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WordPress 7.0: KI-Integration, frisches Dashboard und neue Design-Werkzeuge

Am 20. Mai erscheint WordPress 7.0, und das Herzstück des Updates ist eine tiefgreifende KI-Integration, die direkt im Dashboard nutzbar ist. Dazu kommen ein frisches Design, neue Blöcke, bessere Werkzeuge für die Inhaltserstellung und diverse Verbesserungen im Redaktionsalltag. Was das konkret für dich bedeutet und welche Neuerungen deinen Arbeitsalltag wirklich verändern, zeigt dieser Überblick.

(Bild erstellt mit ChatGPT)

WordPress 7.0: Was die neue Version für dich bereithält

WordPress 7.0 erscheint am 20. Mai und markiert einen der größten Entwicklungsschritte der Plattform seit Jahren. Laut dem offiziellen „Make WordPress Core“-Blog, in dem Amy Kamala die wichtigsten Neuerungen zusammenfasst, umfasst das Release mehr als 419 Core-Tickets, darunter über 76 Verbesserungen und Feature-Anfragen sowie mehr als 300 Fehlerbehebungen. Hinzu kommen 411 Verbesserungen und über 486 Fehlerbehebungen im Bereich Editor, Dashboard und KI-Integration.

KI direkt im WordPress-Dashboard

Die wohl bedeutendste Neuerung ist die Integration von Künstlicher Intelligenz in den WordPress-Kern. Der neue WP AI Client stellt eine zentrale Schnittstelle bereit, über die Plugins mit KI-Sprachmodellen kommunizieren können. Das System ist anbieterunabhängig konzipiert, das heißt: Du bist nicht auf einen einzelnen Dienst festgelegt.

Die Verwaltung erfolgt zentral über einen neuen Menüpunkt unter Einstellungen > Connectors. Dort findest du von Haus aus drei vorkonfigurierte Anbieter: Anthropic, Google und OpenAI. Eigene Verbindungen lassen sich ebenfalls einrichten. Eine sogenannte „Abilities API“ ist direkt in den KI-Client integriert und ermöglicht es, KI-Fähigkeiten in Arbeitsabläufe einzubinden, die automatisch nacheinander ausgeführt werden.

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Modernisiertes Dashboard mit flüssigen Übergängen

Auch abseits der KI-Funktionen bekommt das WordPress-Backend ein spürbares Upgrade. Ein neues Farbschema namens „Modern“ macht das Dashboard kontrastreicher. Beim Wechsel zwischen Seiten im Adminbereich sorgen sogenannte View Transitions für sanfte visuelle Übergänge, die das Navigieren angenehmer machen sollen. Aktiviert werden diese Übergänge nur dann, wenn auf Betriebssystemebene keine Präferenz für reduzierte Bewegung eingestellt ist.

Darüber hinaus gibt es im oberen Adminbereich einen neuen Button für die Command Palette (Tastenkürzel: ⌘K bzw. Strg+K). Das erlaubt den schnellen Zugriff auf Bearbeitungswerkzeuge von jeder Stelle im Dashboard aus.

Ebenfalls neu ist eine dedizierte Seite für die Font-Verwaltung (Font Library), auf der sich Schriftarten für Block-, Hybrid- und klassische Themes hochladen, installieren und verwalten lassen.

Bessere Werkzeuge für die Inhaltserstellung

Für den redaktionellen Alltag bringt WordPress 7.0 eine Reihe praktischer Neuerungen mit:

  • Visuelle Revisionsvergleiche: Im Editor lassen sich zwei Versionen eines Beitrags mit einem Schieberegler direkt nebeneinander vergleichen. Änderungen werden farblich markiert und sind im Dokument-Inspektor zusammengefasst.
  • Notizen (Notes): Die Kommentarfunktion für Blöcke wurde ausgebaut. Daten synchronisieren sich automatisch, es gibt neue Tastaturkürzel, ein neues Dashboard-Widget und Benachrichtigungen, um Teamkommunikation besser im Blick zu behalten.
  • Responsive Editing Mode: Blöcke lassen sich künftig gezielt nach Gerätetyp ein- oder ausblenden, ohne andere Ansichten zu beeinflussen. Die entsprechenden Einstellungen sind in der Block-Toolbar, der Seitenleiste und der Command Palette zugänglich.
Der Vergleich zwischen Postrevisionen hat einen neuen Look in WordPress 7.0 (Quelle: Make WordPress Core)

Neue Blöcke und Design-Werkzeuge

WordPress 7.0 erweitert das Block-Repertoire spürbar. Neu sind unter anderem:

  • Breadcrumbs-Block: Zeigt automatisch die Navigationsstruktur der Website an und lässt sich global im Theme-Header einsetzen.
  • Headings-Block: Bietet alle Überschriftenstufen als Varianten an und ist über die Suche sowie den Slash-Inserter (Eingabe von „/“ im Editor) zugänglich.
  • Cover-Block mit Video-Hintergrund: Videos lassen sich jetzt als Bereichshintergrund in den Cover-Block einbetten.
  • Gallery-Block mit Lightbox: Galerien können nun per Klick in einer Lightbox geöffnet werden, optional mit Diashow-Funktion.

Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, eigenes CSS auf Block-Ebene anzuwenden, also einzelne Blöcke direkt auf der Seite individuell zu gestalten. Ergänzend kommen Unterstützung für Textspalten im Absatz-Block, Texteinzüge und verbesserte Maßvorgaben für Breite und Höhe hinzu.

Mobile Navigation und Muster-Bearbeitung

Für die mobile Darstellung bringt 7.0 die Möglichkeit, „Hamburger-Menü“-Overlays aus Blöcken und Mustern direkt im Site Editor zu gestalten. Ein neuer „Navigation Overlay Close“-Block erlaubt es, die Schließen-Schaltfläche frei zu positionieren und zu gestalten.

Außerdem wurde die Bearbeitung von Mustern (Patterns) überarbeitet. Für sogenannte Pattern Overrides können nun auch benutzerdefinierte Blöcke genutzt werden. Der sogenannte „contentOnly“-Modus wird breiter angewendet und ist jetzt Standard für Muster, die bisher uneingeschränkte Bearbeitung ihrer inneren Blöcke erlaubten.

Sicherheit und Barrierefreiheit

Auf der Sicherheitsseite wurden die Rollen Administrator und Editor aus der Standardauswahl für neue Benutzerkonten entfernt. Falls diese Rollen zuvor ausgewählt waren, weist das Site-Health-Tool aktiv darauf hin.

Im Bereich Barrierefreiheit sorgt eine überarbeitete Passwort-Zurücksetzen-Seite für Konformität mit den WCAG-2.2-Richtlinien, indem sie die den Benutzernamen vorab ausfüllt. Außerdem wurde eine neue Funktion eingeführt, die Alt-Text-Metadaten aus IPTC-Bilddaten importiert.

Fazit

WordPress 7.0 ist ein interessantes Update mit einer Reihe von nützlichen Verbesserungen. Eigentlich sollte die Echtzeit-Zusammenarbeit auch mit dieser Version eingeführt werden. Diese wurde allerdings verschoben, da sie je nach Webhoster nicht performant genug war.

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