Report Videomarketing 2026: Trends, Formate und Tipp für mehr Effizienz

Die Budgets stagnieren, doch die Nachfrage nach Videos wächst rasant. Wie gelingt es Teams heute, mit weniger Ressourcen mehr Wirkung zu erzielen? Der „State of Video Report 2026“ von Wistia liefert interessante Antworten: Sie reichen von KI-gestützten Workflows über strategisches Repurposing bis zum Comeback der Webinare. In diesem Artikel zeigen wir dir, auf welche vier Kernformate du jetzt setzen musst und warum LinkedIn auch in diesem Fall die B2B-Plattform Nummer eins ist.

(Illustration: © tarik_vision, depositphotos.com)

Zusammenfassung

  • Effizienz statt teurem Wachstum: Wegen gleichbleibender Budgets setzen erfolgreiche Teams auf einen flexiblen Mix aus internem Personal, Freelancern und smarter KI-Unterstützung.
  • Fokus auf vier Kernformate: Lehrvideos, Produktvideos, Social-Media-Clips und Webinare bilden das Fundament der meisten aktuellen Video-Strategien.
  • KI als Assistenz in der Vorproduktion: Künstliche Intelligenz wird vor allem bei der Ideenfindung, dem Skripten sowie für schnelle, mehrsprachige Untertitel (Barrierefreiheit) genutzt.
  • LinkedIn dominiert im B2B: Wenn es um den ersten Kontaktpunkt im Geschäftsumfeld geht, schlägt LinkedIn sogar YouTube als wichtigsten Kanal für Videos.
  • Repurposing ist Pflicht: Ausführliche Inhalte wie Webinare werden strategisch aufgezeichnet und in zahlreiche kleine Snippets für Social Media, Landingpages und Blogs recycelt.

Einleitung: Mehr Videos, weniger Budget

Die zentrale Herausforderung für viele Teams ist nicht mehr die Frage, ob sie Videos produzieren können. Es geht darum, wie sie die steigende Nachfrage bedienen, ohne auszubrennen. Das gilt vor allem, weil die finanziellen Mittel oftmals stagnieren: Laut dem „State of Video Report 2026“ von Wistia planen 49 Prozent der befragten Unternehmen für dieses Jahr mit einem gleichbleibenden Video-Budget. Nur noch 40 Prozent erwarten eine leichte Erhöhung. In den vergangenen drei Jahren lag dieser Wert konstant höher.

Für viele Teams verschiebt sich der Fokus dadurch von Wachstum auf Effizienz. Die entscheidende Frage lautet: Wie lässt sich mit den vorhandenen Ressourcen die größte Wirkung erzielen? Der Report zeigt dafür klare Tendenzen auf: Ein flexibler Mix aus internen und externen Ressourcen, der smarte Einsatz von KI, die clevere Wiederverwertung von Inhalten und eine strategische Konzentration auf die Formate, die nachweislich funktionieren.

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