten stehen ein voll funktionsfähiger News­bereich mit Kommentarfunktion, RSS-Feed, Archiv und verschiedenen Themenkanälen sowie für Veranstaltungen eine Terminliste bzw. ein Kalender bereit. Die Inhalte einer Nachricht oder eines Events können neben den modulspezifischen Einstellungen auf Basis normaler Inhaltselemente erstellt werden.

Ein weiteres Modul bietet eine schlanke Newsletter-Funktionalität. Besucher können sich auf der Website für den Newsletter mit Double-Opt-in-Verfahren anmelden und wählen, welchen Newsletter-Themenkanal sie erhalten wollen. Jeder Newsletter kann im HTML- und Textformat versendet werden, wobei für jede Variante ein eigenes Eingabefeld für den Inhalt bereitsteht. Newsletter lassen sich auf Basis bestehender Inhaltselemente erstellen.

Der umfangreiche Formulargenerator stellt alle typischen Formularelemente (Eingabefeld, Select-Feld, Checkboxen, Radiobuttons, Textarea, Datei-Upload, Verstecktes Feld, usw.) zur Verfügung und ermöglicht auch die Erstellung komplexer Formulare.

Benutzer- und Rechtemanagement

Contao trennt streng zwischen Benutzern (Back­end, Eingabe von Daten/Inhalten) und Mitgliedern (Frontend, Ansehen/Herunterladen von Daten/Inhalten). Man kann mit Frontend-Modulen einen passwortgeschützten Bereich erstellen, der neben der Login- und Logout-Funktion optional ein Registrierungsformular, eine Passwort-vergessen-Funktion sowie die Möglichkeit zur Änderung der persönlichen Daten oder zum Schließen des Mitgliedskontos bietet.

Die Berechtigungen im Backend lassen sich auf verschiedensten Ebenen einstellen; sei es für Redakteure oder Administratorinnen mit vollen oder eingeschränkten Zugriffsrechten. Diese lassen sich grundsätzlich auf Seiten-, Artikel- und Dateimanagement-Ebene definieren.

Mehrsprachigkeit/Multisitefähigkeit

Mit Contao können in einer Installation mehrere Websites parallel betrieben werden. Für jede Website wird die Sprache und das dazugehörige Layout sowie optional die Domain definiert.

Die Vorteile auf einen Blick

Einer der größten Vorteile von Contao ist die leistungsfähige und erweiterbare Systemarchitektur. Neben der klassischen Website ist Contao auch für anspruchsvolle Projekte geeignet und ausgelegt. Die Anforderungen an den Webspace halten sich dennoch in Grenzen, so dass für kleine Projekte bereits übliche Angebote von günstigen Webhosting-Anbietern ausreichend sind.

Im deutschsprachigen Raum hat Contao viele engagierte Unterstützer/innen, die die Entwicklung des Systems und einer Vielzahl von Erweiterungen vorantreiben. Für die tägliche Arbeit mit Contao stehen eine große Auswahl von Informationesquellen bereit, vom Handbuch für Redakteure über Fachbücher und Schulungsvideos bis hin zum offiziellen Support-Forum.

Für professionellen Support stehen kann man sich an über 330 registrierte Contao-Partnerfirmen aus 13 Ländern wenden, die Dienstleistungen in den Kategorien Webdesign, Schulung, Programmierung und Webhosting anbieten.

Quelle und weitere Informationen: Contao im CMS Garden.


Contenido

Contenido Backend Editor

Seit 2000 ist Contenido ist als Open-Source-CMS am Markt vertreten. Im Inter-, Extra- und Intranet oder als Content-Provider für Drittsysteme sowie für viele weitere Anwendungen wird das System in zahlreichen Installationen bei namhaften Unternehmen eingesetzt.

Der Verwaltungsbereich wurde so konzipiert, dass Benutzer ohne umfassende Kenntnisse in der Lage sind, Inhalte von Online-Diensten zu erstellen, zu pflegen und zu verwalten. Zusätzlich läass sich das System in bestehende Infrastrukturen einbinden. Auch im Einsatz bei mehrsprachigen Webseiten unterstützt das System die Redaktion bei der Erstellung und Verwaltung.

Die Multimandantenfähigkeit macht es möglich, unterschiedliche Websites unabhängig voneinander in einer Installation zu pflegen und zu verwalten. Je Mandant können beliebig viele Sprachen angelegt und Inhalte damit synchronisiert, übersetzt und publiziert werden.

Die Inhalte werden innerhalb des CMS unabhängig vom Layout abgelegt. Hierdurch ist es möglich, den Inhalt auf verschiedenste Weise auszuliefern, beispielsweise als HTML, PDF, XML oder speziell für die Darstellung auf mobilen Geräten.

Die Basis der Webseite in Contenido sind Layouts. Diese stellen das statische HTML-Grundgerüst der Webseite bereit. Für dynamische Elemente, wie beispielsweise Navigation, Texte und Bilder steht das Konzept der Module zur Verfügung. Zur Darstellung der Modulinhalte kann sowohl die interne Template-Engine Anwendung finden als auch eine externe Template-Engine wie beispielsweise Smarty. Unterschiedliche Content-Typen ergänzen den Modulbereich. Inhaltstypen sind kleine Widgets, welche häufig genutzte Funktionen, wie z. B. Download-Listen oder Artikel-Teaser über einen Konfigurationsdialog für den Redakteur bereitstellen. Module und Layouts werden mit Hilfe von Vorlagen verknüpft. Hierbei können in den Layouts Container definiert werden. Diese Container lassen sich mit Hilfe der Vorlagen dynamisch mit Modulen befüllen. Die Vorlagen dienen dem Redakteur als Grundlage für die Eingabe und Verwaltung von Inhalten in Artikeln.

Zur Erfassung der Inhalte steht der Redaktion ein WYSIWYG-Editor zur Verfügung. Eine Vorschau der eingestellten Inhalte rundet die Bearbeitung im Backend ab. Das zeitgesteuerte Publizieren erlaubt eine gesonderte Online- und Offlinestellung von Inhalten. Das System stellt zusätzliche Funktionen bereit, um XML-Sitemaps, Metatags und Seitentitel über eigene Benutzeroberflächen automatisch generieren zu lassen.

Durch Plugins kann das System um zusätzliche Komponenten erweitert werden. Diese können sowohl im Backend als auch im Frontend Anwendung finden. Um die Komponenten dynamisch im System verwalten zu können, enthält Contenido einen Plugin-Manager, mit dessen Hilfe neue Plugins direkt im Backend installiert werden können. In der Standardinstallation des Systems werden diverse Plugins mitgeliefert.

Zielgruppe

Contenido sieht seine Stärke im Einsatz bei Organisationen, die umfangreiche mehrsprachige Webprojekte planen, ggf. mehrere externe Funktionalitäten und Apps integrieren und dabei der Redaktion ein System zur Verfügung stellen wollen, mit dessen Technik man sich nicht beschäftigen muss.

Quelle und weitere Informationen: Contenido im CMS Garden.


django CMS

Bis vor kurzem wurde django CMS noch als Geheimtipp gehandelt, aber seit Mercedes-Benz darauf setzt und auch andere Großunternehmen wie Orange, Vodafone, Discovery Channel, La Libération, National Geographic es nutzen, kann man das nicht mehr wirklich behaupten. Ursprünglich war es ein internes Projekt der Divio AG aus Zürich und eines der ersten Open Source CMS für das Web-Framework Django, das Programmierern die Arbeit erheblich erleichtert.

Es ist von Grund auf mehrsprachig aufgebaut, bietet ein ausgereiftes Rechte-Management, das den Bedürfnissen von kleinen wie großen Unternehmen gerecht werden kann, und ermöglicht dem Anwender, die Inhalte direkt auf der Seite via Frontend-Editing zu editieren. Das einfache Einbinden von komplexen Datenquellen mit wenig Aufwand wird als Hauptargument aufgeführt, um django CMS für große Seiten einzusetzen.

Typisch für das CMS ist die modulare Seitenstruktur. Es wurde nicht als Text-Editor entwickelt, vielmehr sind die Inhalte blockbasiert. Das System erstellt Seitenbäume, erzeugt daraus Menüs und füllt diese mit Content.

Da es nicht wie andere CMS über die Zeit aus kleinen Anfängen gewachsen ist, sondern als Grundlage ein Webframework hat, kann es automatisch auch auf sämtliche Tools von Django zurückgreifen. Django übernimmt die Kommunikation mit der Datenbank, erstellt automatisch Admin-Masken und Formulare für eigene Datenquellen, und Entwicklerinnen und Entwickler können auf Tausende andere Apps zurückgreifen, die auf Django basieren und sehr einfach in die Seite und das CMS zu integrieren sind.

Quelle und weitere Informationen: django CMS im CMS Garden.


Drupal

Der Duden setzt auf Drupal

Ursprünglich entwickelt als studentische Communitylösung, ist Drupal dank einer äußerst aktiven Entwicklergemeinde heute eher ein Framework als ein Content-Management-System im herkömmlichen Sinn. Es eignet sich für unterschiedlichste Individualanforderungen, und überzeugt mit Flexibilität, Skalierbarkeit, Barrierefreiheit und modernsten Webtechnologien. 38% der Fortune-50-Websites sind mit Drupal erstellt; im weltweiten Vergleich beim Einsatz von CMS liegt Drupal auf dem dritten Platz.

Was Drupal wohl am stärksten von anderen Content-Management-Sytemen unterscheidet, ist die Reduktion des Kernsystems auf das Wesentliche. In einer Standardinstallation findet sich nur eine Handvoll Module, die z. B. Suche, Kommentarfunktion oder RSS-Feeds bereitstellen. Auch diese müssen zum Teil erst aktiviert werden. An den Kernfunktionen erkennt man auch am besten, wo das System seine Wurzeln und gleichzeitig seine Stärke hat: bei der kollaborativen Inhaltserstellung („User-generated Content“). Kein Wunder also, dass Unternehmen wie Twitter und Instagram Drupal einsetzen.

Ausgehend von der Erfahrung, dass jedes Webprojekt etwas anders ist und dass auch Systeme mit einer Vielzahl von Standardfunktionen nicht „out of the box“ alle Anforderungen bedienen, geht Drupal konsequent den umgekehrten Weg: maximal reduziert. Alle gewünschten Funktionen werden modular installiert. Ein geflügeltes Wort der Community lautet: „Dafür gibt‘s doch ein Modul.“ Und das stimmt: unter tausenden gut dokumentierten Modulen findet man für nahezu jede Spezialanforderung eine einsatzbereite Lösung. Hier zeigt sich die Stärke von Open Source in besonderem Maße: Individualentwicklungen werden bereitwillig über die zentrale Plattform drupal.org kostenlos zur Verfügung gestellt und kontinuierlich verbessert.

Wer sich das Zusammensuchen von Modulen ersparen möchte, kann auch mit einem der Installationsprofile (Distributionen) beginnen, die – ebenso kostenlos wie ihre Komponenten – auf typische Anwendungsfälle maßgeschneiderte Lösungen anbieten, beispielsweise für Behörden, Verlage oder Online-Shops.

Durch den Ansatz, nur das zu installieren, was benötigt wird, profitiert Drupal von drei entscheidenden Vorteilen. Erstens Performancegewinn: Die schlanke Installation verbraucht wenig Ressourcen, während Administration und Redaktion nur die Funktionen sehen, die auch im Einsatz sind. Zweitens fällt auch nur für die benötigten Funktionen Wartungsaufwand an, während das System robust und wenig angreifbar ist. Und drittens: das System wächst mit, wenn die Anforderungen komplexer werden.

Auch das Bedienkonzept ist anders als das vieler CMS. Drupal unterscheidet nicht zwischen „Frontend“ und „Backend“: Über das fein granulierte Rollen- und Rechtemanagement wird abgefragt, welche Berechtigungen anonyme oder eingeloggte Benutzer haben, dann werden die entsprechenden Links/Menüs bereitgestellt. Berechtigungen werden vom Administrator entsprechend den Anforderungen gesetzt, so dass sich das System dem Einsatzzweck anpasst, nicht umgekehrt. Typische Redaktionsansichten erscheinen in einer Standardinstallation in einem eigenen Design (Theme), auf Wunsch kann das Aussehen mit einem Klick aber vollständig auf das „Frontend“-Erscheinungsbild angepasst werden.

Das System geht grundsätzlich davon aus, dass Inhalte an mehreren Stellen auftauchen können. Die Eingabemasken für den Textkörper sehen die Eingabe einer Zusammenfassung vor, die standardmäßig für den Teaser auf Übersichtsseiten verwendet wird. In einer Grundinstallation erstellt Drupal chronologische oder stichwortbasierte Übersichtsseiten. Zusammenstellungen nach beliebigen anderen Kriterien lassen sich über Module realisieren.

Quelle und weitere Informationen: Drupal im CMS Garden.


Joomla!

Joomla!
Startseite des Joomla!-Backends

Joomla! belegt in der Rangliste der meistgenutzten CMS weltweit den 2. Platz hinter WordPress (siehe unten) und hat sich in den letzten zwölf Jahren einen festen Platz in der Welt der Open-Source-CMS erarbeitet. Dies ist umso erstaunlicher, wenn man sich vor Augen führt, dass das Projekt erst am 01. September 2005 entstanden ist und seitdem ein rapides Wachstum erlebt, das alle Beteiligten überrascht hat.

Im Vergleich zu anderen Systemen gilt Joomla! als leicht erlernbar. Die Installation ist selbst für Neulinge innerhalb von 5 Minuten erledigt und funktioniert auf nahezu jedem Webhosting. Die zahlreichen frei verfügbaren Tutorials und nicht zuletzt die intuitive Bedienung führen zu schnellen Erfolgserlebnissen. Auch komplexere Projekte und Funktionen lassen sich dank der mehr als 7.500 verfügbaren Erweiterungen und unzähligen fertigen Designs mit geringen Vorkenntnissen realisieren. Anwender können bereits mit grundlegenden Kenntnissen eine eigene Website gestalten und betreiben.

Eine große Stärke von Joomla! ist die nahezu grenzenlose Anpassbarkeit an die eigenen Bedürfnisse. Das System stellt sowohl Anwendern als auch Entwicklern eine Vielzahl von Schnittstellen bereit, welche es erlauben, nahezu jedes Detail zu verändern, ohne dafür Anpassungen am Kern des Systems vornehmen zu müssen. Gerade diese Flexibilität macht Joomla! zu einem unverzichtbaren Werkzeug mit dem selbst komplexe Szenarien abgebildet werden können.

Die beiden größten Defizite weist Joomla! im Bereich des „klassischen“ Content-Management und im Bereich der Multi-Site-Fähigkeit auf. Beim klassischen Content-Management, womit z. B. die einfache Erstellung und Formatierung von Inhalten und die Abbildung von Workflows gemeint sind, sind die Schwierigkeiten bedingt durch die grundlegende Architektur von Joomla!, die standardmäßig nur ein großes, editorgestütztes Eingabefeld für Texte vorsieht. Was im ersten Moment intui­tiv und simpel klingt, führt bei komplexeren Forma­tierungen aber oftmals zu Problemen.

Eine signifikante Verbesserung ist daher die Bereitstellung von individuellen Eingabefeldern („Custom Fields“), die mit Version 3.7.0 eingeführt wurden. Hier lassen sich individuelle Eingabefelder ohne Overrides oder Drittanbieter-Erweiterung direkt ins System integrieren.

Damit bleibt noch die fehlende Multi-Site-Fähigkeit, also die Unterstützung zur Verwaltung von verschiedenen, teils separaten, Seiten aus einer Installation heraus. Auch dafür existieren bereits eine ganze Reihe von Erweiterungen, die sich dieses Problems annehmen.

Nichtsdestotrotz ist es mit Joomla! möglich, Web-Projekte nahezu jeder Größenordnung zu realisieren. Besonders geeignet ist das System dabei für mittelgroße Projekte, die über vielfältige Funktionen verfügen sollen, ohne dabei zu sehr auf Funktionen des Enterprise-Content-Management angewiesen zu sein.

Quelle und weitere Informationen: Joomla! im CMS Garden.


Neos

Ursprünglich wurde Neos als vollständige Neuimplementierung von TYPO3 (siehe unten) nach modernen Technologiestandards ins Leben gerufen. Es erschien 2013 unter dem Namen TYPO3 Neos in Version 1.0. Da das „klassische“ TYPO3 CMS aber parallel ebenfalls weiterentwickelt wurde, gingen die beiden Systeme 2015 getrennte Wege. Seitdem ist Neos ein eigenständiges Open-Source-Projekt mit lebendiger Community.

„Content’s first choice“ ist nicht nur das Motto, sondern gelebte Realität im Neos CMS. Von Beginn an wurde Neos als besonders benutzerfreundlich für Redakteure, Texter und Editoren konzipiert. Dreh- und Angelpunkt ist dabei das sogenannte Inline Editing: ein echter WYSIWYG-Editor. Anders als in klassischen CMS müssen Redakteure nicht mehr dutzende Formularfelder für Überschriften, Titel, etc. ausfüllen, nur um danach via Preview-Button eine grobe Vorschau der neuen Seite oder des Blog Posts zu erhalten. Stattdessen bearbeiten sie direkt die Inhalte der eigentlichen Seite, genau im gleichen Design und Layout.

Gleiches gilt für verschiedene Darstellungsformen wie bspw. Tablet, Smartphone oder gar Google-Suchergebnisse: Zwischen den Ansichten lässt sich einfach hin und her schalten, ohne dabei die Seite verlassen zu müssen. Inhalte lassen sich somit schnell und einfach für verschiedene Kanäle optimieren.

Ein weitere Spezialität sind die sogenannten Content Dimensions. Der Clou: Redakteure können beliebig viele Versionen eines Inhalts für verschiedene Zielgruppen erstellen. Inhalte stehen so nicht nur in unterschiedlichen Sprachen, sondern z.B. auch für verschiedene Zielgruppen (Geschlechter, Kulturen, Regionen, Rollen, etc.) bereit – natürlich mit beliebigen Fallbacks. Marketingkampagnen lassen sich somit ganz gezielt steuern. Auch das Pflegen von mehreren Seiten (Multi-Sites) in einem Neos System gehört zum Standardrepertoire.

Neue Inhalte durchlaufen in Unternehmen von der Erstellung bis zur Veröffentlichung oftmals mehrere Reviews und Freigabeprozesse. Mithilfe von User- bzw. Team-Workspaces, gepaart mit einem flexiblen Nutzer- und Bereichtungsmanagement lässt sich Neos problemlos in bestehende Prozesse integrieren.

Neos ist trotz seines Fokus auf Content kein reines CMS. Viel mehr bezeichnet die Community Neos als „Content Application Platform“. Neben klassischen Websites spielt Neos seine volle Stärke bei anspruchsvollen und komplexen Projekten aus: Integration von Dritt-Software, Anbindung an Fremdsysteme, Shop-Integrationen, usw. Ebenso lassen sich vorhandene Erweiterungen einfach via Composer installieren (Google Analytics, IBM Watson, Elasticsearch, etc.), oder selbst individuelle Erweiterungen schaffen. So wurde mit Neos 4.0 die Assets API (beta) eingeführt, mit deren Hilfe man auf andere Speicherorte (Google Drive, Dropbox, usw.) und gar auf Fotodienste wie Fotolia, Unsplash, etc. über das Media Management von Neos zugreifen kann, ohne die zu bearbeitende Seite selbst verlassen zu müssen.

Der Erweiterbarkeit von Neos sind kaum Grenzen gesetzt. Den „Neos Award 2018“ erhielt beispielsweise ein Projekt, das die Inhalte eines Verlagskunden direkt aus Neos in ein InDesign-Template exportiert – inklusive spezieller Markups für die Druckvorstufe. Das doppelte Pflegen und Setzen von Inhalten ist damit nicht mehr nötig.

Die größte Stärke der Neos-Community ist ihre Innovationskraft. Nach dem frisch abgeschlossenen Rewrite der Benutzerpberfläche in React arbeiten die Entwickler aktuell z.B. an der Integration von Machine Learning oder der Neuimplementierung des Neos Content Repository mit CQRS und EventSourcing. Insbesondere Letzteres macht Neos auch für Banken, Versicherungen und Behörden besonders interessant, da es verschiedene Revisionen der Inhalte sicher gegen nachträgliche Veränderungen speichert. Neben regionalen Meetups und Sprints, trifft sich die Community auf der jährlichen Neos Con, um Wissen zu teilen, sich in Persona kennenzulernen und Neuigkeiten rund um Neos, verwandte Technologien und Business-Themen zu erfahren.

Text: Fabian Tschök, Sandstorm.de. Weitere Informationen: Neos im CMS Garden.


OpenCms

OpenCms
Demoseite des OpenCms mit Frontend-Editing

OpenCms ist eine umfangreiche CMS-Plattform für den Einsatz im Internet oder Intranet. OpenCms wird seit dem Jahr 2000 kontinuierlich als Open-Source-Projekt entwickelt. Es basiert auf der Java-Plattform und kommt vor allem in mittleren und größeren Unternehmen zum Einsatz.

Entsprechend ist die Entwicklung an den Bedürfnissen von Unternehmen und großen Organisationen ausgerichtet. Für diese Zielgruppe ist es wichtig, dass das CMS optimal in die vorhandene Systemlandschaft integriert werden kann. Die Java-Plattform ist in vielen Unternehmen der de-facto Standard für die Verknüpfung der IT-Infrastruktur. Weiterhin sind dort oftmals aufwendige Datenbank-Installationen mit Oracle, DB2 oder MS-SQL anzutreffen.

Die Redaktionsoberfläche von OpenCms 8.5 wurde komplett in HTML5 erstellt. In der Redaktionsansicht werden in OpenCms Bedienelemente direkt über die zu bearbeitende Webseite eingeblendet. Einzelne Inhaltselemente auf der Seite sind mit Drag & Drop zu verschieben, auf die gleiche Art lassen sich auch neue Inhalte erstellen. Texte können direkt „inline“ auf der Seite erstellt oder geändert werden, ohne Wechsel der Ansicht in einen speziellen Editor. Ein formularbasierter Editor steht alternativ zur Verfügung.

Für Administratoren gibt es zusätzlich eine Power-User-Ansicht. Diese bietet eine umfangreiche Rechte- und Rollenverwaltung mit fein granulierbaren Zugriffsberechtigungen für die Redaktion. Über eine klassische Baum­ansicht kann man sämtliche Ressourcen individuell verwalten. Das System ist Multisite- und Multidomain-fähig und unterstützt die Verwaltung von Inhalten in mehreren Ausgabesprachen mit verschiedenen Zeichensätzen.

OpenCms weist im Vergleich mit einigen anderen CMS eine kleinere Community von Entwicklern auf. Auch ist die Anzahl der Installationen geringer als bei manchen anderen Systemen. Dies liegt vorwiegend in der klaren Ausrichtung auf Java und dem professionellen Anwenderbereich begründet. Eine OpenCms-Installation wird in der Regel auf die genauen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten, daher gibt es deutlich weniger „Out of the Box“-Installationen, die ein vorhandenes Template benutzen und nur leicht anpassen.

Dennoch ist die Community sehr aktiv, so wird z. B. jährlich die Benutzer- und Entwicklerkonferenz OpenCms Days abgehalten, auf der Anwender aus aller Welt ihre Projekte vorstellen.

Quelle und weitere Informationen: OpenCms im CMS Garden.


papaya

papaya
Beispiel des papaya-Backends

papaya CMS wurde von 2001 bis 2005 kommerziell vertrieben, ist heute aber unter der GNU General Public License (GPL) frei erhältlich. Der Fokus liegt auf dem Unternehmenseinsatz.

In papaya sind Inhalt und Layout strikt voneinander getrennt. Der Inhalt liegt als XML vor und wird im Backend über Eingabemasken eingegeben, und auch die dynamisch generierte Ausgabe von Anwendungsmodulen ist XML. Die Inhalte werden über verschiedene Ausgabefilter in das gewünschte Zielformat umgewandelt.

Inhalte können durchgängig mehrsprachig vorgehalten werden. Der Sprachcode ist Teil der URL, und Links auf die jeweils anderen Sprachversionen werden automatisch bereitgestellt.

papaya CMS wird mit zahlreichen Modulen bereitgestellt – neben der reinen Verwaltung dynamisch generierter Seiten erhalten Sitebetreiber beispielsweise Foren (einschließlich Seitenkommentaren), Kalender, frei gestaltbare Feedback-Formulare oder Community-Features.

Die Benutzeroberfläche ist workfloworientiert aufgebaut. Das bedeutet, dass Buttons für bestimmte Funktionsaufrufe auch die einzelnen, von einander abhängigen Arbeitsschritte nachbilden. So findet sich etwa in der Seitenansicht eine Toolbar mit den Buttons „Eigenschaften“, „Ansicht“ und „Inhalt“, was die logische Reihenfolge abbilden soll, mit der Seiten erstellt werden.

Mit der vollständigen Trennung von Logik, Inhalt und Layout wird die Erstellung barrierefreier Websites begünstigt. Die Verwendung von XSLT-Templates garantiert, dass stets valider HTML-Code entsteht – eine der wichtigsten Voraussetzungen für Barrierefreiheit. Die mitgelieferten Beispieltemplates genügen den Anforderungen gemäß BITV (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung).

In ein und derselben papaya-Installation können beliebig viele Webites unter verschiedenen Domains verwaltet werden. Zahlreiche Konfigurationsoptionen lassen sich für jede einzelne Domain überschreiben, beispielsweise die zugehörige Startseite aus dem Seitenbaum, das zu verwendende Template-Set oder das Theme, sodass vollständig unabhängige Websites mit unterschiedlichem Layout entstehen.

Das Backend verfügt über ein modulares Rollen- und Rechtesystem. Rechte können dabei sowohl einzelnen Usern als auch Gruppen zugewiesen werden, und jeder Benutzer kann mehreren Gruppen angehören. Alle Benutzeraktivitäten im Backend, die Veränderungen herbeiführen, werden mitsamt Benutzerkennung protokolliert und können in der Protokollansicht eingesehen werden.

Eins soll aber auch nicht verschwiegen werden: papaya CMS ist aufgrund seiner Leistungsfähigkeit eine recht komplexe Software. Der Einstieg fällt im Vergleich zu Blogs oder kleineren Content Management Systemen schwerer.

Quelle und weitere Informationen: papaya im CMS Garden.


Plone

Das neue Interface für Ordnerinhalte in Plone

Plone ist ein leistungsfähiges und flexibles Python-basiertes Content-Management-System, das seinen Schwerpunkt auf die Sicherheit legt. Im direkten Vergleich mit anderen Content-Management-Systemen schneidet Plone aufgrund seiner herausragenden Sicherheitsarchitektur am besten ab.

Der dem System zu Grunde liegende Applikations-Server skaliert von einfachen Websites bis hin zu komplexen Installationen. Plone dient dabei häufig als Basis für individuelle Lösungen.

Unter dem Dach der Plone Foundation, einer gemeinnützigen und unabhängigen Stiftung, wird das System seit dem Jahr 2000 aktiv entwickelt und von einer engagierten Community vorangetrieben, die für ihre qualitativ hochwertige Open-Source-Entwicklung bekannt ist.

Der Installer richtet Plone auf allen gängigen Systemen ein. Anleitungen für die Installation bei den bekannten Cloud-Diensten stehen in der Dokumentation zur Verfügung. Plone kann nach der Installation sofort genutzt werden.

Die Erweiterungen decken alle Bereiche der Arbeit mit Inhalten, Dokumenten und Dateien ab. Die Erstellung von Formularen, Social Sharing, Personalisierung und vieles mehr erweitern die Möglichkeiten von Plone. Durch die Architektur ist es den Erweiterungen nahezu unmöglich, kritische Sicherheitslücken unbeabsichtigt zu öffnen.

Plone ermöglicht Kontrolle über die Inhalte von der Erstellung bis zur Veröffentlichung. Redakteure speichern Inhalte und Metadaten grundsätzlich versioniert und durchsuchbar. Redaktionelle Abläufe und die Berechtigungen für Rollen und Gruppen sind flexibel anpassbar.

Plone kümmert sich auch um die wiederkehrenden Tätigkeiten. Mit konfigurierbaren Regeln können Inhalte automatisch veröffentlicht oder verschoben werden. Die Benachrichtigung von beteiligten Redakteuren – z. B. bei der Veröffentlichung von Inhalten – ist ebenfalls möglich.

Das User-Interface von Plone ist in 65 Sprachen verfügbar. Inhalte können in beliebigen Sprachen gepflegt werden. Sprachen mit einer alternativen Schreibrichtung wie Arabisch und Hebräisch sowie komplexere Schriftsätze wie Chinesisch, Japanisch oder Griechisch können ebenfalls genutzt werden.

Barrierefreiheit wurde von Grund auf bedacht – Plone ist konform mit WCAG 2.0 und damit auch mit BITV 2.0 und erfüllt den W3C-WAI-AA-Standard sowie die „U.S. Government Section 508 Standards“ für Barrierefreiheit. Für alle JavaScript-gestützten Elemente gibt es Fallbacks, die in jedem Browser funktionieren.

Plone ist für den Einsatz im Enterprise-Segment gedacht. Für einfache Webseiten oder Blogs ist das System daher in den meisten Fällen überdimensioniert. Weil Firmen und Organisationen ihr Layout ohnehin entsprechend den Vorgaben der Corporate Identity umsetzen, ist die Anzahl der frei verfügbaren Themes verschwindend gering.

Quelle und weitere Informationen: Plone im CMS Garden.


REDAXO

Das Backend von REDAXO (Screenshot: Von Schuer – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0)

REDAXO ist nicht als „Out of the Box“-System konzipiert. Dementsprechend ist eine frische REDAXO-Seite erst einmal leer und enthält weder Inhalte noch Templates oder Module. Im Paket ist aber eine einfache Beispielwebsite enthalten und innerhalb der Community lassen sich weitere finden.

Die Grundidee von REDAXO ist es besonders seit Version 5, einen „schlanken Kern“ anzubieten: Nur grundlegende Funktionen etwa für Struktur und Inhalte, die Benutzerverwaltung oder die Medienverwaltung sind enthalten. Weitere Features fügt man bei Bedarf über „AddOns“ hinzu. Die werden sowohl vom Entwicklungsteam selbst als auch von der Community angeboten.

Diese AddOns finden sich in REDAXO selbst im „Installer“, der seine Daten aus einem zentralen Verzeichnis bezieht. Hier lassen sich zudem sowohl die AddOns als auch das System selbst aktualisieren.

Letztlich wird REDAXO eher als Framework (siehe oben) angesehen. Sprich: Es stellt Werkzeuge bereit, um Websites zu entwickeln. Auf der offiziellen REDAXO-Seite heißt es dazu:

Aufgrund des Leistungsumfangs und seiner offenen Architektur kann es auch für vielfältigste Informations-Management-Lösungen eingesetzt werden. Es eignet sich sowohl für kleinere Auftritte als auch für große und komplexe Internetportale.

Der modulare Aufbau soll sicherstellen, dass man nur das bekommt, was man auch braucht. Zugleich ist das System dadurch flexibel. Und es lässt sich auch für umfangreiche Projekte einsetzen.

Ein interessantes Detail: Artikel werden bei REDAXO über beliebig viele Inhaltsmodule aufgebaut, deren Ein- und Ausgabe gezielt von den Entwicklern gesteuert werden kann. Das macht das System sehr flexibel im Umgang mit unterschiedlichsten Inhalten und Layouts.

Um die Weiterentwicklung von AddOns abzusichern, haben sich die „Friends of REDAXO“ (FOR) zusammengeschlossen. Aktuell besteht die Gruppierung aus 58 Entwickelnden, die gemeinsam 92 Projekte pflegen (Stand: August 2018). Ein Großteil der relevanten AddOns sind inzwischen FOR-Projekte. Bedeutet: Sollte der ursprüngliche Entwickler einmal ausscheiden, kann die Gemeinschaft nahtlos übernehmen. Dadurch soll REDAXOs Ökosystem langfristig abgesichert werden.

Quelle und weitere Informationen: REDAXO bei Wikipedia


ScientificCMS

Bearbeiten der Kategorien im Backend

ScientificCMS zielt darauf, den Aufwand für die Gestaltung und laufende Pflege der Webseiten wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen zu verringern und gleichzeitig eine bessere Nutzung der Internettechnologie für wissenschaftliche Kommunikation zu ermöglichen. Es richtet sich aber auch an Einrichtungen, die eine Vielzahl unterschiedlicher Informationen mit hoher Komplexität auf ihrer Webseite bereitstellen.

Informationen sind in ScientificCMS als Dokumente (Content-Items) organisiert. Jedes Dokument hat einen Typ, der bestimmte Felder definiert. Diese Dokumente werden automatisch und regelbasiert zu Webseiten zusammengestellt. Die Organisation über Dokumente ermöglicht die Verwendung in mehren Kontexten und die damit verbundenen Vorteile.

Die zu verarbeitenden Informationen sind in logische Blöcke gegliedert, z. B. einen einleitenden Text (Lead-Text) einen Haupttext und zusätzliche Informationen. Durch diese Aufteilung ist es möglich, eine Webseite mehrstufig zu gestalten. Das heißt, ein prägnanter kurzer Text steht für den ersten Blick auf die Seite zur Verfügung und darunter befinden sich verlinkte weitergehende Informationen. Diese Linklisten (Objektlisten) werden automatisch aus den Dokumenten erzeugt.

ScientificCMS bietet eine umfangreiche Sammlung von Dokumenttypen, organisiert in Modulen, an. Aus diesen Dokumenttypen kann ein für den jeweiligen Anwendungsfall zugeschnittenes Bundle erstellt werden.

Die Bearbeitung der Dokumente erfolgt in Formularen. Die Autoren werden weitgehend von den technischen Feinheiten und Eigenheiten des WWW abgeschirmt. Die Anwender müssen sich nicht um Gestaltungsfragen kümmern und können sich auf die Inhalte konzentrieren.

Kategorien sind nicht nur in der Wissenschaft ein bewährtes Instrument, um Inhalte systematisch und sachorientiert aufzubereiten und einen einfachen Zugriff nach unterschiedlichen Gesichtspunkten zu ermöglichen. ScientificCMS bietet die Möglichkeit, mehrere Kategoriensysteme, die untereinander verknüpft sein können, aufzubauen, die in der Gesamtheit einen polyhierachischen Thesaurus bilden können. Besucher greifen über Kategorien auf den Inhalt zu; auch die von Webseiten vertraute Navigation ist im Hintergrund nichts anderes als ein Kategoriensystem, das für eine spezifische Funktion genutzt wird.

ScientificCMS bietet ein redaktionelles System mit verschiedenen Rollen für verschiedene Benutzer. Es können z. B. auch Benutzergruppen eingerichtet werden, die gleiche Rechte zugewiesen bekommen. Das System ist mehrbenutzerfähig.

Die Bearbeitung eines Dokumentes ist an Rollen, z. B. Autor, Lektor, Herausgeber, und entsprechende Berechtigungen geknüpft. Die einzelnen Arbeitsschritte von der Erstellung bis zur Veröffentlichung auf der Webseite ist durch Arbeitsabläufe bestimmt. Es werden verschiedene Arbeitsabläufe angeboten. Über ein optionales Benachrichtigungssystem können zuständige Personen per E-Mail über Beginn und Abschluss von Arbeitsschritten informiert werden.

Quelle und weitere Informationen: ScientificCMS im CMS Garden.


TYPO3

TYPO3
Backend von TYPO3 CMS

Die Community bezeichnet TYPO3 CMS gern als „das Enterprise Content Management System“, was es mit seinen etwa 500.000 Installationen in Universitäten, der Regierung und Unternehmen auch unter Beweis stellt. Für TYPO3 findet man in der deutschsprachigen DACH-Region ein großes Angebot an Agenturen und Dienstleistern. Die Community und die TYPO3 Association haben gemeinsam daran gearbeitet, den kommerziellen Arm des Projekts zu gründen: 2016 wurde die TYPO3 GmbH aus der Taufe gehoben. Sie ist ein Serviceunternehmen rund um TYPO3 CMS, das die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit des Ökosystems als Ganzes sichern und voranbringen soll, sie unterstützt die Core-Entwicklung und agiert bei Bedarf auch als offizieller Anbieter des Systems. Zum Kundenservice gehören Angebote wie Projektprüfungen, SLAs, verlängerte Supportzeiten für ältere TYPO3-CMS-Versionen sowie ein Partnerprogramm.

Für Seitenbetreiber und Administratorinnen hat das System eine lange Erfolgsgeschichte da es einen positiven ROI durch stabile Applikationen liefert, die auf Langfristigkeit ausgelegt sind. Einige davon sind z.B. bereits seit mehr als 10 Jahren online (natürlich mit regelmäßigen Updates und Wartung) und sind dennoch flexibel genug, um Neuerungen integrieren zu können. Eine reibungslose Migration von älteren Versionen (4.5, 6.x und 7.x) auf die aktuelle Version 8.x ist möglich.

TYPO3 CMS bietet gute Unterstützung für Mehrsprachigkeit und Lokalisierungen, mit nützlichen Funktionen wie z. B. die Möglichkeit, Inhaltselemente direkt nebeneinander zu übersetzen. Die Administrationsoberfläche ist responsiv und auch eine responsive Vorschau ist integriert. Beides unterstützt das Arbeiten mit beliebigen Geräten und Bildschirmgrößen.

Hauptversionen werden in regelmäßigen Abständen alle 18 Monate herausgegeben. Die Version 8 wurde im März 2016 veröffentlicht. Bis zum Release von TYPO3 v9 LTS im Jahr 2018 wird diese Version voll unterstützt und bis März 2020 werden für diese Version sicherheitsrelevante Updates geliefert. Nach dem Ablaufen der regulären Laufzeit und des entsprechenden Supports durch die Community, bietet die TYPO3 GmbH kostenpflichtigen Extended Long-Term-Support. Dieses Angebot gilt jeweils für die Version, dessen Support zuletzt eingestellt wurde.

Highlights:

  • Multisitefähig
  • Multilingual
  • Jegliche Datenquelle möglich
  • Geeignet für Apps, responsive Sites
  • Inhaltsversionierung
  • Statischer (HTML-)Export

Quelle und weitere Informationen: TYPO3 im CMS Garden.


WordPress

Startseite des WordPress-Backends

WordPress ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Content-Management-System. Das System setzt auf die verbreitete Kombination von PHP und MySQL und läuft problemlos bei nahezu allen Webspace-Anbietern.

Ursprünglich als reines Blog-System entwickelt, fand WordPress schnell weite Verbreitung in der Welt der Blogs, wurde aber nach und nach zu einem vollwertigen CMS ausgebaut. Heute lassen sich mit WordPress ohne weiteres komplexe Webauftritte, Shops oder gar Community-Plattformen aufbauen.

In der Entwicklung des Backends, der Oberfläche zur technischen und inhaltlichen Verwaltung des Systems, gilt die Philosophie: “Decisions, not Options”. Bestechend einfach ist daher auch die Inhaltserstellung mit dem „nackten“ System: Grundsätzlich unterscheidet WordPress dabei zwischen statischen Seiten und dynamischen Beiträgen. Diese können mit einem einfachen Editor erstellt und mit Bildern oder anderen Medien angereichert werden. Beiträge werden automatisch nach Aktualität sortiert auf der Startseite aufgelistet.

Für Anforderungen, die über die Standardfunktionen hinausgehen, sind tausende Erweiterungen, sogenannte Plugins, im zentralen Pluginverzeichnis auf WordPress.org kostenfrei verfügbar. Aus dem Pluginverzeichnis lassen sich Plugins einfach direkt über die Pluginverwaltung des WordPress Backends installieren oder manuell via FTP auf den Server laden. Plugins lassen sich bei Bedarf mit einem einzigen Knopfdruck aktualisieren. Kritische Sicherheitsupdates werden automatisch installiert.

Auch im Bereich der Designs, bei WordPress sogenannte Themes, ist die Auswahl immens. Kostenfreie Themes werden, den Plugins nicht unähnlich, vorrangig über das zentrale Themenverzeichnis auf WordPress.org zur Verfügung gestellt. Zusätzlich zu tausenden freien hat sich auch bei Themes ein große Auswahl kostenpflichtiger Angebote entwickelt. Doch auch das Erstellen eigener Themes ist mit grundlegenden PHP-, HTML- und CSS-Kenntnissen dank diverser Vorlagen und ausführlicher Anleitungen recht einfach möglich. Mittlerweile sind nahezu alle neuen Themes responsiv, passen sich also der jeweiligen Bildschirmbreite an und sind somit auch für viele mobile Endgeräte wie Tablets und Mobiltelefone optimiert.

Auch komplexe Anpassungen, die den Umfang bestehender Plugins übersteigen, lassen sich mit WordPress in der Regel sehr gut umsetzen. Dies wird durch den Einsatz sogenannter Hooks und Filter ermöglicht. Durch sie können an nahezu jeder Stelle im Code Ergänzungen eingebracht und Ausgaben manipuliert werden. Ein ganzer Katalog gut dokumentierter Funktionen ermöglicht darüber hinaus sowohl Theme- als auch Plugin-Entwicklern das einfache und sichere Nutzen wichtiger Standardfunktionen.

Die Nutzung von WordPress als Plattform für komplexe Webanwendungen und Apps ist dank der Integration der REST API noch einfacher geworden. Über diese Schnittstelle ist es nicht nur möglich, WordPress als Redaktionssystem für eine Vielzahl von Kanälen (Web, Apps, etc.) zu nutzen. Auch der Austausch von Daten zwischen WordPress und anderen Diensten wird auf Basis der REST API einfacher und zuverlässiger.

Hier beim UPLOAD Magazin finden Sie zahlreiche weitere Beiträge zum Thema WordPress. Wir haben außerdem einen Themenschwerpunkt „Die WordPress-Werkstatt“.

Quelle und weitere Informationen: WordPress im CMS Garden.


Fazit

Zugegeben: Es ist nahezu ausgeschlossen, umfangreiche Content Management Systeme wie die hier aufgelisteten in einigen wenigen Absätzen vorzustellen. Zudem gibt es wie erwähnt neben diesen zwölf etliche weitere. Gerade für kleinere Websites oder die in letzter Zeit besonders beliebten „One Pager“ bieten sich andere Systeme an, die Sebastian Schürmanns in seinem Artikel in dieser Ausgabe vorstellt.

Aber trotzdem sollte deutlich geworden sein: Die hier gezeigten CMS haben sehr unterschiedliche Charaktere, Schwerpunkte und Besonderheiten. Zwar kann man mit entsprechendem Aufwand jedes der genannten Systeme für nahezu jeden Zweck einsetzen – es ist in der Regel aber sehr viel sinnvoller, ein von vornherein passendes CMS auszusuchen.

Lizenzhinweis: Falls nicht anders angegeben, greifen die CMS-Beschreibungen zurück auf Texte von cms-garden.org. Lizenz: CC BY-SA-3.0


Dieser Artikel gehört zu: UPLOAD Magazin 13

In dieser Ausgabe des Magazins dreht sich alles um Content Management. In vier Beiträgen geben wir eine Übersicht zu wichtigen Open Source CMS, stellen simple Systeme für einfache Seiten vor, portraitieren ausführlich Contao und zeigen, dass WordPress auch für den Einsatz bei großen Websites taugt.

Jan Tißler ist auch bekannt als jati. Er arbeitet seit über 20 Jahren als Journalist, die meiste Zeit davon digital. 2006 hat er das UPLOAD Magazin aus der Taufe gehoben. Er ist fasziniert von den Freiheiten des digitalen Publizierens und erklärt gern, wie Unternehmen, Organisationen oder auch Selbstständige mit ihren Botschaften im Netz gehört werden. Immer mit einem Bein fest in der Zukunft. Der gebürtige Hamburger lebt inzwischen in Santa Fe, New Mexico.

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11 Gedanken zu „Kleine Entscheidungshilfe: 13 Open Source CMS vorgestellt

  1. Danke für den sehr ausführlichen CMS Vergleich! Ich überlege aktuell noch, welches Content Management System wohl am sinnvollsten für mich wäre, weshalb so eine Übersicht sehr hilfreich ist.

  2. Bei mir steht WordPress an erster Stelle, das Dashboard ist sehr übersichtlich und man bekommt für jedes Problem ein Plugin. Man sollte es jedoch nicht übertreiben, weil Plugins auch die Geschwindigkeit des Dashboards beeinträchtigen

    Ich nutze seit einigen Wochen das folgende Affiliate-Theme –> affiliatetheme.io
    Wenn man Amazon-Produkte bewirbt, ist es genau das richtige Theme. Es nimmt einem durch die Festlegung von Taxonomien eine Menge Arbeit ab…zudem sieht es sehr gut aus! Meine Website: akkuschrauberset.de

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