Vorgestellt: Bookmarking-Dienst Mento

Eine Website zu machen, auf der man Links speichern kann, ist auf den ersten Blick nicht sonderlich innovativ. Mento ist aber der erste Dienst, der mich dafür wirklich begeistern konnte. Warum das so ist und was Mento alles kann, lest Ihr hier. Und am Ende erfahrt Ihr, wie Ihr Euch über einen Link des T3N-Magazins direkt bei Mento anmelden könnt – denn das geht eigentlich noch nicht.


Screenshot Mento

Ich will gleich zu Anfang ehrlich sein: Ich missbrauche Mento. Ich missbrauche diesen Dienst als Werkzeug für meine tägliche Arbeit. Was ich dort abspeichere, landet nicht unbedingt deshalb dort, weil ich den betreffenden Beitrag für so einzigartig oder die genannte Website überhaupt für erwähnenswert halte. Ich sammle über Mento Themen, Ideen und Fakten. Teilweise sind das Dinge, die jetzt sofort aktuell sind. Teilweise sind es Dinge, die erst in künftigen Artikeln einmal eine Rolle spielen werden.

Wer sich meine Mento-Seite ansieht, wird immer wieder Parallelen zu Themen bei T3N und UPLOAD feststellen. Ich organisiere nicht alles darüber, aber doch vieles. Und das liegt an einigen Besonderheiten des Dienstes, die ich inzwischen sehr schätze. Ich greife mal zwei Punkte heraus.

Punkt 1: Visualität

Ein herausragendes Feature ist die Tatsache, dass man sehr einfach Screenshots einer Website oder auch einzelne Bilder hinzufügen kann. Richtig Spaß macht Mento, wenn man den Firefox als Browser benutzt, denn für den gibt es eine passende Extension.

Wenn ich will, kann ich einen Link mit Mento “nur mal eben schnell wegspeichern”. Klar. Wenn ich mehr will, kann ich zum Beispiel einen Beschreibungstext hinzufügen – dazu genügt es, den Text auf der Seite markiert zu haben und schon wird er automatisch übernommen. Oder ich schreibe einen eigenen.

Ist die “Mento-Box” zum Abspeichern des Links offen, kann jedes Bild der Seite mit einem einzigen Klick hinzugefügt werden. Noch einfacher geht es wirklich nicht. Oder, halt, geht es doch: Beim Klick mit der rechten Maustaste auf das Bild gibt es im Firefox einen Unterpunkt: “Share this page and image on Mento” – schwupps, ist das Bild beim Speichern des Links bereits integriert. Und wenn ich zuvor einen Textabschnitt markiert hatte, ist der auch schon drin. Ich wüsste nicht, wie man das noch eleganter lösen könnte.

Nutze ich den Firefox, habe ich außerdem den Punkt “Share with Screenshot” zur Verfügung. Damit kann ich einen Ausschnitt markieren und er wird als Bild direkt zum Link übernommen. Das ist zum Beispiel ideal, um die Startseite einer neuen Website zu zeigen oder wenn man ein besonders schönes Design, eine Fotoserie oder ähnliche Dinge entdeckt hat, bei denen der visuelle Eindruck wichtig ist. Man kann über dieses Tool auch sehr schnell zeigen, worauf man gerade besonders hinweisen möchte.

Wer mag, kann noch Schlagworte hinzufügen und dem Link einem “Channel” zuordnen – in diesen Kanälen werden Links zu bestimmten Themen gesammelt. Hier erwarte ich mir für die Zukunft noch großes Potenzial, wenn die Nutzerzahlen weiter steigen.

Punkt 2: Empfehlungs-Netzwerk

Ein anderes schönes Feature von Mento sind die Community-Funktionen. So habe ich ein persönliches Netzwerk mit anderen Mento-Nutzern. Auf meiner eigenen Mento-Startseite sehe ich eine Mischung aus dem, was sie im Netz gefunden haben, zudem sehe ich, wenn sie einen meiner Links angeklickt haben. Meine Fundstücke können sie außerdem mit einem “Plus” versehen oder kommentieren. Hat jemand anderes den Link ebenfalls abgespeichert, wird mir das samt seines Kommentars dazu angezeigt.

Die Community und vor allem mein eigenes Netzwerk sind ein wichtiges Element bei Mento. Hier entscheidet nicht eine anonyme Masse, was interessant ist, sondern Menschen, die ich kenne. Bücher oder Filme lasse ich mir auch lieber von meinen Freunden empfehlen – ähnlich ist es hier bei Mento.

Vielleicht ist manchem Mento zu überladen, denn tatsächlich ist es ein Dienst mit vielen Funktionen. Gerade kürzlich hat der Mento-Macher Gregor Hochmuth ordentlich aufgeräumt und nicht so oft verwendete Punkte mehr in den Hintergrund geschoben. Aber ich kann sagen: Mir gefallen die Features sehr und es gefällt mir, dass ich in eiligen Momenten trotzdem einfach nur speichern kann.

Und für meine tägliche Arbeit möchte ich sowieso nicht mehr darauf verzichten.

Jetzt anmelden über T3N

Angesichts der vielen Funktionen kaum zu glauben, aber Mento ist praktisch gerade erst gestartet. Und eigentlich kann man sich noch nicht direkt anmelden. Gregor Hochmuth hat dem T3N-Magazin aber einen Link geschenkt, über den sich insgesamt 5.000 neue Nutzer anmelden können – das sollte erst einmal reichen. Einfach hier klicken und Zugang anfordern. Diesen Link könnt Ihr natürlich sehr gern in Euren Blogs, Twitter-Accounts und Lifestreams weiterverbreiten!

Noch mehr im T3N-Magazin Nr. 13

Titelbild T3N Magazin Nr. 13So viel Eigenwerbung sei erlaubt: Neben vielen anderen Themen findet Ihr in der kommenden Ausgabe des T3N-Magazins auch ein Portrait zu Gregor Hochmuth und Mento. Und eines kann ich verraten: Sein bisheriger Lebensweg und die Entstehungsgeschichte von Mento sind ausgesprochen interessant. T3N Nr. 13 gibt es ab 3. September im Bahnhofsbuchhandel, in ausgewählten Kiosken oder (Werbung!!!) hier im Abo.

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5 Gedanken zu „Vorgestellt: Bookmarking-Dienst Mento

  1. Hallo, danke für den Tipp. Ich habe zwar noch nicht dran gedacht, dass ich sowas brauche, aber es loht sich wohl sich den Dienst mal anzuschauen. Danke für die Anregung:) Gruß Lina

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