Zum Thema Musik gibt es viele spannende und interessante Startups und Webdienste – gerade auch im deutschsprachigen Raum. Das kann gar nicht sein, sagst Du, weil wir immer hinten dran sind? Bei uns gibt es keine guten Beispiele? Dann schau Dir einmal diese Liste an und urteile selbst. Viele davon finde ich auf jeden Fall sehens- und ausprobierenswert. Gefunden habe ich alle Dienste übrigens in der Startup-Datenbank des t3n Magazins, bei dem ich bekanntlich Redakteur bin. Aber warum solltet Ihr nicht einfach mal von meiner täglichen Arbeit profitieren? Eben. So sehe ich das auch. Los geht’s!

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Foto: © Barbara Helgason – Fotolia.com

Wiedergegeben in alphabetischer Reihenfolge.

Inhaltsverzeichnis

Einsamer Musiker

Ein Partnerportal nur für Musiker. Ich habe mich königlich über die Aufmachung der Seite amüsiert – obwohl ich kein Musiker bin.

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Justaloud

Bei Justaloud können Musiker kostenlos ihre Stücke verkaufen. Den Preis bestimmen die Kunden: Je häufiger sie kaufen, desto teurer wird ein Song. Hier wird also das klassische Modell der Nachfrage direkt ins Web übertragen. Interessant für alle, die auf der Suche nach neuer Musik sind. Interessant aber gerade auch für neue Bands.

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PLAY.FM

Hier bestimmen DJs, was gespielt wird. Anstatt ungefähr passende Titel nacheinander abzuspielen, gibt es hier komplette Sets von Profis zu hören. Gibt es eine bessere Möglichkeit, neue Musik zu entdecken? Es dürfte jedenfalls schwer werden. Lesetipp bei UPLOAD: 5 Fragen an den PLAY.FM-Gründer Georg Hitzenberger.

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Putpat

Musikfernsehen wie es sein sollte„, schrieb ich euphorisch hier auf UPLOAD. Ist das so? Urteilt selbst. Putpat bringt uns das Musikfernsehen zurück, wie man es in den 80ern noch erleben konnte – und das in der feinsten Bild- und Sound-Qualität, die heute technisch machbar ist.

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rapclip.de

Auf rapclip.de geht es darum, dass die Nutzer passende Videos aus allen möglichen Portalen an einer Stelle sammeln. Interessante Idee, aber warum eigentlich nur für Rap?

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roccatune

Auf roccatune kann man sich inzwischen über 1,5 Millionen Musiktitel ganz legal übers Netz anhören. Mehr Infos gibt es u.a. in diesem UPLOAD-Interview mit dem roccatune-Gründer Constantin Thyssen.

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SoundCloud

Bei SoundCloud können Musiker in einen sehr engen Kontakt mit ihren Fans kommen. Im Prinzip ist es eine Community und eine Sharing-Plattform. Von manchen Beobachtern (auch aus den USA) wird es inzwischen als das MySpace der Twitter-Ära angesehen. MySpace war immerhin eine ganze Weile das unangreifbar scheinende Zentrum der Online-Musikkultur – ist aber zuletzt in schweres Fahrwasser geraten.

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steereo

Hinter steereo steht der Holtzbrinck-Verlag und damit dürfte die Experimentierphase einigermaßen abgesichert sein. Das Betätigungsfeld ist heiß: Musik-Streaming gilt als das nächste große Ding.

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tape.tv

Das Musikfernsehen wiederbeleben: Das will tape.tv. Und sie schaffen es mit einer dezenten und schicken Optik und vor allem der Hauptzutat: Musik. Viel Musik. Der Zweikampf mit dem Neuling Putpat wird sicher noch spannend.

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Technobase.FM

„Europas größtes Internetradio für elektronische Musik“, nennt sich Technobase.FM selbst. Und damit ist eigentlich auch schon alles Wesentliche gesagt und man weiß, was man bekommt. Schade finde ich, dass die Optik noch nicht im schlanken und puren Look angekommen ist, der mich persönlich begeistert. Aber das ist ja am Ende alles Geschmackssache.

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